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SPD-Pleite an der Saar: Lieber tot als rot

Die Saar-Wahl hat gezeigt: Wer die Mitte predigt, schadet der Demokratie - vor allem der Sozialdemokratie. Wenn die SPD an die Macht will, muss sie über ihren linken Schatten springen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...823715,00.html
  1. #20

    Einheitsbrei in der Politik...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Saar-Wahl hat gezeigt: Wer die Mitte predigt, schadet der Demokratie - vor allem der Sozialdemokratie. Wenn die SPD an die Macht will, muss sie über ihren linken Schatten springen.

    Wahlpleite an der Saar: Verdient gescheitert - die SPD - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    ...so würde ich das Verhalten der SPD nennen. Man will ja in Wahrheit keine eigenständige Politik mehr wagen. Die CDU unter Merkel übrigens auch nicht. Beide Parteien unterscheiden sich doch in Nichts mehr. Dieselbe Zielrichtung, lautet das Motto. Immer schön in der Mitte bleiben. Solange die Wähler der SPD , 50Jahre und älter sind, wird sich daran auch nichts ändern. Die Jugend geht zu den Piraten und verschenkt damit Ihre Stimme. Protestparteien bieten doch außer Protest nichts. Kein logisches Parteiprogramm vorhanden. Die LINKE , ist für mich zur Zeit , die einzige Partei , die etwas in unserem Land verändern will.
  2. #21

    Oskar war nicht der Mauerschütze

    Zitat von ohne_mich Beitrag anzeigen
    Werden Sie und Ihresgleichen nicht müde, immer dieselben Plattitüden zu wiederholen? Wahrer wird es dadurch auch nicht. "Oskar der Mauerschütze"? Soll ich mich totlachen?

    Und wenn es um "Bespitzelung" geht: Vielleicht lassen Sie auch mal ein Vierteljahrhundert hinter sich und schauen mal, welche Parteien HEUTE mit voller Macht den Überwachungsstaat aufbauen wollen - und welche dagegen sind.
    aber trotzdem suchen manche Linke "Wege in den Sozialismus" und fanden die DDR janz doll. Und schließlich muss sich ein Staat ja auch gegen die inneren Feinde wehren - macht der Kapitalismus ja auch. Ich finde schon, dass die Linke sich stärker von der DDR abgrenzen soll. Auch Herr Gauck war Ihnen als Kandidat nicht so recht. Ein DDR-Bürgerechtler! Das lässt schon etwas auf eine gewisse Einstellung in dieser Parteil - heute - schließen!

    Und gegen den heutigen Überwachungsstaat haben wir alle demokratische Mittel des Protests.

    Schöne Grüße
  3. #22

    Zitat von juleswdd Beitrag anzeigen
    .....beim "illegalen" Grenzübertritt erschossen , ja ein Land wirtschaftlich völlig ruiniert hat - genau, ich spreche von der SED/PDS/DieLinke, oder wie sie sich gerade nennt!
    Eventuell ist Ihnen ja entgangen, aber so gut wie alle Länder haben/hatten die gleiche Gesetzgebung im Bezug auf Schusswaffengebrauch bei einem illegalen Grenzübertritt.

    Klettern Sie doch mal über den Zaun zwischen Mexico und den USA.

    Ich gebe Ihnen nur soweit Recht, das die wenigsten Grenzer, weltweit gesehen, von diesem Gesetz Gebrauch gemacht haben.
  4. #23

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Saar-Wahl hat gezeigt: Wer die Mitte predigt, schadet der Demokratie - vor allem der Sozialdemokratie. Wenn die SPD an die Macht will, muss sie über ihren linken Schatten springen.

    Wahlpleite an der Saar: Verdient gescheitert - die SPD - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wer Rot/Rot propagiert, schadet letztendlich auch der Demokratie....
  5. #24

    auf den Punkt getroffen Herr Augstein auch wenn manche Beiträger hier von 6% Zuwächsen sprechen. Das sind meist abgesprungene Wähler der FDP und Grünen. Bedauerlich ist, dass die Linken auch eingebüßt haben. Das liegt aber wieder eher daran, dass gegen "Links" sehr viel (unbegründete) Polemik gemacht wird.
  6. #25

    Gute Analyse

    Leider hat Herr Augstein den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Strategie, sich von vorne herein auf eine Große Koalition zu einigen, hat die Demokratie ad absurdum geführt. Damit ist das Land für die kommenden fünf Jahre blockiert.
  7. #26

    Spd ....ade!

    Wofür steht noch mal das S in SPD oder das C in CDU???
    Solange die Seeheimer in der SPD das sagen haben, wird die SPD immer der Juniorpartner der CDU bleiben. Nur, wozu die SPD wählen? Das Original die CDU kann das doch viel besser!
    Das gestern noch 30% die SPD gewählt haben ist mir völlig unverständlich, geht es euch noch zu gut? oder waren das Beamte? Wird Zeit das alle ihren Job gegen Zeitarbeit tauschen, dann wacht ihr vielleicht auf?!? Oder wollt ihr warten bis ihr euch als Rentner an der Tafel anstellen dürft? Dann wählt mal fleißig weiter die Spezial Partei Deutschland!
    NIE wieder SPD!
    Geändert von ( um Uhr)
    Gruß unixV
  8. #27

    Ihr Kommentar

    Zitat von calkid1306 Beitrag anzeigen
    Jakob Augstein
    "Wer die Mitte preist, ist nicht ein Freund der Demokratie, sondern ihr Gegner."

    Aha, das heisst dann jawohl im Umkehrschluss, das links und rechts aussen die Freunde der Demokratie sitzen....schoene Thesen sind das.
    .. trifft den Nagel auf den Kopf!
  9. #28

    Zitat von juleswdd Beitrag anzeigen
    Es geht, sehr geehrter Herr Augstein, nicht um "linke Schatten", über die man springen könnte oder sollte, es geht vielmehr um die Frage, ob sich eine demokratische Partei gemein machen sollte mit der Partei, die 40 Jahre lang die Bevölkerung bespitzelt und gequält , beim "illegalen" Grenzübertritt erschossen , ja ein Land wirtschaftlich völlig ruiniert hat - genau, ich spreche von der SED/PDS/DieLinke, oder wie sie sich gerade nennt!
    Sehen Sie, Ihnen hat Augstein bereits geantwortet, bevor Sie in die Tasten gehauen hatten:
    "Oskar Lafontaine, wirre West-Fundis, Castro-Telegramme, Kommunismusgeschwafel, Stasi-Reste...Das sind keine Gründe. Es sind Vorwände."

    Pflegen Sie nur ruhig Ihre 22 Jahre alten Feindbilder. Die Welt und die LINKE haben sich schon lange weiter gedreht.
    Ich wüsste nicht, was mir heute weniger Angst macht, als eine längst untergegangene DDR. Wer ernsthaft glaubt, DAS wäre das Ziel der heutigen LINKEn, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.
  10. #29

    Sie kollaboriert oder..

    Zitat von kruschli Beitrag anzeigen
    Seit gestern Abend wird schallt aus allen Ecken: "SPD-Totalpleite", "Maas verliert", etc. - verbunden mit dem Vorwurf, die SPD verübe nun auch noch Betrug am Wähler, weil sie mit der CDU koaliere, obwohl eine linke Mehrheit im Landtag möglich sei.

    Dazu ist zu bemerken: die SPD hat vor der Wahl eine klare Ansage geliefert: wir wollen einen Große Koalition. Jedem SPD-Wähler war klar, was er mit seiner Stimme herbeiführen wird. TROTZ dieser Aussage hat die SPD nicht nur 6 % hinzugewonnen, sondern auch absolut etwa 16.000 Wähler, obwohl die Wahlbeteiligung um etwas über 5% gesunken ist. Quelle: Übersicht

    Sprich: diejenigen, die SPD wählten, und neu wählten, wollten offenbar eine GroKo, allerdings unter der Führung von Maas. Diejenigen, die CDU wählten, wollten AKK als MP. So einfach ist das. Von einer Koalition mit den Linken - die außerdem ordentlich Federn gelassen haben - war nie die Rede. Wählerbetrug wäre es, nun eine rot-rote-Koalition einzugehen.

    Das Fazit: die SPD ist zwar nicht stärkste Kraft geworden - klar, eine Niederlage. Ihre Strategie der Mitte ist aber aufgegangen - man hat viele Neuwähler dazugewonnen.
    ... sie koitiert, denn sie hat sich prostutuiert. Maas hat nicht anderes vor, als sich zum Pudel der CDU machen zu lassen. Vor einem Bündnis mit der Linken hat er die Hosen voll. Lieber Pudel von Krampf-Karrenbauer als eigenständiger MP. Auf so eine SPD pfeife ich.








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