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SPD-Frau Kraft im Wahlkampf: Hannelore Rau

REUTERSVersöhnen statt spalten: Im Kampf um die Macht in Nordrhein-Westfalen setzt Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auf die alten Methoden von Johannes Rau - und pflegt das Image der fürsorgenden Landesmutter. Damit könnte sie es in der SPD noch weit bringen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829498,00.html
  1. #20

    Furchtbar

    Ich habe sie vor ein paar Tagen im Einslive Kandidatencheck gehört.
    Ich habe schon ewig nicht mehr so eine selbstgefällige und im Dunkeln tappende Politikerin gehört.
    Nach jeder Frage: "Wie wollen sie das finanzieren?" kam nichts, gar nichts, weil sie es wirklich nicht weiß.
    In NRW zu leben ist echt nicht leicht, zumindest aus politischer Sicht nicht. Alles andere ist schon schön hier...
  2. #21

    Zitat von joscha37 Beitrag anzeigen
    Ich habe sie vor ein paar Tagen im Einslive Kandidatencheck gehört.
    Ich habe schon ewig nicht mehr so eine selbstgefällige und im Dunkeln tappende Politikerin gehört.
    Nach jeder Frage: "Wie wollen sie das finanzieren?" kam nichts, gar nichts, weil sie es wirklich nicht weiß.
    In NRW zu leben ist echt nicht leicht, zumindest aus politischer Sicht nicht. Alles andere ist schon schön hier...
    hehe, beim Westdeutschen ROTfunk (WDR) werden solche unbequemen Fragen nach Finanzierbarkeit der versprochenen Wohltaten vorsichtshalber nicht gestellt. :p
  3. #22

    Zitat von muefri Beitrag anzeigen
    Könnte es nich heissen "NRW im Herzen- Berlin im Sinn?"
    Ich glaub nicht, dass Kraft in der Bundespolitik gut ankäme. Es gibt halt Politiker, wie zum Beispiel auch Kurt Beck oder der alte Eddie Stoiber, die zwar in ihrem Bundesland gut ankommen und da gefühlte Ewigkeiten die Regierungen führen, aber der Bundesbürger dann nicht mit ihnen "warm wird".
  4. #23

    Schluss mit der Schuldenpolitk

    Kaum ein Bürger bestreitet, dass die neuen Schulden der NRW-Landesregierung für gute Taten - speziell in der Bildung - eingesetzt werden. In der Regel können Bürger mit Geschenken auch gewonnen werden.
    Es ist auch verständlich, dass Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann etwas bewegen wollen.
    Aber, wenn kein Geld vorhanden ist, dann muss erst gespart werden (oder Steuern erhöht oder. Subventionen abgebaut oder die Leistungen der Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst gesteigert werden), damit wieder ein entsprechender Handlungsspielraum für die Politik entsteht.
    Die NRW-Landesregierung hat auf dem Gebiet des Schuldenabbaus bisher noch keine Leistungen vollbracht.
    Aber vielleicht kommt das ja jetzt nach der Wahl.
  5. #24

    Spaltet statt versöhnt

    Mit immer neuen Schulden spaltet Frau Kraft mehr als dass sie versöhnt. Das wird auch der letzte SPD-Wähler gemerkt haben, wenn die Währung implodiert - wie so oft zu spät!
  6. #25

    Ähem...

    Zitat von Kernseife Beitrag anzeigen
    was heißt Neuverschuldung,das Wort geht doch auf keine Kuhhaut mehr,aber mal über die Täter zu sprechen, welche uns das Ganze eingebrockt haben,wird darüber nicht mehr gesprochen und es scheint so,dass viele Menschen den Baken und Spekulanten verziehen haben.Deshalb investiert Rot/Grün in Bildung was total richtig ist und hilft den Kommunen! Aber wir dürfen dabei nicht vergessen unser gestohlenes Geld, von Banken und Spekulanten durch eine FinanzTransaktionssteuer wieder rein zu holen.Und da habe ich mehr Vertrauen in Frau Kraft als in den Schönling Röttgen, der nur an sich denkt und den OberNeoliberalen Lindner,der weiterhin Reiche entlasten will und Arbeitslose bestrafen!
    Komme ja nicht aus NRW und kenne mich da nicht aus, aber man bemühe mal die offizielle Statistik auf folgender Website:
    Sozialberichte NRW - Verschuldung des Landes

    Sorry, aber aus meiner Sicht ist es hanebüchener Unisnn, die Schulden NRWs allein an Banken und Spekulanten festzumachen.
    Das zeugt schon von einer sehr selektiven Wahrnehmung, 110 Mrd. €
    vor 2007/2008, also dem beginn der Bankenkrise, zu ignorieren.
    Just my two cents.
  7. #26

    Eine grüne SPD ist für Viele nur zweite Wahl

    Würde Hannelore Kraft und ihre SPD nicht immer wieder ureigene sozialdemokratische Politik den zutiefst unsozialen Oköphantasien ihres Wunschpartners opfern, wären sie und ihre Partei unschlagbar in NRW.
    Die SPD und jeder Abgeordnete muss sich klar darüber werden, wen diese Partei in Zukunft eigentlich vertreten möchte. Eine grüne SPD ist nur eine Kopie und irgendwann für jeden potentielen Wähler nur noch zweite Wahl. Die Grünen-Anhänger zählen inzwischen, wie das DIW feststellt, zu den Besserverdienenden. Der SPD muss klar werden, dass vor allem ihr eigenes Klientel in unzumutbarer Weise von ökologischer Umverteilung ohne erkennbaren Nutzen betroffen ist.
    Ähnliches gilt allerdings auch für die CDU: Eine Grüne CDU a la Röttgen ist, dieser Logik folgend, vermutlich dann nur 3. Wahl für alle Umweltromantiker.
    Auf dem eingeschlagenen Weg gefährden beide großen Parteien mittelfristig ihre Mehrheitsfähigkeit.
  8. #27

    Meinungsschwach und unverbindlich

    Woraus besteht denn die "gute Arbeit" von Frau Rau eigentlich ? Offensichtlich verlegen sich immer mehr Politiker in unserem Land darauf, keinen klaren Kurs zu fahren, keine klaren Stellungen zu beziehen und keine echten Entscheidungen zu treffen. Mir fällt keine einzige Position von Frau Kraft ein, die irgend ein Problem lösen soll. Sie macht das, was alle Sozis an der Macht schon immer gemacht haben: Schulden.
  9. #28

    Falsch!

    Zitat von Rodelkönig Beitrag anzeigen
    Ihnen ist bekannt, dass NRW pro Kopf der Bevölkerung weniger für die Verwaltung ausgibt als beispielsweise die meisten CDU-geführten Bundesländer? Und dass auch die Schulenquote pro Kopf geringer ist als die vieler anderer, auch CDU-geführter, Bundesländer? Nur mal so als Hinweis.
    NRW hat eine niedrigere Schuldenquote pro Kpf als das Saarland und die Staststaaten. Ansonsten sieht es ziemlich übel aus.
    Wenn Mecklenburg-Vorpommern ohne neue Schulden auskommt, wieso soll selbiges für NRW unmöglich sein?
  10. #29

    Zitat von audumbla Beitrag anzeigen
    Was ist das denn für ein dummes Geschwafel? Das "wir" Pleite sind ist doch wohl auch eine Sache von Frau Merkel, oder?
    Und wer ist Machtversessen? Röttgen bleibt nur in NRW, wenn er gewinnt, sonst verschwindet er wieder auf seinem gutbezahlten Posten nach Berlin!
    Und Kraft geht (2013) wenn sie gewinnt. ;)


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