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Speis und Zank: Die Provinz giert nach Fleisch

DDPIn Berlin, Hamburg oder Frankfurt drosselt man seinen Fleischkonsum und besucht vegetarische Restaurants. In der deutschen Provinz hingegen hängen die Schnitzel immer noch groß wie Elefantenohren über den Tellerrand. Nichts teilt dieses Land deutlicher als die Liebe zum Fleisch.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...848753,00.html
  1. #80

    Was dazu passt

    Ich erinnere mich an ungewöhnliche Geschmacksempfindungen beim Verzehr von fleischlichem „Grillgut“. Da dies ja meist nicht unbedingt „ganz durch“ gegart ist und durch das Grillen sowieso ein spezielles Aroma bekommt, habe ich dem bisher keinen besonderen Wert beigemessen. Dieser Bereich des Tieres ist allerdings, und das hab ich erst kürzlich mitbekommen, auch bei den Veterinärmedizinern sehr beliebt. Jedoch aus etwas anderen Gründen. Er ist nämlich der bevorzugte Ort für intramuskuläre Injektionen unterschiedlicher Substanzen.

    http://www.freitag.de/autoren/meyko/was-in-den-nacken..
  2. #81

    Zitat von Gibsonmann Beitrag anzeigen
    Dann machen Sie mal eine schöne norddeutsche Kohlfahrt mit, da werden Sie aber staunen.
    häh, über was denn?
    wässriger kohl, trockene kartoffeln, labbrige kochwurst und pinkel?
    ich lebe in bremen und habe schon endlos viele kohlfahrten in bremen und weit umzu mitgemacht. das saufen und feiern ist gut und richtig. aber das "essen" auf kohlfahrten extra zu erwähnen zeugt von klarem mangelwissen...

    im übrigen denke ich - wenn ich ihre weiteren ergüsse lese - dass sie bereits als kind zu viel gesunde fleischvitamine bekommen haben.
    jetzt liegen sie faul und fett wie ein dummes raubtier tagelang rum...

    fleisch essen, mit dem heutigen wissen, ist falsch. fakt.
  3. #82

    schon wizig

    Die Vegetarier gehen in eine Lokal und erwarten das es gefälligst vegetarisches/veganes Essen gibt!
    Warum? Der Wirt macht ein Angebot und niemand muss es annehmen!
    Wenn Veganer irgendwo auftauchen haben sie ihrer Meinung nach ein Anrecht darauf das man auf ihre Vorstellungen Rücksicht nimmt!

    Habe ich als Allesfresser in einem veganen Restaurant ein Anrecht auf ein Schnitzel? Nein! und mit was? Mit Recht!
    Wenn ich da rein gehe bin ich selber Schuld und muss aus der existierenden Karte bestellen!
    Wenn eine Veganer vegan Essen will muss er in ein veganes Restaurant oder ins eins was auch veganes Essen anbietet gehen. Muss man halt vorher die Karte checken!

    Ausgenommen von sowas sind Kantinen, nur auf wieviel Extrawünsche (Moslems, Juden, Vegetarier, Veganer, Hindus, Sikhs, Budisten, Ökos usw,) kann eine Kantine Rücksicht nehmen und wer bestimmt welche Minderheit heute hungrig bleibt?
    Der Betriebsrat? Mitglied im Kantinenausschuss zu werden ist beim BR eh schon die Höchststrafe für jeden!
  4. #83

    Ausplündern

    Zitat von brandmeister Beitrag anzeigen
    Wenn man bedenkt mit welch gewaltigem Energie- und Materialaufwand die Bewohner derGroßstädte versorgt werden müssen sieht´s mit der CO-Biklanz schon wieder ganz anders aus. Hier wird doch die "Provinz" auf die der Autor arrogant herabschbaut regelrecht ausgeplündert. ein Stichwort ist hier z.B. das hessische Ried, daß Frankfurt mit Trinkwasser versorgen muß.
    Wenn man dies bedenkt kann ich mir beruhigt mein Schnitzel gönnen und auf so ein überhebliches Geschwaffel wie von dem Autor verzichten.
    ... so und jetzt bitte Ihre ganze CO2 Bilanz pro Kopf umlegen! Dann werden Sie ganz schnell feststellen, dass das Großstadtschwein eigentlich recht CO2-arm vor sich hinlebt, wenn es mit dem Fahrrad oder Straßenbahn zur Arbeit fährt, während die Landmenschen erstmal Ihren Daimler anwerfen müssen ...
  5. #84

    Was erträglich ist und wer das bestimmt

    Zitat von icke 1977 Beitrag anzeigen
    Ich finde Fleischkonsum mittlerweile richtig eklig. ... Man muß wahrlich krank sein, konventionell produziertes Fleisch zu essen.

    Ein empfindungsfähiger Mensch erträgt es nicht, derartig "hergestelltes" Fleisch zu essen. Es ist auch für Menschen unwürdig.
    ...
    Sicherlich mutiert die Empfindungsfähigkeit im Laufe der Jahrtausende ein wenig, die Empfindungskultur schon eher, da wird ja alle Jahrzehnte eine andere Sau durchs Abendland getrieben. In unserer Famile wird jedenfalls seit zigtausenden Jahren Fleisch gegessen und ich ändere das nicht. Auf Qualität musste man immer achten. Doch noch etwas Statistik: Wieviele Menschen sind nach Ihrer Rechnung dann "wahrlich krank" und nicht "empfindungsfähig"?
  6. #85

    Logisch, auf dem Land gibt keine veganen Einkaufsmöglichkeiten

    wie vegane Supermärkte, vegane Restaurants.
    Aber auch hier gehts voran, ich merks an meiner Bekanntschaft.
    Die Massentierhaltung u. Tierquälerei ist die Sklavenhaltung des 21. Jahrhundert und wird in der Zukunft auch noch abgeschafft werden.
  7. #86

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Ich lebe in einer norddeutschen Großstadt und außer vegetarische Pizza habe ich bisher in keinem Restaurant ein vegetarisches Gericht gefunden. Wenn man vegetarisch möchte, wird hier lediglich das Weglassen von Fleisch angeboten - also Beilagen mit Soße.
    Ich weiß leider nicht, in welcher Stadt Sie wohnen, finde aber etwa in Hamburg innenstadtnah per Google zehn vegetarische Restaurants.
  8. #87

    Angst der Feischesser

    Zitat von unpolit Beitrag anzeigen
    Oh, diese Missionare. Wenn jemand vegetarisch oder vegan leben möchte, dann darf er das. Habe ich nichts dagegen. Darf ich auch mit Genuß und ohne mich rechtfertigen zu müssen mein Stück Fleisch essen?
    Wer missioniert hier denn eigentlich? Ich werde das Gefühl nicht los, als würde diese bestimmte Spezies ständig dieses "Missionieren" als Schutzhaltung benutzen, aus Angst irgendjemand könnte ihnen ihr Verhalten kritisieren. Sollen die Fleischkonsumenten, die trotz aller Informationen, die es ja nun mittlerweile gibt, in solchen Foren ihre streitbaren Thesen ohne Gegenwehr verfassen? Was es hier nicht alles zu lesen gibt...
    Das Problem ist leider nur: Dieser unkontrollierte Fleischkonsum bringt "schwerstwiegende" Probleme mit sich und diese Probleme betreffen wiederum alle! Ich glaube zudem auch, dass Tiere zu essen eines der größten Probleme für die gesamte Menschheit bedeutet. Ich frage mich immer wieder, wie man das so komplett ignorieren kann und die Vegetarier/Veganer beschimpft und beleidigt und, ja -regelrecht bekämpfen will. Und das nur, weil man sein eigenes Konsumverhalten nicht ändern will: Aus Geschmacksgründen...Ich kann das nicht nachvollziehen. Wie krank: Aus Geschmacksgründen!! Es gibt so dermaßen viele Alternativen, die ganz sicher gut schmecken und alles beinhalten was man braucht um ein gesundes Leben zu führen.
    Bitte liebe Fleischbefürworter: Nennt doch mal ein paar Gründe dafür, Tiere aus Massentierhaltung zu essen! Was? Die esst ihr gar nicht? Ja, aber wer isst sie denn nun, diese armseligen Kreaturen, wenn ihr sie gar nicht esst? Ihr esst allesamt nur die 1% Biotiere? Ich bin nicht gut in Mathe..Bitte helft mir auf die Sprünge!!
  9. #88

    CO2-Bilanz der Großstädter?!

    Ich wäre wirklich mal ein einem Link interessiert, der schlüssig darlegt warum Großstädter eine schlechtere CO-Bilanz haben sollen als Landbewohner. Die Infrastruktur in den zersiedelten Landgebieten aufrecht zu halten (oder haben auf dem Land seit neuestem alle eigene Brunnen und können sich autark mit Energie versorgen??) Ganz abgesehen von der täglich Pendelei in irgendein Ballungsgebiet um seine Brötchen zu verdienen? Ich wohne in der Stadt, laufe jeden Tag zur Arbeit und glaube das meine CO2-Bilanz besser ist als die der ganzen Abertausenden Bewohner der Schlafburgen auf dem Lande, die für jeden Kleinkram immer Ihre Autos benutzen müssen.
  10. #89

    Einfach mal selbst denken

    Zitat von thiede11 Beitrag anzeigen
    Die Massentierhaltung u. Tierquälerei ist die Sklavenhaltung des 21. Jahrhundert und wird in der Zukunft auch noch abgeschafft werden.
    Ihr Beitrag macht deutlich, dass es offensichtlich nicht ausreicht, "Earthlings" oder ähnliche Propaganda anzuschauen, um sich eine vernünftige Meinung über unsere heimische Tierproduktion machen zu können.
    Besuchen Sie doch mal den Ort des Geschehens. Sie werden dann schnell merken, dass es z.B. den Betreibern von Geflügelmastanlagen in erster Linie darum geht, gesunde Tiere bis zur Schlachtreife zu mästen. Da werden keine Tiere gequält. Wazu auch? Gequälte Tiere müssten von irgendwelchen hauptamtlichen Tierquälern gequält werden und im Endeffekt würden an der Tierquälerei vielleicht sogar Tiere sterben. Sie sehen selbst: das wäre Schwachsinn!
    Die ach so böse "Massentierhaltung" ist ökologosch und ökonomisch der bessere Weg. Weniger Krankheiten, eine geringere Sterblichkeit, usw.
    Einfach mal selbst informieren und nicht einfach alles glauben, was einem PETA erzählt.


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