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Speditionen in Not: Brummis ohne Fahrer
DPADeutsche Fuhrunternehmer suchen dringend nach Fahrern. Das Ende der Wehrpflicht hat das Problem verschärft, denn bei der Bundeswehr haben junge Männer früher oft den Lkw-Führerschein gemacht. Experten fürchten noch mehr übernächtigte Laster-Lenker auf den Straßen.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...844566,00.html
- #1 21.07.2012 08:37 von
mein mitleid gegen diesem gejammer hält sich extrem in grenzen
ich hab selten ein lächerlicheres gejammer gehört als das der spediteure. die zahlen den fahrern nur hungerlöhne und deutsche haben auf dem markt längst keine schangse mehr. seit 20 jahren fahren osteuropäer hin auf schrottlastern für 2 euro die stunde rum und zwar gern auch mal 20 stunden am stück. kaum einer schaltet sein obu an und zahlt maut. stattdessen werden mautbrücken über die dörfer umfahren. an unserem dorfkindergarten donnern 1000 lkws am tag vorbei, die von der autobahn runter und 20 km später wieder auf die autobahn drauf fahren. anzuliefern gibts hier nix. je weniger das werden, umso besser.
- #2 21.07.2012 08:40 von
Tja so ist das eben, wenn man seine Leute nur prekär bezahlt und keine Ausbildung leisten will.
Früher haben die Fuhrunternehmer von der Ausbildung bei der Bundeswehr parasitiert, den ja der Steuerzahler gezahlt hat.
In anderen Branchen gibt es eine Lehrlingsausbildung. Warum nicht auch bei den Spediteuren?
Also selbst Schuld an der Misere. Aber vielleicht soll wieder der Steuerzahler einspringen... - #3 21.07.2012 08:43 von
oft frage ich mich, wie Deutschland es geschafft hat,
das völlig zerstörte Land wieder zu dem zu machen was es heute ist.
Jeder ruft bei der kleinsten Schwierigkeit nach dem Staat.
Ein Tip für Speditionen:
Bezahlt Eure Fahrer anständig und nicht mit Hungerlöhnen von 1200 € netto dann habt ihr auch keine Nachwuchssorgen.
Investiert in euer Gewerbe indem Ihr Führerschiene finanziert.
Ein junger Mann kann es sich heute nicht mehr leisten, den LKW-Führerschein und den ganzen Rummel drumherum zu bezahlen.
So einfach kann die Lösung dieses "Problems" sein. - #4 21.07.2012 08:43 von
- #5 21.07.2012 08:45 von
Das Märchen vom Fachkräftemangel...
...und auch hier wieder SPON´s Märchenstunde!
Warum wird nicht einmal hinterfragt warum denn bei einem angeblichen Mangel an Fahrern die Löhne steigen, den bei Knappheit steigt doch der Preis?
Einfach mal 5000€/Monat zahlen, schon hat man wieder Fahrer, so einfach ist das.
Bei Ärzten geht es doch auch, aber hier wird wieder nur das selbe Märchen erzaählt das wir schon vom angeblichen Mangel an Ingenieuren kennen..
Langweilig ! - #6 21.07.2012 08:46 von
- #7 21.07.2012 08:47 von
Der LKW Führerschein ist mittlerweile zu einer Art Ausbildungsberuf geworden den man weder zeitlich noch finanziell privat bewältigen kann.
Das verwundert es kaum dass das immer weniger Menschen machen. - #8 21.07.2012 08:52 von
- #9 21.07.2012 08:59 von
Das kommt davon
wenn man die Hürden immer höher steckt.
Wer hat als junger Mensch heutzutage mal eben 7-9000 € in der Schublade um alle erforderlichen LKW Scheine zu machen ???????
Hinzukommt das diese Leute dann auch alle 5 Jahre ein neues Gesundheitszeugnis brauchen, weiter müssen in bestimmten Zeiträumen bestimmt Fortbildungen absolviert werden, zur Ladungssicherung braucht man heute fast ein Ing.-Studium und zum guten Schluss haben die neuen LKW alle die Fahrerkarte, die über 27 Tage alle noch so kleinen Verstöße aufzeichnet und für die der Fahrer bestraft werden kann.
So kann die Polizei z.b. für 10 Km/h zuschnell, nicht eingehaltener Ruhezeit etc. noch nach 27 Tagen kassieren, völlig egal wo diese begangen wurde (Viele Fahrer fahren ja das meiste im Ausland)
Das es mehr Fahrer geben wird die sich nicht an die Regeln halten oder zu lange fahren ist zumindest bei neuen Fahrzeugen ausgeschlossen.
Die digitale Fahrerkarte zeichnet alles auf, Geschwindigkeit, Fahrdauer, Arbeitszeit, Ruhezeit und das über 27 Tage die ausgewertet werden können. Da ist man sehr schnell seinen FS los wenn man sich nicht an die Regeln hält.
Hätten die Fahrzeuge noch die alten Tachoscheiben (für jeden Tag eine) wäre das sicher ein Problem, weil Papier kann man wegwerfen. Die digitale Aufzeichnung kann aber kaum manipuliert werden, zumal auch nur 1 Fahrerkarte pro Fahrer ausgegeben wird.
man braucht sich also nicht zu wundern wenn ein Beruf derart bürokratisch überfrachtet wird das kaum einer, selbst die polizei, nicht mehr zweifelsfrei durchblickt was nun erlaubt ist oder nicht, das man keinen Nachwuchs mehr findet.
Um alle Bestimmungen, Gesetze, Ladungssicherungs, LKW-Technik, Zollvorschirften, Vorschriften für Lenk- und ruhezeiten usw. wenigsten halbwegs zu durchblicken muss man heutzutage ja schon fast ein Studium vorweisen.
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