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SPD*in Engenhahn: Web-Gemeinde spottet über "schlechteste Seite im Netz"

Das Örtchen Engenhahn im Hessischen ist plötzlich populär - dank des eigentümlichen Internetauftritts der dortigen SPD: krachbunt, unübersichtlich, ohne Parteilogo.*Kritiker meinen, die schlechteste Seite im WWW entdeckt zu haben, die Sozialdemokraten selbst nehmen das Spektakel gelassen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...795442,00.html
  1. #10

    ...

    Das Logo der Seite mit dem Bild des Abgeordneten! Genial ;)
  2. #11

    Beepworld

    Zitat von aalzang Beitrag anzeigen
    selten so gelacht... !
    So grausam schrill, daß es fast schon wieder genial mutig ist, so etwas (auch bis hin zur grottigen Frames- etc Programmier"technik") im Netz zu behalten, allen sonstigen Standards zum Trotz...!!
    Hut ab!
    Tja, wenn man nur Beepworld kennt und der "Webdesigner" zwölf Jahre alt ist :-)
  3. #12

    ydrgsrthgtr

    Nach ewigem Versuchen es geschafft, die Seite mal zu laden. Gestern war die aber noch besser. Da hatten die nämlich noch einen knall-rosa Bildchen-Hintergrund. Jetzt haben sie sich mit ihrem Einheitsgrau schon wieder fast dem Mainstream angepasst. ;-)
    Aber generell find ich solche "altbackenen" Homepages sehr gut. Das scheint deren ganz eigener Protest gegen die lahmen Internet-Verbindungen auf dem flachen Land zu sein.

    Viele Grüße
  4. #13

    Hm...

    Zitat von nyn Beitrag anzeigen
    ... weshalb die Internetpräsenz äußerst irreführend bzw. vorsätzliche Täuschung darstellt, da sie das Gegenteil dessen verkörpert wofür ein (immer schön geschniekelt, in Anzug und Krawatte auftretender aber wenig Inhalt bietender) Politiker steht. ;-)
    ;-)

    Wobei das Klischee auf SPD-Kommunalpolitiker aus dem ländlichen Hessen nicht wirklich zutrifft. Nicht, dass diese nie (bewusst oder unbewusst) mehr oder weniger glückliche Klischees erfüllen, aber eigentlich selten die von ihnen geschliderten.
  5. #14

    Seite

    Auch schön finde ich das Ergebnis des W3C-Validators: "Validation Output: 224 Errors"

    Ist auch eine Leistung für sich, bei so relativ wenig Inhalt auf der Startseite so viele Codefehler unterzubringen...
  6. #15

    Buntes Nest

    In dem Dorf wohnt doch auch noch Susanne "Moppel-Dich" Fröhlich, aber ausschließlich brav auf Hobby Webdesignern herumhacken. Ich sehe darin auch nicht wirklich ein Problem, noch vor 10 Jahren sahen viele Webseiten so aus. Gut, jetzt nicht unbedingt die von einer Partei, aber das ist auch nur ein Ortsverein.
  7. #16

    Eben

    Zitat von Marginalius Beitrag anzeigen
    Nach ewigem Versuchen es geschafft, die Seite mal zu laden. Gestern war die aber noch besser. Da hatten die nämlich noch einen knall-rosa Bildchen-Hintergrund. Jetzt haben sie sich mit ihrem Einheitsgrau schon wieder fast dem Mainstream angepasst. ;-)
    Aber generell find ich solche "altbackenen" Homepages sehr gut. Das scheint deren ganz eigener Protest gegen die lahmen Internet-Verbindungen auf dem flachen Land zu sein.

    Viele Grüße
    das habe ich denen auch ins Gaestebuch geschrieben. Unter 'Artikel' kann man auch lesen, wie sich die SPD vor Ort seit Jahren fuer Breitbandzugaenge einsetzt...
  8. #17

    Sehr typisch für die SPD,

    die irgendwann damit angefangen hat, Hässlichkeit als ehrlich und Schönheit als elitär zu propagieren. Das ist schon ein sehr komisches Missverständnis.

    Dieses Missverständnis ist leider weder in der Politik noch bei Webseiten zweckdienlich. In den 1970er Jahren hat es z.B. in Hessen nicht mehr gereicht, die hässlichsten Politiker aufzustellen; das Gespann Holger Börner und Ekki Grieß lockte keinen Hund mehr vorm Ofen hervor. Spätestens bei Kurt "Mecki" Beck hätte die Partei merken müssen, dass eine betont rustikale Verpackung nicht überzeugend ist.
  9. #18

    .............................

    die Seite macht irgendwie nostalgisch, vor Jahren gab es einige Seiten die mit "Webdesign" dieser Art Furore machten, sehr berühmt war damals z.B hanninger.de.vu
  10. #19

    Was sagt uns das?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Örtchen Engenhahn im Hessischen ist plötzlich populär - dank des eigentümlichen Internetauftritts der dortigen SPD: krachbunt, unübersichtlich, ohne Parteilogo.*Kritiker meinen, die schlechteste Seite im WWW entdeckt zu haben, die Sozialdemokraten selbst nehmen das Spektakel gelassen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...795442,00.html
    >>> Beim Kurznachrichtendienst Twitter schafften sie es auf Spitzenrankings: Dem Hessischen Rundfunk zufolge war der Begriff Engenhahn in den deutschen Twitter-Trends zwischenzeitlich unter den Top 15. <<<

    Was sagt mir das? Dass es bei Twitter reichlich Spacken gibt, die nichts anderes zu tun haben, als dem unwichtigsten Sch*iß nachzulaufen. Bildung 2.0.

    Aber es passiert ja auch momentan sonst nichts, was Relevanz hätte für alle Bürger.


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