DPADie SPD verbündet sich mit François Hollande: Unmittelbar nach den Fiskalpakt-Verhandlungen mit der Kanzlerin reist die Troika aus Gabriel, Steinmeier und Steinbrück am Mittwoch zu Frankreichs Präsidenten. Die rote Achse soll den Druck auf Angela Merkel erhöhen - doch der Plan birgt Risiken.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...838345,00.html
Die SPD schiesst sich mit der Nähe zu Hollande ins Knie. Die SPD verrät deutsche Arbeitnehmerinteressen, denn Sie kann nicht hinreichend erklären, warum wir bis 67 arbeiten sollen, um dann über Hollandes Wunsch nach Eurobonds mit deutschem Steuergeld Hollandes 67 wahlversprechen zu bezahlen. Die SPD macht sich hier der Untreue schuldig, und dass sollten wir Wähler nicht vergessen!
Man kann Merkel/Schäuble mögen oder nicht, aber sie scheinen die letzte Bastion im Ausverkauf unseres Landes zu sein.
Wie Sie bestimmt schon erkannt haben, ist man an der Wahrheit - egal in welchem europäischen Land - nicht unbedingt interessiert. Das würde gewisse Kreise dann doch mächtig stören.
Es müssten nur die europäischen Bürger mal alle gegen diejenigen zusammenhalten, von denen sie verschaukelt werden - ein schöner Traum - von einem solidarischen Europa. :)
Im Grunde kann Ihre Aussage richtig sein. Allerdings verschieben Sie in Ihrer Argumentation immer die Ursache und Wirkung. Ihr Lieblingsfehler: der Leistungsfähige ist schuld. Vermutlich konnten Sie in der Schule den Streber auch nicht leiden, weil er die anderen schlecht aussehen lässt.
Zurück zum Vergleich: Niemand zwingt ein Land dazu mehr zu kaufen, als es sich leisten kann. Sie würden doch nicht etwa bspw. China beschuldigen wollen, nur weil wir gerne deren billigen Plastikprodukte kaufen, oder? Man müsste da Zeug ja nicht kaufen.
Deutschland hat das „Race to the bottom“ eröffnet. Dieses funktioniert am Anfang, weil man eben als Erster gestartet ist. Wenn sich die anderen dann auch in dieses Rennen einklinken, schaut es schon nicht mehr so rosig aus. Erstens ist die Frage, ob die von D. an die Wand konkurrierten Länder überhaupt noch in der Lage sind, in das Rennen einzusteigen, oder ihre Volkswirtschaften den Bach runtergehen. Wenn doch, dann kann ich mir vorstellen, dass in ein paar Jahren unsere herrschenden Kreise via ihrer Paladine in Politik und Medien wieder auf den Otto Normalverbraucher zukommen werden. Liebe Leute, wird es heißen, die anderen Länder haben jetzt zu uns aufgeschlossen, um „unseren“ (eigentlich ihren) Wohlstand weiterhin aufrechterhalten zu können, müsst ihr leider nochmals Opfer bringen, nochmals den Gürtel enger schnallen. Das Rennen nach unten wird also weitergehen.
Das Ganze bezeichnet man auch als „Tribüneneffekt“:
Wenn die Zuschauer der ersten Reihe aufstehen, müssen alle aufstehen und keiner sieht besser, es ist für alle nur deutlich unbequemer. Würden alle Europäer Deutschland imitieren, so hätten wir überall Steuerdumping, Sozialabbau, Lohnsenkung, Niedriglohnsektor, zunehmende Armut und soziale Spaltung. Die Frage wäre dann, wer würde noch konsumieren können und wo würden unser schönen Exporterfolge bleiben. Aber in Ihrer Logik würde das ja nur bedeuten, dass die Deutschen wiederum schneller sein müssten, mit Steuerdumping, Sozialabbau ... (Aus den Nachdenkseiten)
Frankreich hat sich als einziges Euroland an das vereinbarte Inflationsziel von ca. zwei Prozent gehalten. Deutschland hat weit unter seinen Verhältnissen gelebt, GR hat etwas über seinen Verhältnissen gelebt.Die HArtz Reformen waren bestimmt nicht populär oder witzig, aber sie waren erfolgreich. F hat in der Zeit seine eigene Wettbewerbsfähigkeit konsequent zerstört, zB über 35 Stunden Woche und abstruse Lohnsteigerungen. In der Folge sind große Teile der F Industrie ausgewandert - einfach mal gucken, wo heute F Automarken produzieren. In ihrem ökonomischen Autismus haben die F den Aufstieg der Schwellenländer völlig verpennt und wundern sich jetzt, dass sie auf den Weltmärkten überrollt werden.
Ich bin kein Wirtschafsexperte, daher bin ich gegenüber den Behauptungen dieses arbeitgeberfinanzierten Instituts sehr skeptisch. Dass diesem Institut „Lügen mit Zahlen“ nicht unbekannt ist, zeigt dieser Beitrag.Und bevor jetzt das übliche Genöhle über Lohnstückkosten a la Flassbeck kommt, einfach mal diie Entwicklung in den USA oder Japan danebenlegen - oder mal auf absolute Wert schauen: Ist Deutschland lohnmagersüchtig? | Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
Wenn ich mir das Ergebnis des zweieinhalbjährigen Krisenmanagements der Eurokrise durch Ökonomen Ihrer Provenienz anschaue, ist Flassbeck ja regelrecht eine Lichtgestalt.
was man hier alles in dem Forum für einen Mist lesen muss. Da sehen schon manche, dass Sie ihr Sparschwein schlachten müssen, um die Transaktionssteuer zu bezahlen. Natürlich hat man da schon wieder Sündenbock gefunden. "Wer hat uns verraten...". Was für für ein Quark.... Das Geheule darum wird natürlich feiner ausgedrückt. die Schuld an der Misere sieht kein Mensch. Die Banken die Ihre Gewinne privatisiert haben und nun die Verluste sozialisieren, da spricht keiner von.... Die Transaktionsteuer ist eigentlich ein Witz und ist nur eine Beruhigungspille. An sich sollte man wieder auf die Gesetzgebung vor 1991 zurücksetzen siehe Wikipedia, um diesem Casinokapitalismus einen Riegel vor zu schieben. Denn wer Heute mit seiner Hände Arbeit sein Geld verdienen muss, dem bleibt immer weniger in der Geldbörse. Geschweige denn er kann etwas in sein Sparschwein stecken... Nun kann man mal in der Halbzeit ein Paar Minuten mal nachdenken
Die Kuschelfuehrung der SPD will Macht. Macht gegen Geld geht doch immer.
Und Hollande hat doch die beliebteren Thesen..... fruehe Rente, weniger Arbeit, mehr Lohn, dickere Renten. Und die Staatsverschuldung darf weiterlaufen.
Rein zufaellig ist das auch das Rezept fuer die Abarbeitung der Euroschulden.
Und es wird ohnehin langsam Zeit fuer einen Personalwechsel in der Bundesrepublikanischen Einheitspartei.
Komisch, als mir in Ihrem Link zualleresrt das Photo des bekannt-berüchtigten INSM-Lobbyisten Hüther aufgefallen war, da wußte ich schon ungefähr, wo es lang geht... sag mir, wer Dich füttert, dann sage ich Dir...
"Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) mit Hauptsitz in Köln und einem Hauptstadtbüro in Berlin ist ein arbeitgebernahes Wirtschaftsforschunginstitut.
Es wird von Verbänden und Unternehmen der privaten Wirtschaft finanziert. Trägervereine sind die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Bundesverband der Deutschen Industrie. Die Mitgliedsverbände gehören in der Regel einem dieser Dachverbände an. Weiter können Unternehmen und Institutionen der privaten Wirtschaft die Mitgliedschaft erwerben. Auf wissenschaftlicher Grundlage erarbeitet es Analysen und Stellungnahmen zu allen Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik, des Bildungs- und Ausbildungssystems sowie der gesellschaftlichen Entwicklung.
Das Institut vertritt wirtschaftsliberale Positionen. Der Auftrag des Instituts, das sich als „führendes privates Wirtschaftsforschungsinstitut in Deutschland“ versteht, ist es nach seiner Selbstdarstellung, „das Verständnis wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Prozesse in Politik und Öffentlichkeit zu festigen und zu verbessern“. Das IW fungiert unter anderem als wissenschaftlicher Berater der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.
Publizistik
Die publizistischen und PR-Aktivitäten des Instituts werden in der Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH (IW Medien) gebündelt, zu der auch die Redaktionen des Instituts gehören. Tochtergesellschaften des Medienhauses sind der Kölner Universitätsverlag GmbH (KUV) und die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH (INSM), eine vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall finanzierte PR-Initiative. Die IW Medien bietet unter dem Motto "Kommunikation für die Wirtschaft" zugleich Dienstleistungen für die Öffentlichkeitsarbeit der Verbände und Unternehmen an. "
Verstehen Sie? Meine Interessen werden hier nicht vertreten.
Falsch. Roter Pakt gegen den deutschen Steuerzahler.
Sozialistische Experimente in Frankreich sind ja nicht neu. Von 1981-1983 gab es ja eine Koalition von Kommunisten und Sozialisten unter Mitterand. Ziel: Bruch mit dem Kapitalismus. Ergebnis 1983: Absturz der Wirtschaft und der Währung, hohe Arbeitslosigkeit und nur ein Notkredit von Saudi-Arabien rettete Frankreich vor einem Staatsbankrott.
Auch Hollande wird mit seinen sozialistischen Experimenten Frankreich wieder in den Staatsbankrott treiben. Dumm nur, dass jetzt der deutsche Sparer und Steuerzahler für die Sozialisten bluten wird.
Vielen Dank, Gabriel & Co!