Je mehr man sich im Sumpf stehend bewegt, desto schneller sinkt man ein. Der Schlamm steht dem Steinbrück jetzt schon bis zum Hals.
dapdPeer Steinbrück droht Ärger wegen eines Vortragshonorars. Die Stadtwerke Bochum geben an, mit dem SPD-Mann verabredet zu haben, dass die 25.000 Euro gespendet werden müssen. Der Kanzlerkandidat bestreitet das.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-864840.html
Je mehr man sich im Sumpf stehend bewegt, desto schneller sinkt man ein. Der Schlamm steht dem Steinbrück jetzt schon bis zum Hals.
...ob eine hochverschuldete Kommune sich das leisten soll, auch wenn das Geld gespendet werden sollte. Was für ein Blödsinn.
Und wenn es gespendet werden sollte, wird - da es sich um eine Wohltätigkeitsveranstaltung handelte - dies sicherlich vertraglich vereinbart worden sein. Alles andere macht ja keinen Sinn. Also wäre es ja leicht nachweisbar.
Wenn ich allein schon den Satz lese: "Das sei sogar in einer E-Mail festgehalten worden." Sorry, liebe Veranstaltungsagentur Hellen Medien Projekte GmbH, da lassen Sie sich mal Ihr Lehrgeld wiedergeben, das gehört in den Vertrag, nicht beiläufig in eine Mail.
Was für ein durchsichtiges Manöver, Steinbrück was ans Zeug zu flicken!
Steinbrück und Geld
Keine Beziehung zum kleinen
Mann SPD Ade.
Was wurde Fritz Erler dazu sagen
das rechtkonservative Blatt "Der Spiegel" scheint im Wahlkampf für Mutti von allen Geistern verlassen. Es gäbe doch bei der Beurteilung der Regierung Merkel so viele Gründe die Auflage zu verbessern. Möchte man von den eigentlichen Problemen dieser Regierung ablenken? Diese Regierung ist das Schlechteste was seit 1949 in der BRD das Sagen hatte. Die Presse hätte viele Möglichkeiten einen Beitrag für mehr Reformen in diesem Land zu leisten. Augstein würde sich im Grabe umdrehen, wenn er das derzeitige Erscheinungsbild des Spiegels sehen würde. Mir wird einfach nur schlecht.
...die Meinung von sozialneidischen Deutschen: Wenn es Menschen gibt, die Geld verdienen, das völlig legal machen, es vollständig versteuern. Alles offenlegen, dann versinken diese im Sumpf.
Wo bleibt denn Ihre Aufgeregtheit, wenn es darum geht, dass Unternehmer nur noch Löhne zahlen, von denen keiner Leben kann oder das Rentner sich nach 40 Jahren Arbeit sich nicht Butter aufs Brot leisten können?
Wo bleibt denn Ihre Aufgeregtheit, wenn Menschen wie Michael Schumacher ins Ausland gehen, damit Sie Ihre 50 Millionen im Jahr nicht so hoch versteuern müssen? Ja, denen jubeln Sie und Ihresgleichen sicher gern zu.
Aber auf Politiker einhauen, das macht ja Spaß, die haben immer Dreck am Stecken.
Versuchen Sie mal zu erklären, was Steinbrück in diesem Fall falsch gemacht hat. Werden Sie wohl kaum können. Es sei, denn er ist für Sie und Ihresgleichen von vornherein schuldig.
Ein typischer Reicher. Bekommt den Hals nicht voll.
Wird Zeit, dass ein SPD-Kanzler da mal klar Schiff macht.
Dazu paßt die folgende Irrationalität: er muss es doch erst mal in jedem Fall als Honorar "vereinnahmen", also seinen zu versteuernden Einkünften hinzurechnen. Anschließend kann er spenden und dieses dann wiederum bei seinen Sonderausgaben absetzen. Aus diesem Grund wäre die singuläre Weitergabe von Honoraren völlliger Blödsinn. Würde das öfters vereinbart, käme es ja zur mehreren Kleinspenden, die er dann zweimal einzeln jeweils bei den Einnahmen und Sonderausgaben verbuchen muss. Hallo? Da mache ich doch lieber eine Spende, die auch etwas bewirkt.
Einen etwaigen Passus in Mails oder Verträgen kann man dann wohl in der Regel leicht zustimmen. Vermutlich werden Leute wie Steinbrück mehr spenden als 25.000 €.
Entweder sind die Stadtwerke illoyale Zeitgenossen oder da will ihm einer was. Abgesehen davon sind uns begehrte Redner als Kanzler doch wohl lieber als die wirtschaftlich eher ahnungslose Mutti oder der Pfälzer Volldepp, der uns damals leichtfertig Einheit, Solidarabgabe, blühende Landschaften, eine überstürzte Währungsunion und diverse andere Problemchen hinterlassen hat.
Der Chef der Stadtwerke Wilmert ist SPD-Genosse, der Bürgermeister in Bochum auch. SPD-Mann Steinbrück bekommt ein Honorar von 25.000 Euro. Das ist gelebte Solidarität im Ruhrgebiet. Was sagt eigentlich Frau Kraft dazu ?