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SPD-Wahlkampf: Steinbrück setzt auf Steuererhöhungen

dapdEx-Finanzminister Peer Steinbrück will im Wahlkampf für höhere Steuern trommeln. Alle gegenteiligen Versprechen seien unrealistisch, sagte der potentielle SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview - und sendet damit deutliche Signale an das linke Lager seiner Partei.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825154,00.html
  1. #70

    Na und ?

    Zitat von wt@dd Beitrag anzeigen
    Interessante Aufregung hier.
    Sind hier im Forum so viele unterwegs, die viel Geld mit Kapitalerträgen und ein zu versteuerndes Einkommen oberhalb von 100.000/200.000€ haben?
    Wir/Die (mit mehr als 100.000 € zu versteuerndem Einkommen) tragen aber jetzt schon die größte Steuerlast - real.
    Wie sollen wir den wachsen, außer aus der Substanz ?
    Meine Partner und ich können unsere IT-Firma auch dicht machen und unsere Angestellten auf die Strasse setzen und wir sind nicht allein.
    Dann möchte ich mal "das Geschrei" hören, wenn 2000-3000 Inhaber geführte Mittelständler und Kleinbetriebe den Laden dichtmachen, weil sie die Schnauze voll haben weiterhin Europa "zu retten".

    Geld muss erstmal verdient werden - bevor es solche lächerlichen linken Beamtentypen verteilen !

    Peer will wohl in NRW unbedingt die FDP retten ?
    So ein Schwachkopf !
  2. #71

    Entschlossen gucken...

    ... ist ja schon mal das Wichtigste. Kompetenz und Entschlossenheit vortäuschen, dann wird's auch mit dem Wähler. Ob man jemals außerhalb des Öffentlichen Dienstes sein Geld verdient hat ist dann Zweitens. Logisch, dass dieser Typus zuerst ans Geldausgeben denkt und dann ans Verdienen - er hat es ja nie anders erlebt. Schaut Euch nur mal den Lebenslauf an.
  3. #72

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ..."Wer Kapitaleinkünfte hat, hat deutlich höhere Einkommenszuwächse als diejenigen, die mit ihren Händen oder ihrem Kopf arbeiten: Die haben teilweise Reallohn-Einbußen"...

    SPD-Wahlkampf: Steinbrück setzt auf Steuererhöhungen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Lieber Herr Steinbrück!
    Auf die Idee, dass viele von denjenigen, die jetzt Kapitaleinkünfte haben, diese haben, weil sie mit ihren Händen oder ihrem Kopf besser als andere arbeiten/gearbeitet haben, kommen sie wohl nicht. Man sollte nicht von sich auf andere schließen!
  4. #73

    Mittelschichten werden mal wieder verarscht

    Zitat von nachdenk71 Beitrag anzeigen
    Ich halte die Aussagen von P. Steinbrück für richtig. Der Faktor Arbeit wird - insbesondere in den unteren und mittleren Bereichen - durch Steuern und Sozialabgaben eindeutig zu hoch belastet, während Kapitalbesitzer, selbst, wenn sie Hunderttausende an Dividenden kassieren, weniger als 30% zahlen. Im übrigen halte ich es für absolut notwendig, dass die Vermögensteuer - am besten als Gemeinschaftsteuer - wieder eingeführt wird.
    Es sind doch nicht nur die Reichen, denen Steuererhöhungen von der SPD angedroht werden. Und das wissen sie auch! Aber so verkauft sich der Quatsch halt besser.

    Es sind doch nicht nur die Reichen, denen Steuererhöhungen von der SPD angedroht werden. Und das wissen sie auch! Aber so verkauft sich der Quatsch halt besser.

    Es sind sind kleine und mittlere Sparer, die hier verarscht werden sollen! Haben sie schon mal was von Altersvorsorge oder Wunsch nach Finanzierung von Wohnung, Auto, Einrichtung etc. gehört??? So gut wie alle Sparerfreibeträge wurden seit 1998 mit aktiver SPD-Beteiligung zusammengestrichen. Es gibt im EU-Raum fast überall höhere Sparerfreibeträge als bei uns.

    Genauso wie die bekloppte Finanztransaktionssteuer. Wird bezahlt von allen kleinen und mittleren Sparern. Fällt auch an, wenn Verluste erwirtschaftet werden. Führt laut DSW e.V. bei einem durchschnittlichen Sparern in 40 Jahren zu einem Mindereinkommen von über 14000 Euro.

    Da die Mittelschicht leider keine Lobby bei uns hat, ist und bleibt sie für die SPD nur das Melkvieh, was man immer wieder besonders gerne abkassiert.
  5. #74

    Zitat von alexbln Beitrag anzeigen
    sie wissen schon das besserverdienende auch heute deutlich mehr steuern zahlen als leute die weniger verdienen.
    das alte sozenkonzept- erhöhen erhöhen erhöhen, nur nicht sparen- das verprellt ja die wählerklientel.
    Aha, Sozenkonzept. Wer hat eigentlich als Letzte die Mehrwertsteuer um satten 3% erhöht? Die Dame hieß, glaub ich, Merkel und war seinerzeit nicht bei den Sozen.
  6. #75

    wie immer falscher Ansatz

    Das populistische rumgeschraube bringt doch gar nix.

    Er sollte sich mal der Exklusivgemeinschaften, der Ärzte, Anwälte etc annehmen, die sich der Solidargemeinschaft bei den Renten entziehen. Dann sollte es ein einheitliches Gesundheitssystem geben, in dem alle sich beteiligen an der gesetzlichen Krankenversicherung.
    Wer dann die Bekanntsschaft des Chefarztes wünscht, kann sich dann eine private Zusatz besorgen.
  7. #76

    frustrierte fdp-wähler

    sind in diesem forum eigentlich ausschließlich frustrierte fdp-wähler unterwegs...??
    9/10 aller kommentare predigen die selbe - GRUNDLEGEND FALSCHE - leier: "wir haben ein ausgaben und kein einnahmenproblem." "erstmal sollten die schulden gesenkt werden, bevor die steuern erhöht werden." "steuererhöhungen sind von vornherein abzulehnen, weil sie eh nur den kleinen mann belasten."
    schwachsinn.
    da ich mir nicht vorstellen kann, dass all diejenigen die hier das mantra des neoliberalismus runterbeten tatsächlich genug geld haben um auf eine funktionierende infrastruktur und ein funktionierendes
    ö f f e n t l i c h e s bildungssytem zu verzichten, werden genau diejenigen sich noch ziemlich umschauen, wenn ihr "schlanker und sparsamer traumstaat" dies alles nicht mehr garantieren kann.
    es muss - neben einer tasächlich notwendigen entschuldung - in erster linie eine knallharte umverteilung von oben nach unten vorgenommen werden. jeder der das nicht einsieht verweigert sich der realität.
    bei dem stichwort "steuererhöhungen" sofort durch die decke zu gehen und dem bösen staat vorzuwerfen, er wolle nur das geld von geringverdienern und dem mittelstand ist albern.
    wenn die oberen 10 % der gesellschaft stärker herangezogen werden, warum sollten geringverdiener und der mittelstand stärker belastet werden? das ist unlogisch.
  8. #77

    Wenn Sie zu den 10% gehören

    Zitat von oskar414 Beitrag anzeigen
    ich habe das Gefühl das viele nur die Überschift gelesen haben
    und sofort auf die Tastatur eingehämmert haben.

    Es kommt darauf an .....
    die bei Zinsen nur an Überziehungszinsen denken, dann haben Sie vermutlich recht mit Ihrer Sicht. Für den Rest der Bevölkerung die angefangen von Riester Sparverträgen, über Lebensversicherungen hin zu Aktienbesitz haben, wäre das aber eine schlechte Wahl.

    Im Übrigen ist das ein von Steinbrück selbst verschuldetes "Problem"... Vor seiner Zeit wurden ausgeschüttete Gewinne mit dem persönlichen Steuersatz versteuert, aber er glaubte mit dem Geschenk 25% für Alle, Gelder aus dem Ausland zurück zu holen. Geworden ist daraus ja nichts und die einzigen "Nutznießer" dieser seiner Vorgehensweise sind alle, die einen höheren persönlichen Steuersatz als 25% haben.

    Außerdem haben praktisch alle anderen europäischen Staaten die eine Abgeltungssteuer haben, auch wenn diese höher liegen sollte, andere Entlastungen für die Vorsorgesparer. Da gibt es noch Haltefristen und die Inflation muss nicht versteuert werden. Es gibt erheblich höhere Sparerfreibeträge und und und.

    Unterm Strich will er wie alle Linken an die Kohle anderer und verbrähmt das wie üblich mit irgendwelchen Gerechtigkeitsfloskeln. Immerhin zählt in Deutschland praktisch keiner bis zum Jahreseinkommen von 40.000 Euro zu den Netto-Steuerzahlern. Dafür sorgen die immensen sozialen Wohltaten....


    Ulrich
  9. #78

    So sind sie halt, die Roten!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ex-Finanzminister Peer Steinbrück will im Wahlkampf für höhere Steuern trommeln. Alle gegenteiligen Versprechen seien unrealistisch, sagte der potentielle SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview - und sendet damit deutliche Signale an das linke Lager seiner Partei.

    SPD-Wahlkampf: Steinbrück setzt auf Steuererhöhungen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Erstens darf es hohe Einkommen nicht geben und zweitens braucht man sie zur Finanzierung der Kommunen und Universitäten.

    Herr Steinbrück, ich danke Ihnen, dass sie mir meine Wahlentscheidung etwas erleichtert haben. Ihre Trommeln sind nicht mehr notwendig.
  10. #79

    Dr.

    Zitat von mdhp Beitrag anzeigen
    Hilfe, ich bin in einer Parallelwelt aufgewacht. Wahlkampf mit "Steuererhöhungen", ich träume wohl.
    nach SPD logik müßte dann am ende eine satte steuersenkung bei rumkommen.








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