dapdEx-Finanzminister Peer Steinbrück will im Wahlkampf für höhere Steuern trommeln. Alle gegenteiligen Versprechen seien unrealistisch, sagte der potentielle SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview - und sendet damit deutliche Signale an das linke Lager seiner Partei.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825154,00.html
Geld da ist es einem Ex-Bundespräsidenten in den Rachen zu werfen (und seine Ex-spezies, die er auf Posten im BuPrä Amt gehievt hat mit 50 in den Ruhestand zu versetzen...), Geld da ist um es Griechenland in den Rachen zu werfen, Geld da ist um es Spanien in den Rachen zu werfen (die dann ihrerseits den spanischen Fussballvereine ihre Steuerschulden erlassen...), Geld da ist um es Irland in den Rachen zu werfen (die mit 12 % Unternehmenssteuern hier einen Arbeitsplatz nach dem anderen abwerben...)...
2,6 Mio Euro da sind um für 34 Wildkatzen eine Brücke zu bauen (da in den letzten 15 Jahren 4 davon auf der Bundesstrasse plattgefahren wurden...)
usw.... so lange ist in diesem Land genug Sparpotential vorhanden um mit der Kohle auszukommen.
Ich zumindest weis schonmal wen ich nicht wählen werde bei der kommenden BT Wahl.
Auch wenn jetzt die überwiegende Mehrheit sich zufrieden zurücklehnt und sich sagt: ok, lass mal die Bonzen mit mehr als 100 k€ mehr Steuern zahlen, so erinnere ich an den Spararfreibetrag: Eingeführt mit 50000 DM Freigrenze, jetzt bei 800 €. Trifft inzwischen fast jeden Bausparer. Also: die SPD will wie immer ans Säckel der Normalverdiener dran. Wie immer.
In anderen Ländern (Südafrika in den 90ern) hat massive Inflation dazu geführt, daß selbst normale Angestellte in den Spitzensteuersatz (gedacht für Spitzenverdiener) gerutscht sind. Die Folge war eine Auswanderungswelle. --> weniger Geld für den Staat.
Deutschland:
- unterhält einen riesengroßen Beamtenadel-Apparat, an dessen Bereinigung sich keiner rantraut (ja, ja... Wählerstimmen),
- rettet Griechenland und andere "Sorgenkinder" der EU,
- hat ein ausuferndes Sozialnetz, in dem sich inzwischen Generationen von "Powerhartzern" schadlos halten...
Was denn nu noch? Wie wäre es, mal die Ausgaben zu drosseln, anstatt die leistenden immer weiter zu schröpfen?
Oder wie es ein Mitforist richtig ausdrückte:
Sie sind lediglich in unserer schönen neuen Welt angekommen.
Der Welt,in welcher die Demokratische Mehrheit Ihren Lebensunterhalt,für welche Gegenleistung auch immer,aus der Staatskasse bezieht.In Zukunft sind Forderungen nach mehr Abgaben,mehr Verwaltung ,mehr Steuern absolut Mehrheitsfähig.
Das hat sich im letzten Wahlkampf schon abgezeichnet.Aber mittlerweile sind die Nehmer absolut in der Überzahl. Darüber wie dass am Ende ausgeht läßt sich unschwer fabulieren. Die Geschicht hat`s ja schon oft gezeigt.Die letzen Zuckungen werden in Deutschland immer desaströs. Wem es an Phantasie mangelt,der soll sich das aktuelle Griechenland anschauen.
Wie hoch ist denn IHR effektiver Steuersatz? Geht man fiskalisch richtig an die Sache ran, dann wird Kapital HÖHER besteuert als jede Arbeit...
Bei den ausschüttenden Firmen müssen die Ausschüttungen versteuert werden UND zusätzlich noch ein zweites Mal bei den Empfängern der Ausschüttungen. Unterm Strich fallen bei ein und dem selben Gewinnvorgang Doppelbesteuerungen nahe der 50% effektiven Steuerlast an.
Das wäre praktisch so, als wenn der Arbeitgeber seine gezahlten Lohnsummen als Gewinn versteuern müsste und Sie als Gehaltsempfänger ein zweites Mal.
Eingebrockt hat uns das Steinbrück selbst... Erinnert sich niemand mehr an das Geschwafel "Lieber 25% von X als Nix" Für den Kleinanleger und Vorsorgesparer wäre eine Abschaffung dieser unsäglichen Quellensteuer erheblich sinnvoller. Keine Doppelbesteuerung mehr, Wiedereinführung des Halbeinkünfteverfahrens und dann meinetwegen die Besteuerung nach dem persönlichen Steuersatz. Alles Andere ist der gleiche Pfusch wie bisher und benachteiligt die Eigenverantwortlichen.
Ulrich