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SPD-Zukunfstkongress: Drei unter Druck

DPALange kann es nicht mehr dauern, bis die SPD ihren Kanzlerkandidaten nominiert - zu groß ist der Druck von allen Seiten. Noch steht die Troika: Fraktionschef Steinmeier, Ex-Finanzminister Steinbrück und der Parteivorsitzende Gabriel traten erneut zum Schaulaufen an.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...856054,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lange kann es nicht mehr dauern, bis die SPD ihren Kanzlerkandidaten nominiert - zu groß ist der Druck von allen Seiten. Noch steht die Troika: Fraktionschef Steinmeier, Ex-Finanzminister Steinbrück und der Parteivorsitzende Gabriel traten erneut zum Schaulaufen an.

    Steinmeier, Steinbrück, Gabriel: Trokia-Auftritt - SPIEGEL ONLINE
    Die SPD hat drei mögliche Kanzlerkandidaten: Einen von den Seeheimern, einen von den Seeheimern und einen von den Seeheimern.
    Das wird sicher extrem spannend wer sich am Ende durchsetzt - und dann als VIZEkanzler bei Angie ins Körbchen hüpfen darf.

    Wahl 2013 - nie war Wahlkanmpf spannender !
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dieses Land braucht einen Weckruf
    Ach was! Dieses Land braucht eher eine Notoperation, in der ihm der Dolch aus dem Rücken entfernt wird, den Schröder damals in Form der "Agenda 2010" hineingerammt hat!
  3. #3

    Steinbrück wird's wohl machen...

    .denn solange die Bankenkrise / Finanzkrise schwelt, ist er als sauberer Analyitiker und Mann der überlegten Entscheidungen die am deutlichsten überzeugende Alternative zur lavierenden Merkel, die nur allzuoft in dieser Hinsicht Politik nach Meinungsumfragen macht und meint, auf jeden Hype der Bild-Zeitung populistisch reagieren zu müssen.

    Steinmeier ist zwar intellektuell genauso überzeugend, aber eben zu sehr Diplomat und nicht Mensch der Finanzpolitik.
  4. #4

    Vertrauen verspielt

    Wer hats gemacht? Die SPD hats gemacht! Die Agenda 2010, unter anderem mit Harz4 und Riester, bedeutet erst einmal recht einseitig noch mehr Profit und Wachstum für Reiche und Ihre Vermögen und jede Menge Belastungen und Zumutungen wie massenhaft Leiharbeit, Lohndumping und Teilzeitjobs für Normalbürger und ganz besonders für Arme und sowieso schon Benachteiligte. Keine Partei hat seit dem zweiten Weltkrieg die Interessen seines Wählerklientel so heuchlerisch und skrupellos verraten wie die SPD unter Schröder, Müntefering, Clement, Müller, Steinmeier und Steinbrück.
  5. #5

    Die Hartz-Kandidaten

    Zitat von Maya2003 Beitrag anzeigen
    Wir spielen auf Sieg !
    Deutschland kann sich solche Politiker leisten, weil eine außerordentlich duldsame Unterschicht alles akzeptiert, was eine rundum abgesicherte und gegen alle konjunkturellen Risiken geschützte „Elite“ ihr zumutet. Die deutschen Unterschichten protestieren nicht, aber sie reagieren, ganz im Stillen und auf ihre Weise: mit der Einschränkung ihrer Teilnahme am politischen und sozialen Leben (weil wer sozialdemokratisch wählt, mit Hartz gleich vierfach belohnt wird), mit einer Regression auf elementare Bedürfnisse (notgedrungen, weil Niedrigstlöhne nicht für mehr reichen) und seit 40 Jahren, seit den ersten größeren „Sozial- und Arbeitsmarktreformen“ unter dem Spezialdemokraten H. Schmidt, auch mit dem Verzicht auf Familie und Kinder. Unter dem Druck der deutschen „Sozialstaatsreformen“ haben sich die familiären Strukturen der unteren Hälfte der Bevölkerung praktisch aufgelöst (wie alles so kam und warum und was noch kommt).
  6. #6

    Unser Land braucht keinen ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lange kann es nicht mehr dauern, bis die SPD ihren Kanzlerkandidaten nominiert - zu groß ist der Druck von allen Seiten. Noch steht die Troika: Fraktionschef Steinmeier, Ex-Finanzminister Steinbrück und der Parteivorsitzende Gabriel traten erneut zum Schaulaufen an.

    Steinmeier, Steinbrück, Gabriel: Trokia-Auftritt - SPIEGEL ONLINE
    SPD-Kanzleraspiranten, sondern eine klar erkennbare alternative Politik zur Konzeption der Staatsratsvorsitzenden. Wer sie an vorderster Front im Wahklkampf vetritt, ist dann Nebensache.
    Doch ich fürchte, dass mein Gedanke ein frommer Wunsch bleiben wird. Amen (wie Frau Sauer vielleicht abschliessen würde).
  7. #7

    armseliger Journalismus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lange kann es nicht mehr dauern, bis die SPD ihren Kanzlerkandidaten nominiert - zu groß ist der Druck von allen Seiten. Noch steht die Troika: Fraktionschef Steinmeier, Ex-Finanzminister Steinbrück und der Parteivorsitzende Gabriel traten erneut zum Schaulaufen an.

    Steinmeier, Steinbrück, Gabriel: Trokia-Auftritt - SPIEGEL ONLINE
    Beim Zukunftskongress geht es darum, welche Politik die SPD in Zukunft machen will und für welche Werte sie stehen soll. Zum Inhalt dessen, was da besprochen und beschlossen wurde, findet man im Artikel nichts. War vermutlich zu viel zu lesen.
    Stattdessen zum x-ten Mal der übliche Kandidatenspekulatius, obwohl klar ist, dass das in diesem Jahr total überflüssig ist.

    Wann berichtet der Spiegel mal wieder über die Inhalte der Politik?
    Soll diese ständige Kandidatendiskussion hier ein Erpressungsversuch sein?
    "Wir berichten erst über eure Aktivitäten, wenn ihr euch für einen Kandidaten entschieden habt"?
    Selbst das wage ich zu bezweifeln, dann wird nur noch über den Kandidaten berichtet.

    Herr Gathmann, die SPD besteht aus mehr als nur 3 Personen.
  8. #8

    Zitat von cooner Beitrag anzeigen
    SPD-Kanzleraspiranten, sondern eine klar erkennbare alternative Politik zur Konzeption der Staatsratsvorsitzenden. Wer sie an vorderster Front im Wahklkampf vetritt, ist dann Nebensache.
    Doch ich fürchte, dass mein Gedanke ein frommer Wunsch bleiben wird. Amen (wie Frau Sauer vielleicht abschliessen würde).
    Genau diese alternative Politik wird auf dem Zukunftskongress ausgearbeitet.
    Dass der Spiegel nicht darüber berichtet heisst nicht, dass sie nicht existiert.
  9. #9

    geschehen noch zeichen und wunder?

    Zitat von curulin Beitrag anzeigen
    Genau diese alternative Politik wird auf dem Zukunftskongress ausgearbeitet.
    Dass der Spiegel nicht darüber berichtet heisst nicht, dass sie nicht existiert.
    schön wärs. man kann nur hoffen, dass diese alternative politik nicht in eine alternativlose große koalition den abschluss findet. wundern bräuchte man sich nicht. es zielt doch alles darauf hin. und die spd sollte sich, um wieder einmal ernst genommen zu werden, sich um die belange ihres ureigensten klientel kümmern. dann könnte es wieder - irgendwann - aufwärts gehen.


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