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SPD und das Kanzlergehalt: Wie Peer Steinbrück fast einmal in die Wirtschaft wechselt
dapdPeer Steinbrück in schweren Erklärungsnöten: In einem Interview verteidigt der SPD-Spitzenkandidat seine Äußerungen zum Kanzlergehalt, relativiert sie aber zaghaft. Unterdessen wird eine alte Anekdote aus seiner Karriere ausgegraben - in den Neunzigern erwog er den Abschied aus der Politik.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-875961.html
- #1 05.01.2013 20:36 von
Erbarmen mit Peer!
Ein raffinierter Schachzug der SPD-Spitze! Nachdem die "bürgerlichen" Kreise und die Linken sich am dicken Peer abgearbeitet haben, wird er, mit Giftpfeilen gespickt wie ein waidwunder Stier aus dem Rennen genommen und der eigentliche Kandidat benannt. Ich tippe auf eine Kandidatin. (Oder ist die SPD dazu zu "zuverlässig"?)
- #2 05.01.2013 20:47 von
Vaya, vaya, vaya
Die Frage lautet immer: würde ich Sie (Name ???) in meiner Firma einstellen?
Wir sind eine Klein-/Mittelbetrieb in Peru, internationale Klientele.
Voraussetzungen: Universitätsabschluss, plus Spanisch, Englisch, Deutsch: business fluent - wenn möglich auch noch Französisch und Portugiesisch. Und dann noch IT, aber heftig ...
Wer, in der deutschen und internationalen Politik/Welt, kann diese Qualifikationen aufweisen? Vermutlich niemand.
Unsere Gehaltsofferte: für Peru sehr gut - für die Welt des schönen Seins a non issue. - #3 05.01.2013 20:59 von
Alleine schon die Formulierung »sich für eine Kandidatur zur Verfügung zu stellen« sagt doch einiges über das Selbstverständnis dieses Mannes aus. Das sollte mal einer sagen, dem von der ARGE der Posten eines Müllsammlers in Torfmoorholm »angetragen« wird: »Moin, ich bin der Hinnerk, und ich überlege, ob ich mich für eine Kandidatur als Opticker zur Verfügung stelle.« Der würde was zu hören kriegen!!!
Aber Steinbrück ist in bester Gesellschaft. Vor etwa 30 Jahren wurde an der HfbK Hamburg ein neuer Präsident gesucht. Einige dachten, Otto Schily wäre doch eine gute Figur auf diesem Posten. Antwort sinngemäß: »Ich kandidiere nur, wenn Sie mir garantieren können, dass es keinen anderen Kandidaten gibt.«
Das ist der Unterschied zwischen »sich bewerben« und »sich zur Verfügung stellen«. - #4 05.01.2013 21:03 von
Auch als SPD Gegner verspüre ich nur noch Abscheu, vom.....
.....von dieser Kampagne gegen Steibrück. Jetzt wühlen sie schon im Lebenslauf eines bisher unbescholtenen Politikers herum, mit dem Ziel die Diffamierung aufrecht zu halten.
Der Augstein hat sich schon im Grabe wundgescheuert, vor Gram seiner Nachfolger. Von neutraler Berichterstattung ist SPON Lichtjahre entfernt. - #5 05.01.2013 21:08 von
"Pikant ist, dass Steinbrück vor fast 15 Jahren selbst einmal mit dem Gedanken gespielt hat, Präsident des schleswig-holsteinischen Sparkassen- und Giroverbandes zu werden. Aktuell berichtet die "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ("FAS") darüber, in Schleswig-Holstein wurde das Thema im Spätsommer 1998 heiß diskutiert."
Mann Mann Mann SPON...... Das ist ja wirklich pikant!!!! Da SPIELTE doch Steinbrück mit dem Gedanken in die Wirtschaft zu wechseln!!!!!! UNGLAUBLICH!!! Ein böser böser Kanzlerkandidat! - #6 05.01.2013 21:09 von
fast einmal in die Wirtschaft wechselte. . .
nur in der Wirtschaft muß man etwas leisten und die VERANTWORTUNG für sein handeln übernehmen.
Also geht "klein Cleverle" in die Politik.
So einfach ist das, Wulff, Mappus, Guttenberg, etc. sind doch nur Demonstrations-Objekte. - #7 05.01.2013 21:10 von
Ich kann Steinbrück nicht wählen
Dabei nehme ich ihm nicht mal übel, dass ihm das Gehalt zu niedrig ist. Das darf er ruhig denken. Aber aussprechen soll er das bitteschön nicht. Als Bundeskanzler bich ich als Bürger letztlich sein Arbeitgeber, und ich will niemanden anstellen, der schon im Bewerbungsgespräch über das Gehalt meckert. Und ich will mich von von niemandem vertreten lassen, der sich unterbezahlt fühlt.
- #8 05.01.2013 21:11 von
Typen
Sie sind schon seltsam, die Deutschen. Und insbesondere ihre Medien. Oder sind sie eher heuchlerisch und chronische Nörgler?
Da wird ständig gejammert, es gäbe keine "Typen" mehr, keine Männer und Frauen mit Ecken und Kanten, keine mehr, die das aussprechen was sie denken.
Und dann gibt es so Einen, der sogar Kandidat wird. Aber es passiert - natürlich das Vorhersehbare: er wird niedergemacht, seine vermeintlichen Schwächen gnadenlos angeprangert, er wird zerstört bevor er überhaupt richtig Kandidat war.
Lasst euch eines sagen, ihr heldenhaften Kritiker: dieses Schauspiel wird aufmerksam beobachtet, von Typen und von Blendern. Und die Blender werden bleiben. Die nächsten Blender werden geschickter sein als ehemalige Verteidigungsminister und Bundespräsidenten.
Dieses Land bekommt schon was es verdient. - #9 05.01.2013 21:14 von
Warum
veröffentlicht SPON nicht mal die Gehaelter aller Oberbürgermeister (+ Zusatzeinnahmen durch die diversen Vorstandsposten bei Energieunternehmen, Wasserwerken, lokalen Banken etc...) oder aller Chefredakteure. (Was verdient eigentlich der Chefredaktaur von SPON?)? DAs ware doch mal eine AUfgabe für einen investigativen Jornlisten.
Dann wird die Diskussion des Kanzler(innen)gehalts mal konkret.
Peer Steinbrück hat voelleig recht und auf ene Frage konkret geantwortet: der Stundenlohn eines Kanzlers oder Kenzlerin ist zu gering. Aber: nIcht alle (auch Journalisten) in D wollen halt die Wahrheit hören, sonder leben in einer Traumwelt. UNd unsre Kanzlerin eiert lieber rum und sagt nichts konkretes. Das kann sie eh am besten.
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