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SPD-Strategiedebatte: Kuscheln oder Klassenkampf

DPADie SPD ist verunsichert. Die jüngsten Urnengänge haben gezeigt, dass Kuschelwahlkämpfe nicht funktionieren - so kommt man an der Union nicht vorbei. Für die Bundestagswahl wird sich die Partei überlegen müssen, ob sie eine härtere Gangart einschlägt. Es droht eine neue Strategiedebatte.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...831722,00.html
  1. #50

    Die SPD schläft und schläft und schläft seit Jahrzehnten

    Entscheidung des Bundessozialgerichts: Ein Stundenlohn von 5,37 Euro ist kein Grund für einen Arbeitslosen, einen Job abzulehnen. Das hat das Bundessozialgericht jetzt entschieden.
    Niedriger Lohn kein Grund gegen Arbeitsverhältnis | Rödl Business News
  2. #51

    Falsch

    Zitat von zynik Beitrag anzeigen
    "Die Seeheimer" formerly known as SPD sind Teil des Problems und nicht Teil der Lösung. Schröder, Clement, Riester & Co haben zu deutlich gezeigt, was aus der SPD geworden ist.
    Solange man sich nicht vom neoliberalen Denken trennt und politisch echte Alternativen anbietet, solange wird diese ehemals stolze Partei weiter zerfallen.
    Auch wenn die stark linksgestimmten Bürger das nie einsehen werden aber nur über eine mittige Ausrichtung sind Wahlen zu gewinnen. Wenn sie sich von den Seeheimern und den Ideen der Agenda komplett lösen wildern sie vielleicht der Linkspartei noch zwei drei Prozent ab, werden aber dauerhaft die 20% nur noch von unten sehen. Zumindest so lange wie es Deutschland so gut geht, wie das derzeit der Fall ist (im Vergleich mit den meisten anderen EU - Ländern). Die Union würde sich darüber zurecht nur ins Fäustchen lachen, wenn die SPD die Mitte räumt.
  3. #52

    SPD-Strategiedebatte: Kuscheln oder Klassenkampf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD ist verunsichert. Die jüngsten Urnengänge haben gezeigt, dass Kuschelwahlkämpfe nicht funktionieren - so kommt man an der Union nicht vorbei. Für die Bundestagswahl wird sich die Partei überlegen müssen, ob sie eine härtere Gangart einschlägt. Es droht eine neue Strategiedebatte.

    Wahl in Schleswig-Holstein: SPD fürchtet neue Strategiedebatte - SPIEGEL ONLINE
    Vorbemerkung: "Ich habe einen Traum...." Zitat Bürgerrechtler USA

    Ich habe mal ein paar wissenschaftliche Fragen (Soziologie, Familie-Bildung)

    Wann wird das Wort soziale Grechtigkeit wieder den Stellenwert in der SPD einnehmen, den Sie mal in früheren Zeiten (1970) stärker beinhaltete?

    Phoenix2006
  4. #53

    Gabriel

    Zitat von ecce homo Beitrag anzeigen
    Der einzige, der der SPD mehr Profil geben könnte, ist Gabriel.....
    hat das Profil eines Winkeladvokaten und Raffkes.

    Politiker-Gehälteraffäre: Auch Sigmar Gabriel stand geschäftlich in Beziehung zu VW - SPIEGEL ONLINE

    Steinmeier wäre mein Kandidat.
    Mit Klassenkampf gewinnt man keinen Blumentopf, siehe Die Linke.
    Den können die auch besser, ohne grossen Erfolg.
    Er ist out, schon seit Willys Zeiten.
    Klare Abgrenzung zu den Grünen, die Piraten verstehen lernen, den Mittelstand nicht vergessen und Glaubwürdigkeit rüberbringen.
    Die Schere zwischen arm und reich verringern, Niedriglöhner im Focus haben, sowie eine Europapolitik des Zusammenstehens vertreten, das sind Ansätze.
    Marktschreier und Populisten werden heutzutage mehr entlarvt als geliebt, selbst wenn sie mehr Schlagzeilen bekommen.
    Glaubwürdigkeit ist der Schlüssel, damit hat Willy eine Wahl gewonnen, weil er seinem Slogan "Mehr Demokratie wagen" glaubhaft rüberbrachte.
  5. #54

    Die

    Zitat von klowasser Beitrag anzeigen
    Da kommen halt die Verwaltungsbeamten des Seeheimer Kreises ins Spiel. Diese verachten linke Politik. Es ist verwunderlich, dass sie deswegen in der SPD sind.
    SPD fühlt sich als Juniorpartner einer Groko doch sauwohl. Und die Entstehung neuer Protestparteien (die Piraten werden nicht die letzten sein) spielt ihr wunderbar in die Hände. Bald kann man wählen was man will, es kommt immer einen schwarzrote Koalition an die Regierung.
  6. #55

    Kein Grund zur Verunsicherung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD ist verunsichert. Die jüngsten Urnengänge haben gezeigt, dass Kuschelwahlkämpfe nicht funktionieren - so kommt man an der Union nicht vorbei. Für die Bundestagswahl wird sich die Partei überlegen müssen, ob sie eine härtere Gangart einschlägt. Es droht eine neue Strategiedebatte.

    Wahl in Schleswig-Holstein: SPD fürchtet neue Strategiedebatte - SPIEGEL ONLINE

    Wenn die SPD nicht eine härtere Gangart einschlägt, wenn sie sich nicht ihren Wurzeln wieder annähert, wird sie die Wahl nicht gewinnen können.

    Wir haben zB hier in Hamburg gemerkt, dass es ein Potential von Wählern selbst bei den Besserverdienern gibt, dem CDU mit FDP oder mit B90GRÜNE einfach langt.

    Aber dafür muss die SPD den Schröder-Murks abschaffen, die Bankster unter Kuratel stellen (und nicht wie Frau Merkel immer nur drüber reden), sich vom Neo-Liberalismus lösen und ein Sozialdemokratisches Programm nahe an ihren Wurzeln verfolgen.

    Die Grand Dame der Demokratie muss endlich mal wieder liefern
  7. #56

    Welche Strategie ???

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD ist verunsichert. Die jüngsten Urnengänge haben gezeigt, dass Kuschelwahlkämpfe nicht funktionieren - so kommt man an der Union nicht vorbei. Für die Bundestagswahl wird sich die Partei überlegen müssen, ob sie eine härtere Gangart einschlägt. Es droht eine neue Strategiedebatte.

    Wahl in Schleswig-Holstein: SPD fürchtet neue Strategiedebatte - SPIEGEL ONLINE
    Um sich mit der CDU ins gemeinsame ReGIERungsbett zu flegeln ?
    Dazu bedarf es nur des Stillhaltens wie bisher.
    Opposition war gestern.
  8. #57

    Unterschiede?

    Zitat von forumgehts? Beitrag anzeigen
    Bald kann man wählen was man will, es kommt immer einen schwarzrote Koalition an die Regierung.
    Ist das schlecht? Oder gibt es überhaupt einen Unterschied zum Ergebnis, wenn CDU oder SPD allein regieren würden? Mit der Differenzierung tu ich mir im Moment ziemlich schwer, deshalb kann ich im Endeffekt auch keinen negativen Einfluss der Protestparteien feststellen.
  9. #58

    Absurd

    Zitat von passiflore Beitrag anzeigen
    Wenn die SPD nicht so feige wäre und mal lautstark darauf hinweisen würde, dass Deutschland zu einem guten Teil wegen Schröders Agenda 2010 so gut aus der Krise gekommen ist, wäre doch schon ein Schritt gemacht. Aber in Sozialisten-Kreisen gilt Schröders damaliger Kurs ja als Sündenfall.
    Genau so ist es. Schröders Steuerreformen und Agenda 2010 waren die erfolgreichsten und nachhaltigsten Reformen der letzten Jahrzehnte. Beschäftigung auf Rekordniveau, niedrigste Arbeitslosenquote seit der Wiedervereinigung, während Europa und USA mit Rekordarbeitslosigkeit kämpfen, Steuereinnahmen seit Jahren steigend und höher als je zuvor - das sind die Erfolge von Schröders maßvollen Steuersenkungen und der Agenda 2010.

    Da war also eine Regierung erfolgreich wie seit Jahrzehnten keine davor, und die SPD ist so blöd und will es nun nicht gewesen sein. Und was noch viel schlimmer ist: nun will sie ausgerechnet diese nachweislich wirksamen Reformen wieder zurückdrehen.
  10. #59

    Mut

    Zitat von M.O.A. Beitrag anzeigen
    Auch wenn die stark linksgestimmten Bürger das nie einsehen werden aber nur über eine mittige Ausrichtung sind Wahlen zu gewinnen. Wenn sie sich von den Seeheimern und den Ideen der Agenda komplett lösen wildern sie vielleicht der Linkspartei noch zwei drei Prozent ab, werden aber dauerhaft die 20% nur noch von unten sehen. Zumindest so lange wie es Deutschland so gut geht, wie das derzeit der Fall ist (im Vergleich mit den meisten anderen EU - Ländern). Die Union würde sich darüber zurecht nur ins Fäustchen lachen, wenn die SPD die Mitte räumt.
    Die Mitte in Deutschland ist links, was meinen sie, warum die CDU nicht mehr rechts ist?

    Wobei das mit dem links und rechts eh überholt ist.
    Aber eine SPD, die sich nicht von der CDU unterscheidet? Sorry, damit gewinnt man erst recht keine Wahlen, was man bei den beiden letzten Wahlen ja auch gesehen hat.

    Ein wenig Mut braucht man eben schon, wenn man regieren will.


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