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Sparprogramm: Ford schließt belgischen Standort Genk
REUTERSDer US-Autobauer macht Ernst: Ford will die Produktion am belgischen Standort Genk einstellen. Es ist bereits die zweite Autofabrik innerhalb weniger Jahre, die in der Region schließen muss.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-863116.html
- #1 24.10.2012 13:11 von
Bauernregel
Es kann nur produziert werden, was auch verkauft werden kann.
- #2 24.10.2012 14:02 von
So ist das
wenn der Europäer lieber ein Auto aus Korea oder Rumänien kauft um sich einige Euro für den neuen Flachbildfernseher " Made in China" zu sparen, den er dann kostengünstig übers Internet bestellt. Die Lieferung erfolgt dann über einen Subunternehmer des Subunternehmers der Post, der sich bei einem Stundenlohn von 5 Euro billige ägptische Kartoffeln kauft, die mit viel CO2 nach deutschland verschifft werden.
- #3 24.10.2012 14:13 von
Naja... der Koreaner kommt aus Tschechien oder der Slowakei. Der Dacia aus Rumänien (okay... nicht alle.... manche kommen aus Marokko) Das sind zumindest auch (meist) europäische Arbeitsplätze.
Der VW kommt aus Brasilien, Tschechien, Portugal, demnächst aus Indien, der Porsche aus Tschechien, der Opel aus Spanien oder Tschechien.
Die meisten (lokalen) Japaner werden auch hier (Europa) gebaut...
Ist es nicht egal, ob ich einen belgischen oder einen tschechischen Arbeitsplatz sichere?
Ach ja: Welche Flachbildfernseher kommen denn WIRKLICH noch aus Deutschland? Loewe jedensfalls nicht. Die werden hier nur zusammengeschraubt.
U-Elektronik, die zu fast 100% nicht mehr aus Deutschland kommt, mit Autos zu vergleichen funktioniert nicht.
Man sollte lngsam mal aufhören in "made in Germany" zu denken. "Made in Europe" ist oft noch bezahlbar machbar. - #4 24.10.2012 15:39 von
Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen müsste Köln geschlossen werden. Da man aber Werksschließungen politisch und ökonomisch besser im kleinen Belgien als im grossen Deutschland durchsetzen kann, muss eben der Standort Genk dran glauben. Ungeschoren werden aber auch die Deutschen Standorte nicht davon kommen; weder bei Opel noch bei Ford.
- #5 24.10.2012 16:05 von
Joschka Fischer....
...hat vor einigen Jahren mal gesagt, die Autoindustrie Europas sei die Kohleindustrie von morgen. Da ist leider was dran.
- #6 25.10.2012 08:43 von
Abwanderung der Produktionsstätten
Die Produkte die in sogenannten Billigländern hergestellt werden, um die Taschen der Unternehmer voll zu machen, sollten dann auch mit verbilligten Preisen hier verkauft werden (was nicht der Fall ist). Die breite Masse die ja eigentlich die Massenprodukte kaufen soll, steht auf der Straße, und hat kein Geld mehr um sich die teuren Billigsachen zu kaufen. Irgendwann verdient auch der Unternehmer hier nichts mehr. Was hat er dann davon das er ins Billigland abgewandert ist.
- #7 25.10.2012 12:06 von
schade
Henry Ford hatte die Idee, das die Arbeiter am Fließband so viel verdienen müssen damit sie
sich die Produkte auch leisten können die sie selber herstellen.
Davon scheinen wir heute weit entfernt zu sein, vor allem diejenigen die bei Zuliefereren arbeiten.
Wer kann es sich noch leisten , einen neuen Mondeo zu kaufen und, vor allem, zu unterhalten,
komplett mit allen anfallenden Kosten, die in letzter Zeit explosionsartig angestiegen sind.
Da ist es kein Wunder, das die Absätze der in Genk produzierten Fahrzeuge so stark zurückgehen.
Außerdem, der Mondeo hat sich an meinen Vorstellungen und Bedürfnissen völlig vorbei entwickelt.
Habe gehört, das der neue Mondeo komplett in den USA entwickelt wurde und in Amerika gebaut wird,
wahrscheinlich wird
der dann komplett nach Europa verschifft.
Wiso nutzt Ford die Kapazitäten in Europa nicht um downsizing zu machen, ok zum Teil machen die das im Kölner Motorenwerk.
Aber die können auch kleine günstige, praktische Autos bauen, so um 10t euro, ohne Schnickschnack, nur leider nicht für den
Europäischen Markt (B562 mit 3Zyl. Motor).
Wenn die sowas in Genk bauen würden, dann bräuchten wir nicht den billigen Schrott aus Korea,
nur mal so als Gedanke, als Herrausforderung einen guten Kleinwagen in Europa ( Genk) profitabel zu bauen. - #8 25.10.2012 12:13 von
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