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SPD vor Klausur: Teflon-Merkel frustriert die Genossen

Die Kanzlerin verunsichert die Opposition:*Ratlos verfolgt vor allem die SPD, wie Angela Merkel eine Krise nach der anderen schadlos übersteht.*Die Vorstandsklausur am Wochenende soll neuen Schwung bringen - doch in der Partei schwindet die Zuversicht für die Wahl 2013.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...811433,00.html
  1. #20

    selber Schuld

    wenn man den Leuten während der Finanzkrise erklärt das Deutschland für fremde Schulden haften und unbedingt in Lybien mitbomben sollte.

    Diese neue Ehrlichkeit ehrt zwar die SPD, aber damit gewinnt man keine Wählerstimmen. Daneben hat sich die SPD bei der Innenpolitik inhaltlich viel zu stark der CDU genähert, wozu also die rot angemalte Kopie nehmen wenn das Original doch gut funktioniert ?

    Daneben macht Frau Merkel realativ verlässliche Politik was man von den Genossen nun überhaupt nicht kennt. Der Atomausstieg war zwar ein krasser Richtungswechsel, aber genau diesen Wechsel wollte der Wähler unbedingt.
  2. #21

    wem bei der Eurokrise nichts einfällt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kanzlerin verunsichert die Opposition:*Ratlos verfolgt vor allem die SPD, wie Angela Merkel eine Krise nach der anderen schadlos übersteht.*Die Vorstandsklausur am Wochenende soll neuen Schwung bringen - doch in der Partei schwindet die Zuversicht für die Wahl 2013.

    SPD vor Klausur: Teflon-Merkel frustriert die Genossen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    ausser dass er Eurobonds fordert, braucht sich nicht zu wundern, dass der Rückhalt in der Bevölkerung schwindet. Anstatt konkrete Massnahmen zur Haushaltssanierung zu fordern, schickt man den Euro-Schulz mit der Forderung nach Eurobonds vor und fordert Solidarität mit den Griechen. Das ist für eine Oppositionspartei zu wenig!
  3. #22

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kanzlerin verunsichert die Opposition:*Ratlos verfolgt vor allem die SPD, wie Angela Merkel eine Krise nach der anderen schadlos übersteht.*Die Vorstandsklausur am Wochenende soll neuen Schwung bringen - doch in der Partei schwindet die Zuversicht für die Wahl 2013.

    SPD vor Klausur: Teflon-Merkel frustriert die Genossen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Es gibt zwei Punkte, die man der SPD vorwerfen muss. Dass sie den Sarrazin nicht rauswirft! Dazu ist aber immer noch Gelegenheit, Herr Gabriel.
    Und zweitens die Gelegenheit in der Finanzkrise nicht genutzt zu haben, diese Regierung zu Fall zu bringen!
  4. #23

    Wieso versucht man Merkel zu demontieren und nicht durch gute Politik zu punkten?

    Zitat von Moshpit Beitrag anzeigen
    Merkel bietet mehr als genug Angriffsfläche. Wenn man die nicht nutzt weil man selber der schwachsinnigen bis selbstmörderischen neoliberalen Agenda verfallen ist, kommt man natürlich nicht weit. Die SPD hat seit Schröder nichts besseres zu tun als sich selber überflüssig zu machen. Die Politik der SPD hat mit Sozialdemokratie nichts mehr zu tun, gar nichts. Die Genossen laufen nur noch der Musik hinterher.
    Sie sind ein blühendes Beispiel warum Politik heute so menschenunwürdig ist: Neoliberal ist böse, weil Neo- davor steht und weil es Ihnen die Linkspartei als böse verkauft. Vom wirklichen Hintergrund vom Neoliberalismus haben sie aber keine Ahnung, denn sonst würde sie wissen, dass die soziale Marktwirtschaft schon immer ein Unterkonstrukt des Neoliberalismus war.
    Gleichzeitig für Sozialdemokratie und damit für die soziale Marktwirtschaft zu sein und gleichzeitig gegen eine neoliberale Wirtschaftsordnung schließt sich eigentlich aus.

    Desweiteren ist es völlig egal welche "Angriffsfläche" Merkel bietet. Dieser elendige Personenkult stinkt doch auch zum Himmel. Würde die SPDoder eine der anderen Oppositionsparteien sich auf ordentliche Politik und ein ausgearbeitetes Programm konzentrieren, so würden sie auch punkten. Statt dessen versucht man einen Politiker der Regierung nach dem anderen zu demontieren und bei der Wahl soll der Wähler wieder ein unausgegorenes, größtenteils nicht umsetzbares und extrem allgemein gehaltenes Programm wählen.
  5. #24

    Na ja

    Zitat von heinrich-von-braun Beitrag anzeigen
    Tja nun, liebe Leser,

    könnte doch sein, dass die Frau, unsere Kanzlerin, ganz einfach gut in Ihrem Job ist !!

    H.v.B
    Das ist angesichts der Chaoslage in Europa schwierig zu beurteilen. Tatsache ist aber, dass es schlimmer kommen konnte, keine Frage.

    Merkel ist lernfähig und das Know-How aus 8 Jahren Kanzlerschaft (dann) nimmt ihr keiner mehr.

    Nach 12 Jahren Kanzlerschaft sollte dann aber überprüft werden, ob die Einkommens- und Vermögensverteilung in D so noch akzeptiert werden kann, oder ganz andere Maßnahmen erforderlich sind.
  6. #25

    Das kapieren

    Zitat von huberwin Beitrag anzeigen
    Hartz 4 , Billiglöhne ,prekäre Arbeitsplätze,längere Beschäftigung und weniger Verlagerung von Kosten in den Privatbereich(siehe Gesundheitskosten,Strompreise,Oel,Gas etc) das wären doch mal Punkte die die SPD aufgreifen könnte.
    Oder Übernahme des 60 Punkte Programmes von Hollande aus Frankreich.
    Nur schauen wie gut Frau Merkel die Probleme löst und nur auf ihren Platz schielen nutzt da nicht. Wär ja auch nicht schlecht mal einen integeren,intelligenten und anderen Kanzlerkandidaten als diese drei Puppen aus einem Boot da anzubieten. Sucht euch doch mal einen Typen wie Obama, der es dann auch macht was er sagt, und ihr hättet sicherlich größere Chancen. M it dem jetzigen Personal und Programm könnt ihr gegen Frau Merkel nicht punkten.
    die drei von der Zankstelle nicht. Die haben auch schon Ihren Vertrag bei den Energieunternehmen usw. in der Tasche. Keine Panik diese Figuren spielen auch bald den Hoss beim Boss. Und die Moral von der Geschicht - nein die SPD, die kann das nicht.
    Gabriels Durcheinander-Politik, Steinmeiers Beamtenpolitik und Steinbrücks DAX-Vasallen - Politik sind eben keine wählbare Alternative zur CDU. Wo soll da, bitteschön, der Unterschied liegen? Eine Partei diese Coleur reicht wahrlich. Die Politiker sind heute so selbstverliebt, dass eine Volksnähe nicht mehr aufkommen kann.
    Es wird gewulfft und geguttenbergt, gemerkelt und geschäubelt, wie einst gekohlt, geschrödert und geclement. Alles vergessen?
  7. #26

    Zitat von derandersdenkende Beitrag anzeigen
    Als jemand der der SPD mal nahe stand, meine ich, daß es nur über das Reformieren der eigenen Partei, Parteispitze und eine Wiedererlangung von Glaubwürdigkeit geht. Demagogie und Populismus gegenüber anderen reicht da nicht. Es müssen eigene Stärken, die für den einzelnen Bürger/Wähler spürbar sind, glaubhaft demonstriert werden.
    Ein billiger Abklatsch von Mitbewerbern, bei der die Bürger/Wähler noch eine für sie nachteilige Umsetzung vermuten können, bringt besonders in der ehemaligen Stammwählerschaft keine Pluspunkte.
    Die letzten Regierungsjahre der SPD und die Selbstdarstellung in der Opposition lassen bei einem Regierungswechsel keine Verbesserungen erwarten.
    Schade! Aber ich meine, Merkel ist einsame Spitze in Deutschland !
    Und dies müßte die SPD-Gremien zum wirklichen Nachdenken und nicht zum "Weiterso" animieren.
    Paradoxe Politik:
    Während die SPD mit der Schröderschen Agenda und den Entwicklungen in deren Schlepptau den Karren aus dem Dreck gezogen hat und dafür abgestraft wird, sonnen sich die Christdemokraten in den Erfolgen und nehmen diese für sich in Anspruch. Herr Gabriel hat die Deutungshoheit nicht zurückgewonnen, sondern kläglich verloren. Statt die Erfolge zu preisen und auf deren Urheberschaft zu verweisen, wird herumgemäkelt und die eigene Leistung desavouiert bzw. teilweise eine Kehrtwende versucht.
    Außerdem wird viel Zeit vergeudet, statt einen integren Kanzlerkandidaten zu suchen und aufzubauen. Es sieht so aus, dass ich diesen Hosenanzug weitere Jahre ertragen muss.
  8. #27

    Links oder nicht links?

    Ich werde nie verstehen was die SPD mit ihrer Blockadehaltung gegen die Linke bezweckt. Ist es reiner neid, weil die Linke ihre Punkte noch halbwegs glaubwürdig vertreten kann, während die SPD ihre gesammte Basis unter Schröder verraten und verkauft hat?

    Die SPD müsste erst einmal mit sich selbst aufräumen, bevor sie aus eigener Kraft gegen die CDU antreten kann. Da wird halbherzig gegen die Afghanistan-Verlängerung diskutiert, weil man ja selbst damit angefangen hat. Bei der Wirtschaftskrise kann man auch nicht viel sagen, denn es war ja die SPD selbst die die Bankenkrise nach Deutschland geholt hat usw.
    Solange in der Richtung nichts passiert wird man weiterhin Frau Merkel hinterherlaufen und "Gegenstimmen" einsammeln.
  9. #28

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kanzlerin verunsichert die Opposition:*Ratlos verfolgt vor allem die SPD, wie Angela Merkel eine Krise nach der anderen schadlos übersteht.*Die Vorstandsklausur am Wochenende soll neuen Schwung bringen - doch in der Partei schwindet die Zuversicht für die Wahl 2013.

    SPD vor Klausur: Teflon-Merkel frustriert die Genossen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Das wird ein wirklich spannender Wahlkampf!

    Die Grünen werden ab 2013 mit den Resultaten einer grün-roten Bilanz in B-W konfrontiert werden. Da wird dann Bilanz von 2,5 Jahren grün-roter Regierungspolitik gezogen. Wie viele Atomkraftwerke Kretschmann in 2,5 Jahren Regierungsverantwortung abschalten ließ. Wieviel Zuwachs an EE er in 2,5 Jahren erzielte. Wie billig der Strom beim vom Land kontrolliertem EVU EnBw unter einer grün-roten Regierung wurde. Bezüglich Windkraftausbau scheint das schwarz-gelbe Bayern im Jahr 2011 das grün-rote B-W abgehängt zu haben. Nun kann man das natürlich als Spätfolge der Vorgängerregierung verbuchen. Bei den Zahlen für 2012 wird das erheblicher schwieriger.

    Die Linken werden sich Fragen zu rot-roter Verschuldungspolitik in Berlin bis 2011 stellen müssen. War ein Anstieg der Berliner Verschuldung von 38 auf 62 Milliarden wirklich solide Haushaltspolitik?
    Besonders wenn man bedenkt dass in diesem Zeitraum sämtliche Zinsen des Landes Berlin über den Länderfinanzausgleich von Bayern gezahlt wurden. Es sich also tatsächlich um 100% zinseffektbereinigte Neuverschuldung handelt. Wer kann denn dann noch ernsthaft links wählen?

    Und die SPD wird sich 2013 Ergebnisse aus dem rot-grünen NRW vorhalten lassen müssen. Da gibt es nicht nur die Haushaltspolitik zu diskutieren. Kraft wird 2013 für 3 Regierungsjahre als Nehmer aus dem Länderfinanzausgleich dastehen. Schwarz-gelb wird aus Bayern im Wahlkampfjahr 2013 berichten dass man bereits 2012 Landesschulden getilgt hat obwohl man ZUSÄTZLICH über den Länderfinanzausgleich dem rot-grünem NRW aushelfen musste.

    Die Piraten lassen wir erst mal 2 Jahre in Berlin "wirken" und dann sehen wir weiter ob sich der Hype bestätigt.

    Wer immer sich heutige Umfrageergebnisse betrachtet sollte wissen dass der Wahlkampf bisher nur einseitig von der rot-rot-grünen Opposition geführt wird.
  10. #29

    Genau so ist es

    Zitat von Bundeskanzler Ackermann Beitrag anzeigen
    Man sehe sich die drei Herren auf dem Foto mal an: von Gabriel ist bekannt, dass er genau wie Merkel keinerlei eigene Meinung hat und Steinmeier lässt gern mal Bundesbürger in Guantanamo verrotten, selbst wenn die USA sie nicht mehr haben wollen.

    Einzig Steinbrück genießt einen halbwegs guten Ruf beim Wähler und das auch noch zu unrecht - schließlich hat er Milliarden Steuergelder an die Fianzwirtschaft veruntreut. Wer soll diese Gurkentruppe als Alternative wahrnehmen?
    Was ist denn die Alternative ? Die Bundesbürger schelten Merkel dafür, dass Sie das Geld in die EU-Pleiteländer transferiert, via Bürgschaften, EZB-Nachschusspflichten etc.

    Nur: Das Einzige was ich von SPD und Grünen immer höre ist, dass Merkel die europäische Stabilität gefährde, weil sie zu viel spare und nicht noch mehr Geld in dieses Fass ohne Boden wirft. Auf so eine "Alternative" kann ich als Wähler gerne ganz verzichten !








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