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SPD vs. Friedrich-Ebert-Stiftung: Schlammschlacht unter Genossen

Sigmar Gabriel setzt mal wieder auf Angriff - diesmal gegen die eigenen Leute: Der SPD-Chef fordert eine Neuausrichtung der parteinahen Friedrich-Ebert-Stiftung und will Mitsprache in der Personalpolitik. Doch die FES bleibt stur.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...726536,00.html
  1. #40

    FES- Schlammschlacht.

    Warum muss der Steuerzahler derartige Institute unterstützen? Wenn eine Partei Posten für abgehalfterte Politiker in "Parteibetrieben" besetzt, muss selbstverständlich die Partei- und nur die Partei, nicht der Steuerzahler - für diesen Unfug geradestehen.
    Bei den anderen Parteien dürfte es ähnlich sein !
    Dieser Selbstbedienungsladen Politikerbetrieb müsste mal konsequent ausgemistet werden. Aber von wem ?
  2. #41

    Neutrale Unternehmensberatung?

    Zitat von docsoc Beitrag anzeigen
    ".
    Wenn Sie meine Beitraege hier gelesen haetten, haetten sie sehen koennen, dass ich aus diesem Grunde auch fuer die Konsultation einer externen, und neutralen Unternehmensberatung waere. Ich bin aber auch kein Unternehmensberater. Ich sage dass nur, bevor die naechste Polemik kommt.
    Die ganze Diskussion hier zeigt, dass die Gesinnungsethiker als Typus heute in den meisten weltanschaulichen Organisationen - nicht nur Parteien jeder Coleur - immer mehr Oberwasser gewonnen haben. Die tummeln sich dort eifrig und lautstark. Waehrend sich die Mehrheit der Buerger schaudernd von den Parteien abwendet. Und es ist ihnen nocht mal zu verdenken.
  3. #42

    Mag sein.

    Zitat von maan Beitrag anzeigen
    Das gilt jedoch nicht nur für Studien der FES! Auch private Institute (Bank Research) liefern Studien für 1200 Euro pro Seite, die keine Cent Erkenntnisgewinn bieten!
    Aber die finanzieren sich selbst und liegen nicht noch direkt oder indirekt dem Steuerzahler auf der Tasche.
  4. #43

    Gabriel fordert...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sigmar Gabriel setzt mal wieder auf Angriff - diesmal gegen die eigenen Leute: Der SPD-Chef fordert eine Neuausrichtung der parteinahen Friedrich-Ebert-Stiftung und will Mitsprache in der Personalpolitik. Doch die FES bleibt stur.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...726536,00.html
    Ich kenne viele SPD-Mitglieder die fordern von Gabriel:
    Entschuldigung bei SPD-Mitglied Sarrazin für den mehr als geschmacklosen Auschwitzvergleich.
    Steinbrück zur FES schlägt er u.A.vor?
    Dieser Hochkaräter taugt zum Kanzlerkandidaten.
    Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
  5. #44

    Neuordnung der SPD notwendig!

    Zitat von docsoc Beitrag anzeigen

    Die ganze Diskussion hier zeigt, dass die Gesinnungsethiker als Typus heute in den meisten weltanschaulichen Organisationen - nicht nur Parteien jeder Coleur - immer mehr Oberwasser gewonnen haben...
    ...Ihre Analyse ist eine Retrospektive, darüberhinaus für die heutige Zeit falsch.

    Die Gesinnungsethiker wurden von den "Wirtschafts- und Politikberatern" in der Politik verdrängt.
    Den Röslers, Steinmeiers, Steinbrücks - und wie sie alle hießen bzw. heißen.
    Die haben - deutlich verjüngt - noch das Oberwasser.
    Gerade wegen der "Wirtschaftsberater", die Politik "machen" - wenden sich die Bürger entsetzt ab.

    Die Menschen brauchen Menschen. Charismatiker wie Willy Brandt. Und keine ökonomisch durchgestylten, farblosen Politikverwalter.
  6. #45

    Begiffsverwirrung

    Zitat von Sysiphos110 Beitrag anzeigen
    ...Ihre Analyse ist eine Retrospektive, darüberhinaus für die heutige Zeit falsch.

    Die Gesinnungsethiker wurden von den "Wirtschafts- und Politikberatern" in der Politik verdrängt.
    Den Röslers, Steinmeiers, ......
    "Menschen brauchen Menschen"? - das ist allenfalls ein an Simplizitaet nicht zu uebertreffender Wahlslogan. Und ausgerechnet Sie werfen mir eine rueckwaertsgewandte Analyse vor, nur weil diese begrifflich-inhaltlich mehr in die Tiefe geht?
    Wenn Sie von "Charisma" sprechen, sollten sie mal bei Max Weber nachlesen, warum es das heute eben nicht mehr so gibt. und wenn Sie das nicht wollen: Churchill tut's auch. Denn darin muss man nicht unbedingt kein Manko sehen: Charismatiker sind immer schwierig fuer eine Demokratie.


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