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Spartrick: Japanische Airline fordert Passagiere zum Pinkeln vor Abflug auf

Vorm Boarding bitte zur Toilette: All Nippon Airways bittet seine Passagiere, vor dem Betreten des Flugzeugs das Klo zu nutzen. Die japanische Fluggesellschaft versucht in einer Testphase, Gewicht und damit Kerosinverbrauch ihrer Maschinen zu senken.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...655069,00.html
  1. #10

    Zu kompliziert,

    das ist nicht die Lösung. Denkt nur daran welche Verspätungen durch die Pinkeloperation im Terminal entstehen könnten. Besser ist es beim Alten zu lassen. Nicht aber die "Abfälle" in Bordtanks lagern, sondern gleich nach Akt über Sprühdüsen fein über die Erde verteilen. Die vielen Landwirte werden es danken, auch die Kopfhaarlosen glaube ich. Aus Erfahrung kann die Airline einen Kerosen-Minderverbrauchsfaktor ermitteln welcher die neue Methode beim Tanken gebührend berücksichtigt.
    Für Aeltere als 60 Jahre ergibt sich da ja noch einen " Sonder-Kerosen-Minderverbrauchsfaktor" für Uebersee- Flugstrecken, da die wie bekannt alle halbe Stunde pinkeln müssen.
  2. #11

    Augenwischerei

    Das ist wieder so eine Massnahme, bei der ein Bruchteil eines Prozents an Sprit (und damit an CO2-Ausstoss) eingespart wird, nur, um dann diese Einsparung durch eine Steigerung des Flugverkehrs im Allgemeinen mehr als wett zu machen. Reine Kosmetik, und lediglich leerer Aktionismus. Viel mehr bringen wuerde ein neues Flugzeug-Design, neue Triebwerk-Konstruktionen, und: einfach langsamer fliegen.
    Aber die Appelle an den menschlichen Altuismus verhallen bei uns Masochisten wohl nie ungehoert: man fuehlt sich als Passagier durch solch ein Opfer, das man bringt, ungeheuer wichtig, und glaubt, tatsaechlich etwas zur Loesung des Klima-Wandels beizutragen. Reine Augenwischerei! Das Beste fuer den Klima-Schutz: daheim bleiben und nicht fliegen.
  3. #12

    Geht man nicht sowieso bereits freiwillig vorher?

    Geht man nicht sowieso bereits freiwillig vorher weil es in der Flugzeugtoilette doch so eng ist und am Boden wesentlich komfortabler?
  4. #13

    Ausbaufähig!

    Zitat von TheBear Beitrag anzeigen
    Anstatt sich um den Inhalt der Blase zu sorgen, warum den Ticketpreis nicht an das "Gesamtgewichts des Passagiers" (=Gewicht des Menschen + Gewicht seines Gepäcks) bemessen?
    Prima Idee! Man sollte dann aber auch konsequent sein und bei wirklich jedem Fluggast abkassieren, der Mehrkosten verursacht.

    1. Kinder kosten mehr wg. erhöhten Betreuungsaufwands durch die Flugbegleiter.
    2. Frauen kosten mehr, weil sie mehr Zeit auf dem Klo verplempern und durch ihre Stöckelschuhe die Teppiche eher abnutzen.
    3. Alte kosten mehr, weil sie so langsam ein- und aussteigen.
    4. Behinderte kosten (logisch!) dann noch mehr.
    5. Deutsche, die einen Pass benutzen, kosten ein bisschen mehr als Personalausweisvorzeiger, weil das Aufschlagen des Passes Zeit verplempert. Jede Sekunde zählt!
    6. Ausländer (Visa! fremdsprachliche Dokumente!) kosten erheblich mehr.
    Etc.
    pp.
  5. #14

    Das ist ein verspäteter Aprilscherz!

    Zitat von ignazwrobel Beitrag anzeigen
    Es ist erstmal nur eine Testphase. Wenn aber in der Summe aller Maßnahmen eine signifikante Einsparung das Ergebnis ist, dann braucht man nur zu rechnen um festzustellen, wieviel Kersoin im gesamten Flugverkehr eingespart werden kann.
    Auf einen vollbesetzten A320 gerechnet und 1 Liter Blaseninhalt pro Fluggast ergibt das ganze 160kg Gewichtsunterschied - und das bei einem Abfluggewicht von 73.500kg. Die durch diesen Gewichtsunterschied verursachte Verbrauchsreduktion dürfte im Bereich von 7-10 Litern pro 100 Kilometer liegen, wenn man davon ausgeht, das die Fluggesellschaften ein Standardgewicht von rund 80kg pro Person rechnen und z.B. die Lufthansa zur Zeit einen Verbrauch von 3,8 Litern pro 100 Personenkilometer ausweist...

    cu/

    Sergeij
  6. #15

    aw

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vorm Boarding bitte zur Toilette: All Nippon Airways bittet seine Passagiere, vor dem Betreten des Flugzeugs das Klo zu nutzen. Die japanische Fluggesellschaft versucht in einer Testphase, Gewicht und damit Kerosinverbrauch ihrer Maschinen zu senken.

    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...655069,00.html
    Na, solange man nicht gezwungen wird, einen Katheter zu tragen ... lol
  7. #16

    Tja

    Zitat von TheBear Beitrag anzeigen
    Schön zu sehen, dass es schwachsinnige Lösungen auch ausserhalb Deutschlands gibt.

    Anstatt sich um den Inhalt der Blase zu sorgen, warum den Ticketpreis nicht an das "Gesamtgewichts des Passagiers" (=Gewicht des Menschen + Gewicht seines Gepäcks) bemessen?

    Es ist doch unsinnig (und auch ungerecht) einem superschlanken Mädchen Aerger für ihre 40 kg Gepäck zu machen, und einen 150 kg schweren Passagier, der ohne Gepäck reist, lächelnd durchzuwinken.
    Auch schon gemerkt, daß der Kunde ganz schön abgezockt wird ?
  8. #17

    Warum keine Personenpreise EURO/KG

    @TheBear u.a.:
    prima Idee:
    jeder steigt vor dem Flug auf die Waage und zahlt, dann was er an Gepäck und Körpergewicht in das Flugzeug schleppt. Dazu wird das gesamtgewicht des Flugzeuges durch alle passagiere oder belegnten Plätze geteilt und addiert. wäre gespannt, was ich dann zahlen müsste.

    Beim privaten PKW ist das nicht anders, warum dann nicht auch in Flugzeugen? Ist nicht fair gegenüber Schwergewichten, aber einfach.

    Vielleicht ist das ganze abe auch nur ein Werbegag.
  9. #18

    Gewichtsreduzierung durch "abprotzen"

    "Die spinnen, die Japaner" haette jetzt Asterix bestimmt gesagt. Aber, da das Gruppendenken hier im "Land-der-nicht-immer-aufgehenden-Sonne" so ausgepraegt ist, es koennte ja doch bei 99%iger Beteiligung etwas bringen. Ist die Frage, was in Zukunft noch auf dem Programm steht: Bekleidung bis zum absolut notwendigen Minimum reduzieren, kein Essen mehr, und wenn doch, dann bitte nur in gefriergetrocktner Form?

    Gruesse aus dem optimierenden Fernen Osten
  10. #19

    Volumengewicht bitte

    Zitat von M@ESW Beitrag anzeigen
    Halte ich tatsächlich für die beste Lösung und wundere mich wieso es noch keiner macht. Das wäre auch keine Diskriminierung, es handelt sich um einen objektiv nachrechenbaren verbrauchsabhängigen Preis pro kg der für jeden gleich ist.
    Naja, ganz so einfach ist es nun doch nicht. Selbst wenn Sie einen Wattebeutel auf den Platz setzen, muss dafuer das Flugzeug bewegt werden. Da muesste man schon dass im Frachtbereich benutzte Volumengewicht heranziehen ;-)
    Trotzdem finde ich die Idee nicht schlecht, immerhin ist in der Blase dann Platz fuer 1-2 Bier mehr.








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