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Spartrick: Japanische Airline fordert Passagiere zum Pinkeln vor Abflug auf

Vorm Boarding bitte zur Toilette: All Nippon Airways bittet seine Passagiere, vor dem Betreten des Flugzeugs das Klo zu nutzen. Die japanische Fluggesellschaft versucht in einer Testphase, Gewicht und damit Kerosinverbrauch ihrer Maschinen zu senken.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...655069,00.html
  1. #1

    Schwachsinn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vorm Boarding bitte zur Toilette: All Nippon Airways bittet seine Passagiere, vor dem Betreten des Flugzeugs das Klo zu nutzen. Die japanische Fluggesellschaft versucht in einer Testphase, Gewicht und damit Kerosinverbrauch ihrer Maschinen zu senken.

    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...655069,00.html
    Schön zu sehen, dass es schwachsinnige Lösungen auch ausserhalb Deutschlands gibt.

    Anstatt sich um den Inhalt der Blase zu sorgen, warum den Ticketpreis nicht an das "Gesamtgewichts des Passagiers" (=Gewicht des Menschen + Gewicht seines Gepäcks) bemessen?

    Es ist doch unsinnig (und auch ungerecht) einem superschlanken Mädchen Aerger für ihre 40 kg Gepäck zu machen, und einen 150 kg schweren Passagier, der ohne Gepäck reist, lächelnd durchzuwinken.
  2. #2

    _

    Zitat von TheBear Beitrag anzeigen
    warum den Ticketpreis nicht an das "Gesamtgewichts des Passagiers" (=Gewicht des Menschen + Gewicht seines Gepäcks) bemessen?
    Halte ich tatsächlich für die beste Lösung und wundere mich wieso es noch keiner macht. Das wäre auch keine Diskriminierung, es handelt sich um einen objektiv nachrechenbaren verbrauchsabhängigen Preis pro kg der für jeden gleich ist.
  3. #3

    Das Gewicht von Körperausscheidungen nicht unterschätzen

    Warum nicht !

    Es ist erstmal nur eine Testphase. Wenn aber in der Summe aller Maßnahmen eine signifikante Einsparung das Ergebnis ist, dann braucht man nur zu rechnen um festzustellen, wieviel Kersoin im gesamten Flugverkehr eingespart werden kann.
  4. #4

    ...

    Okay, nackt fliegen ist blöd, da muss man mehr heizen, aber vielleicht nur Leute in Slippern statt die in schweren Stiefeln fliegen lassen, oder nur die in kurzen Jacken und nicht die in längen Mänteln. Nur ohne Hut, mit kurzem Haar, ohne Gürtel und überhaupt nur bis 90 Kilo Lebendgewicht sowie nüchtern ohne Frühstück.

    Und dann könnte die Airline ja noch ihre Duty-Free-Produkte zu Hause lassen, die Alkoholfläschchen und das grottige Essen (Reiskekse sind leicht!).
  5. #5

    Sparmassnahmen...

    Zahlen nach Gesamtgewicht wäre die ehrlichste Lösung.

    Oder man wendet einfach mal die Regelungen bezüglich "Handgepäck" konsequent an. Manche Leute schleppen da fast mehr Kram in die Kabine als sie am Schalter aufgeben. Und keinen von der Airline störts.
  6. #6

    Wo, bitte...

    Zitat von slotermeyer Beitrag anzeigen
    Zahlen nach Gesamtgewicht wäre die ehrlichste Lösung.

    Oder man wendet einfach mal die Regelungen bezüglich "Handgepäck" konsequent an. Manche Leute schleppen da fast mehr Kram in die Kabine als sie am Schalter aufgeben. Und keinen von der Airline störts.
    ...liegt der gewichtsmässige Vorteil, wenn der "Kram" nicht in der Kabine sondern im Frachtraum transportiert wird?
  7. #7

    Dicke zahlen doppelt

    und notfalls auch dreifach. So viel, wie manche Leute mehr als ich wiegen, kann ich nie und nimmer auf der Toilette hinter oder vor mir lassen.
    Dafür lieber die Freigrenze beim Gepäck erhöhen.
  8. #8

    Ich würde diese Fluggesellschaft meiden

    Zitat von TheBear Beitrag anzeigen
    Schön zu sehen, dass es schwachsinnige Lösungen auch ausserhalb Deutschlands gibt.

    Anstatt sich um den Inhalt der Blase zu sorgen, warum den Ticketpreis nicht an das "Gesamtgewichts des Passagiers" (=Gewicht des Menschen + Gewicht seines Gepäcks) bemessen?

    Es ist doch unsinnig (und auch ungerecht) einem superschlanken Mädchen Aerger für ihre 40 kg Gepäck zu machen, und einen 150 kg schweren Passagier, der ohne Gepäck reist, lächelnd durchzuwinken.
    Ich würde eine derartige Airline nicht nutzen. Menschen sind keine Waren, sondern individuelle Persönlichkeiten. Und das eigene Gewicht kann man nur begrenzt beeinflussen. Es hängt bekanntlich u. a. von Größe und Körperbau ab. Und ob eine Fluggesellschaft Gewinn oder Verlust macht, hängt in meinen Augen vornehmlich von der Auslastung der Flüge und nicht nur vom Kerosinverbrauch ab.

    Und außerdem würde ich mich nicht sicher fühlen, wenn der Treibstoffverbrauch des Fluges bis auf den letzten Liter kalkuliert wird, da z. B. -was ja durchaus schon vorgekommen sein soll - das Wetter sich auch mal überraschend ändern kann und demzufolge der Kerosinverbrauch höher als vorgesehen ist oder auch auf dem angeflogenen Flughafen eine Landung erst später möglich ist.

    Außerdem kann man es mit der "Gerechtigkeit" auch auf die Spitze treiben. Ein Hotelgast, der zweimal ein Vollbad nimmt, während der andere nur kurz duscht, verbraucht zwangsläufig mehr Wasser. Einer, der die Heizung im Zimmer aufdreht, mehr Energie. Einer, der beim Frühstücksbuffet mehr auf den Teller nimmt, isst mehr als ein anderer usw.. Die Beispiele sind endlos.

    Gruß
    Berlinerin
  9. #9

    Vorteil

    Zitat von voltax2 Beitrag anzeigen
    ...liegt der gewichtsmässige Vorteil, wenn der "Kram" nicht in der Kabine sondern im Frachtraum transportiert wird?
    (Hoffentlich) darin, dass sich der Betreffende beim nächsten Flug an die Freigepäcksgrenze halten wird, anstatt zusätzliche 15 kg Handgepäck mit in die Kabine zu bringen.








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