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Speis und Zank: Die Provinz giert nach Fleisch

DDPIn Berlin, Hamburg oder Frankfurt drosselt man seinen Fleischkonsum und besucht vegetarische Restaurants. In der deutschen Provinz hingegen hängen die Schnitzel immer noch groß wie Elefantenohren über den Tellerrand. Nichts teilt dieses Land deutlicher als die Liebe zum Fleisch.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...848753,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Diskussionen um Massentierhaltung und CO2-Fußabdruck, die Bilder aus Mastanlagen und von den Schlachthöfen
    Und das ausgerechnet von Großstädtern, die ja selber in eingepferchter Massentierhaltung leben und mit ihrem Lebensstil normalerweise einen katastrophalen CO2-Fußabdruck hinterlassen.
  2. #2

    mei

    da können wir Bauerntrampel vom Land halt nicht mit der vegetarischen Großstadt - Bohème der Irgendwas-mit-Medien und Gutmenschen Fraktion mithalten. Schließlich definiert sich Naturverbundenheit anhand der besuchten Greenpeace Demos und nicht mit Land- und Forstwirtschaft.
  3. #3

    Oh ja!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Berlin, Hamburg oder Frankfurt drosselt man seinen Fleischkonsum und besucht vegetarische Restaurants. In der deutschen Provinz hingegen hängen die Schnitzel immer noch groß wie Elefantenohren über den Tellerrand. Nichts teilt dieses Land deutlicher als die Liebe zum Fleisch.

    Speis und Zank: Die Gier nach Fleisch in der Provinz - SPIEGEL ONLINE
    Ich lebe in Berlin und ernähre mich hier überwiegend vegetarisch. Doch wenn ich mal meine süddeutsche Heimat besuche, gibt es für mich kein Halten mehr! Wenns um die Wurst geht, ist Berlin für mich die reinste Barbarei und ich kann nicht jeden Tag zum italienischen Feinkosthändler gehen. Leider gibts in Berlin keine gescheite Metzger, und Biowürste sind hier ungenießbar
  4. #4

    optional

    Alles wohl etwas von Oben herab. Muss wohl irgendetwas gegen das Sommerloch geschrieben werden.
  5. #5

    Obenauf: Käsestreifen und Speckwürfel.

    Ja und?
    .
    Es ist doch nicht so schlimm, wenn unter
    den Speckwürfeln noch ein paar
    Grashalme liegen.
  6. #6

    Schon mal in Kassel gewesen?

    Ich gebe ja zu, dass ich vom Essen keine Ahnung habe und außer Wasser noch nie etwas gekocht habe. Daher schreibe ich auch nicht übers Essen.
    Der Autor hätte sich besser auf seinen Kochlöffel beschränkt und den Bleistift mangels Allgemeinbildung weggelegt.
    "Schweizer Küche in den Kasseler Bergen, eidgenössische Gemütlichkeit an der Eder."
    An der EDER? Was für eine Blamage. Kassel an der Eder...

    Das sonstige Rumnörgeln an Kassel hätte er sich auch sparen können. Kassel ist zur "dynamischsten Großstadt Deutschlands" gewählt worden, Berlin hat es gerade mal auf Platz 47 geschafft.
    Wirtschafts-Rangliste: Kassel ist die dynamischste Großstadt Deutschlands - Nachrichten Geld - Immobilien - WELT ONLINE

    Und laut Wirtschaftswoche ist Kassel nach Freiburg und Münster die Stadt mit der dritthöchsten Lebensqualität in Deutschland.
  7. #7

    Richtig gut vegetarisch essen

    kann man natürlich auch hier in der Schweiz. Da zahlt man aber ein paar Stutz mehr als üblich. Sogar ich als "eingefleischter Nichtvegetarier" habe das Restaurant Hiltl in Zürich kennen- und liebengelernt. Beste vegetarische Küche, Spitzenqualität aber eben auch Spitzenpreise. Es lohnt aber. Wir Deutschen brauchen eben noch etwas länger, bis sich gesunde Fleischkost (gibts die?) oder gute vegetarische Küche in die hinterste deutsche Provinz ausbreiten können.
  8. #8

    Tripadvisor

    Aha, wir bilden also unser Urteil über die provinzielle Fleischeslust anhand der Tripadvisor-Bewertungen? Lieber Herr Spielhagen, dann hätten Sie bei der Artikelvorbereitung - gibt es die überhaupt noch? - mal prüfen sollen, wie Berlin und Hamburg aussehen! Ich finde da zum Beispiel für HH "Meatery", "Schlachterbörse", "Butcher's". Sicher alles Veggie-Restaurants, nicht wahr?

    Zur Aufklärung, lieber Herr Spielhagen: Eine handvoll vegetarischer Gerichte findet sich mittlerweile auf der Speisekarte fast jeder Gaststätte. Auch die provinzielle Gastronomie hat sich auf carnophobe Kundschaft eingestellt. Man muß nur richtig hinsehen, anstatt die Kolumne mal eben beim Latte auf dem iPad zusammenzugriffeln.
  9. #9

    Zum Glück

    übernimmt "die Provinz" nicht jede Mode aus den ach so hippen Metropolen.








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