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Speis und Zank: Wilmas Würde

APWährend der würdevolle Umgang mit den Produkten des geschlachteten Tieres plötzlich zum wichtigsten Verkaufsargument beim Metzger geworden ist, landen dessen Innereien im Tierfutter statt auf unseren Tellern. Allzu weit geht die Wertschätzung eben doch nicht.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-861297.html
  1. #1

    Nix Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während der würdevolle Umgang mit den Produkten des geschlachteten Tieres plötzlich zum wichtigsten Verkaufsargument beim Metzger geworden ist,
    Genauso wie das wichtigste Verkaufsargument der Supermärkte das "Bio"-Siegel geworden ist.
    Man kann es den Metzgern und Supermärkten nicht übel nehmen, wenn sie die Beschränktheit des Durchschnittsbürgers ausnutzen.
    Callos a la Mallorquina schmeckt übrigens vorzüglich.
  2. #2

    Leber

    Es geht nichts über eine gebratene Lber mit Zwiebeln, Pürree und Apfelmus!
  3. #3

    Zitat von brox/walker Beitrag anzeigen
    Es geht nichts über eine gebratene Lber mit Zwiebeln, Pürree und Apfelmus!
    Doch! Eine gebratene Leber mit Zwiebeln, Pürree und gebratenen Apfelringen, ggf. noch mit etwas Zucker und Portwein oder Sherry glasiert. ;-)
  4. #4

    .

    Würde uns die Werbung suggeriern, daß Innereien "in" sind - viele würden sie dann mit Sicherheit kaufen!
    Aber der Verzehr derselben gilt bei uns halt als ungesundes Armeleuteessen. Und leider wissen die meisten gar nicht, welcher Genuß ihnen entgeht.
  5. #5

    Wo bleibt eigentlich das übliche Veganergekreisch?
    Egal. Hierzulande besteht eine gewisse Abneigung gegen Innereien, auch bei Leuten, die sich als Feischmecker ansehen. Bei manchen Dingen wissen die Leute noch nicht mal, was es ist. Da glauben viele, Kutteln wäre Kuheuter.
  6. #6

    Endlich wieder jemand!!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während der würdevolle Umgang mit den Produkten des geschlachteten Tieres plötzlich zum wichtigsten Verkaufsargument beim Metzger geworden ist, landen dessen Innereien im Tierfutter statt auf unseren Tellern. Allzu weit geht die Wertschätzung eben doch nicht.

    Speis und Zank: - SPIEGEL ONLINE
    Endlich wieder ein Mensch der vernuenftige Ansichten ueber Essen hat, gratuliere und danke,

    Joerg H. Hrabie
  7. #7

    Schade

    Interessantes Thema, da hätte man mehr draus machen können als besonders exotische Gerichte aus Touristenregionen zu nennen. Vielleicht ein paar mehr, gerne auch Einheimische.
    Vielleicht ein paar Anfängertipps für den experimentierfreudigen Hobbykoch Berliner Leber z.B. oder Nahrungsmittel die nur teilweise aus Innereien bestehen - Lungenwurst oder Blutwurst z.B. oder Infos welche Leber am mildesten schmeckt (Kalb? Oder doch Huhn?)
  8. #8

    optional

    Die Schuld daran trägt auch die Gesellschaft. Früher hielt jeder seine Tiere welche vorm oder hinterm Haus geschlachtet wurden. Dabei alles wurde verwertet. Die Leute von heute sind verwöhnt und sehen Innereien eben nur als Abfall weil keiner mehr lernt sparsam zu sein und Ressourcen ganz zu nutzen, wobei immer besser es den Haustieren geben als ganz weg zu schmeissen. Für meinen Teil, ich mag Hühnerherzen, Blunzn und Kuttlen und Leber als Pâté. Was im Artikel fehlt sind einfache und gute Rezepte, auch wenn man im Internet genug davon findet.
  9. #9

    Ein Lebewesen ohne Not zu quälen, zu schlachten, zu essen und wieder auszuscheißen... man muss schon sehr degeneriert sein, um in der Lage zu sein, sich das auch noch zu einem würdevollen Vorgang zurecht biegen zu können. Dem Tier kann es wurscht sein, ob sich die Yuppies aus den Leichenteilen einen Weber-Grill-Fun machen und beim Nachbarn mit dem Edelteil aus Rücken und Arsch einen auf dicke Hose machen oder ob die Organe von der Krone der Schöpfung gegessen werden oder ob man die Artgenossen zum Kannibalismus zwingt, indem man dem Ferkel Teile der eigenen Mutter unterjubelt.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während der würdevolle Umgang mit den Produkten des geschlachteten Tieres plötzlich zum wichtigsten Verkaufsargument beim Metzger geworden ist, landen dessen Innereien im Tierfutter statt auf unseren Tellern. Allzu weit geht die Wertschätzung eben doch nicht.

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