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SPD-Wahlkampf: Steinbrück setzt auf Steuererhöhungen

dapdEx-Finanzminister Peer Steinbrück will im Wahlkampf für höhere Steuern trommeln. Alle gegenteiligen Versprechen seien unrealistisch, sagte der potentielle SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview - und sendet damit deutliche Signale an das linke Lager seiner Partei.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825154,00.html
  1. #30

    Genau

    Zitat von achim-bonn Beitrag anzeigen
    Gerade hier in NRW sind die SPD und die Grünen doch für ihre Verschwendungssucht bekannt. Warum sollten sie auf Bundesebene da anders denken?
    da war dieser "Sparkommissar" Jürgen Rüttgers vom anderen Kaliber.
  2. #31

    solange in diesem Land...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ex-Finanzminister Peer Steinbrück will im Wahlkampf für höhere Steuern trommeln. Alle gegenteiligen Versprechen seien unrealistisch, sagte der potentielle SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview - und sendet damit deutliche Signale an das linke Lager seiner Partei.

    SPD-Wahlkampf: Steinbrück setzt auf Steuererhöhungen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Geld da ist es einem Ex-Bundespräsidenten in den Rachen zu werfen (und seine Ex-spezies, die er auf Posten im BuPrä Amt gehievt hat mit 50 in den Ruhestand zu versetzen...), Geld da ist um es Griechenland in den Rachen zu werfen, Geld da ist um es Spanien in den Rachen zu werfen (die dann ihrerseits den spanischen Fussballvereine ihre Steuerschulden erlassen...), Geld da ist um es Irland in den Rachen zu werfen (die mit 12 % Unternehmenssteuern hier einen Arbeitsplatz nach dem anderen abwerben...)...
    2,6 Mio Euro da sind um für 34 Wildkatzen eine Brücke zu bauen (da in den letzten 15 Jahren 4 davon auf der Bundesstrasse plattgefahren wurden...)
    usw.... so lange ist in diesem Land genug Sparpotential vorhanden um mit der Kohle auszukommen.
    Ich zumindest weis schonmal wen ich nicht wählen werde bei der kommenden BT Wahl.
  3. #32

    Leider nur zu wahr...

    Zitat von Just4fun Beitrag anzeigen
    Herr Steinbrück sollte einmal die letzten zehen Ausgaben des Berichts des Bundesrechnungshofs aufmerksam lesen; vielleicht entdeckt er ja eine neue Spielwiese, auf der er seine Kavallerie eine Attacke reiten lassen kann ...
    ...an der Ausgabenseite zu Arbeiten, dafür sind sich unsere Politiker denn dann doch zu fein, man könnte ja anschließende Versorgungsposten in der Industrie verspielen....
  4. #33

    Bei den Roten nichts Neues

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ex-Finanzminister Peer Steinbrück will im Wahlkampf für höhere Steuern trommeln. Alle gegenteiligen Versprechen seien unrealistisch, sagte der potentielle SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview - und sendet damit deutliche Signale an das linke Lager seiner Partei.

    SPD-Wahlkampf: Steinbrück setzt auf Steuererhöhungen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Das einzige was die Rotsocken immer wieder zuverlässig zustande gebracht haben : Steuern erhöhen.
    Und von 100 Milliarden Mehreinnahmen 150 Milliarden ausgeben ... damit man dann nach der nächsten Steuererhöhung rufen kann.
    Die eigene Klientel ist davon ja nicht übermässig betroffen.
  5. #34

    Sparerfreibetrag

    Auch wenn jetzt die überwiegende Mehrheit sich zufrieden zurücklehnt und sich sagt: ok, lass mal die Bonzen mit mehr als 100 k€ mehr Steuern zahlen, so erinnere ich an den Spararfreibetrag: Eingeführt mit 50000 DM Freigrenze, jetzt bei 800 €. Trifft inzwischen fast jeden Bausparer. Also: die SPD will wie immer ans Säckel der Normalverdiener dran. Wie immer.

    In anderen Ländern (Südafrika in den 90ern) hat massive Inflation dazu geführt, daß selbst normale Angestellte in den Spitzensteuersatz (gedacht für Spitzenverdiener) gerutscht sind. Die Folge war eine Auswanderungswelle. --> weniger Geld für den Staat.
  6. #35

    Steuererhöhungen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ex-Finanzminister Peer Steinbrück will im Wahlkampf für höhere Steuern trommeln. Alle gegenteiligen Versprechen seien unrealistisch, sagte der potentielle SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview - und sendet damit deutliche Signale an das linke Lager seiner Partei.

    SPD-Wahlkampf: Steinbrück setzt auf Steuererhöhungen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Steuererhöhungen sind das einzig Richtige!: unsere Gesellschaft ist so weit auseinanergelaufen, daß die Besserverdienenden endlich voll zur Ader gelassen werden müssen, die Überschüsse müssen sozialisiert werden.
    Aber die SPD macht traditionell genau das Gegenteil davon!
  7. #36

    ancheinend leben sie auf einer Insel der Glückseligen..

    Zitat von der gärtner Beitrag anzeigen
    Sie sollten dankbar für Elterngeld und "Wurfprämien" sein, da sie sonst nur noch von Menschen umringt wären, die ihre Sprache kaum sprechen!
    Außerdem sollten sie ihre asoziale Sicht mal ein wenig verlassen, denn dann wird ihnen auffallen, daß alle in einem Boot sitzen! Das Konstrukt Gesellschaft wird nur durch Dummheit und Gier geschwächt.
    schonaml in einer KITA in der Grosstadt gewesen ?
    Da laufen die Wurfprämien alle rum und können kein Deutsch.
  8. #37

    Ganz große Idee...

    Deutschland:
    - unterhält einen riesengroßen Beamtenadel-Apparat, an dessen Bereinigung sich keiner rantraut (ja, ja... Wählerstimmen),
    - rettet Griechenland und andere "Sorgenkinder" der EU,
    - hat ein ausuferndes Sozialnetz, in dem sich inzwischen Generationen von "Powerhartzern" schadlos halten...
    Was denn nu noch? Wie wäre es, mal die Ausgaben zu drosseln, anstatt die leistenden immer weiter zu schröpfen?
    Oder wie es ein Mitforist richtig ausdrückte:

    Zitat von unumvir Beitrag anzeigen
    "Eher geht ein Hund an einer Wurst vorbei, als ein SPD-Politiker am Geld anderer Leute!"
    (Konrad Adenauer)
  9. #38

    Sie träumen nicht

    Zitat von mdhp Beitrag anzeigen
    Hilfe, ich bin in einer Parallelwelt aufgewacht. Wahlkampf mit "Steuererhöhungen", ich träume wohl.
    Sie sind lediglich in unserer schönen neuen Welt angekommen.
    Der Welt,in welcher die Demokratische Mehrheit Ihren Lebensunterhalt,für welche Gegenleistung auch immer,aus der Staatskasse bezieht.In Zukunft sind Forderungen nach mehr Abgaben,mehr Verwaltung ,mehr Steuern absolut Mehrheitsfähig.
    Das hat sich im letzten Wahlkampf schon abgezeichnet.Aber mittlerweile sind die Nehmer absolut in der Überzahl. Darüber wie dass am Ende ausgeht läßt sich unschwer fabulieren. Die Geschicht hat`s ja schon oft gezeigt.Die letzen Zuckungen werden in Deutschland immer desaströs. Wem es an Phantasie mangelt,der soll sich das aktuelle Griechenland anschauen.
  10. #39

    Stimmt ja auch nicht so ganz

    Zitat von nachdenk71 Beitrag anzeigen
    Ich halte die Aussagen von P. Steinbrück für richtig. Der Faktor Arbeit wird - insbesondere in den unteren und mittleren Bereichen - durch Steuern und Sozialabgaben eindeutig zu hoch belastet, während Kapitalbesitzer, selbst, wenn sie Hunderttausende an Dividenden kassieren, weniger als 30% zahlen. Im übrigen halte ich es für absolut notwendig, dass die Vermögensteuer - am besten als Gemeinschaftsteuer - wieder eingeführt wird.
    Wie hoch ist denn IHR effektiver Steuersatz? Geht man fiskalisch richtig an die Sache ran, dann wird Kapital HÖHER besteuert als jede Arbeit...
    Bei den ausschüttenden Firmen müssen die Ausschüttungen versteuert werden UND zusätzlich noch ein zweites Mal bei den Empfängern der Ausschüttungen. Unterm Strich fallen bei ein und dem selben Gewinnvorgang Doppelbesteuerungen nahe der 50% effektiven Steuerlast an.
    Das wäre praktisch so, als wenn der Arbeitgeber seine gezahlten Lohnsummen als Gewinn versteuern müsste und Sie als Gehaltsempfänger ein zweites Mal.

    Eingebrockt hat uns das Steinbrück selbst... Erinnert sich niemand mehr an das Geschwafel "Lieber 25% von X als Nix" Für den Kleinanleger und Vorsorgesparer wäre eine Abschaffung dieser unsäglichen Quellensteuer erheblich sinnvoller. Keine Doppelbesteuerung mehr, Wiedereinführung des Halbeinkünfteverfahrens und dann meinetwegen die Besteuerung nach dem persönlichen Steuersatz. Alles Andere ist der gleiche Pfusch wie bisher und benachteiligt die Eigenverantwortlichen.


    Ulrich








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