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Sparprogramm: Ein Tonstudio für unter 300 Euro

Mit der richtigen Technik zum Hobby-Tonmeister - den Traum vom Wohnzimmer-Studio kann man sich mit kleinem Budget erfüllen: schon für wenige hundert Euro.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...806339,00.html
  1. #1

    Reaper

    Ich bin sehr verwundert, dass bei den DAW Audacity erwähnt wird, nicht aber das fantastische Reaper (REAPER | Audio Production Without Limits), welches uneingeschränkt für 30 Tage nutzbar und im Kaufpreis sehr günstig ist. Im Gegensatz zu Cubase und Co. ist es auch weder mit Effekten überfrachtet noch durch einen Kopierschutz verstümmelt. Kostenlose Vsts gibt es darüber hinaus im Internet wie Sand am Meer und auch diese sind qualitativ mitunter gut genug für eine Heimproduktion.
    Reason ist eine gute Software, Audioaufnahmen sind aber erst mit der aktuellen Version in vollem Umfang möglich - traditionell ist es ein Sequenzer und keine DAW (Digital Audio Workstation).
  2. #2

    Zurechtfinden im Musiksoftware-Dschungel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der richtigen Technik zum Hobby-Tonmeister - den Traum vom Wohnzimmer-Studio kann man sich mit kleinem Budget erfüllen: schon für wenige hundert Euro.

    Sparprogramm: Ein Tonstudio für unter 300 Euro - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Interessanter Artikel zum Thema Homerecording. Natürlich kann man an dieser Stelle keinen umfassenden Überblick über die richtige Software erwarten, sondern nur Anregungen. Aber ein bißchen Googlen hilft da schon weiter:
    www.musiksoftware.net bietet einen schönen Überblick in der Kategorie Audio MIDI Sequenzer. Kostenlos gibts da z.B. Garage Band, Ardour, DarkWave Studio, Macaw, MusE, MU.LAB und andere. Wofür man sich entscheidet, hängt letztlich hauptsächlich vom Musikstil ab, den man bevorzugt.
  3. #3

    Netter Versuch, ...

    ... und natürlich ist das auch alles wahr, was im Artikel steht. Allerdings ist es so, dass ganze Industrien davon leben, indem sie das Gegenteil behaupten. Das betrifft nicht nur die Akustikbranche. Fotografie ist ein beliebtes Beispiel. Abertausende kann man ausgeben, aber die Garantie, ein preisgekröntes Bild zu schießen, hat man nicht. Das geht auch mit einer Billigknipse. Aber wenn man jemandem mit sauteurer Kamera sagt, seine Bilder seien scheiße, will er das schlichtweg nicht hören.

    Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt's an der Badehose.

    Und im Grunde genommen gibt's nur zwei Sorten von Menschen: Die einen machen einfach etwas aus ihren Mitteln, seien diese auch noch so bescheiden und die anderen meckern immer über das Equipement, sei es auch noch so teuer gewesen. Erfolg haben immer erstere.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der richtigen Technik zum Hobby-Tonmeister - den Traum vom Wohnzimmer-Studio kann man sich mit kleinem Budget erfüllen: schon für wenige hundert Euro.

    Sparprogramm: Ein Tonstudio für unter 300 Euro - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Der Artikel ist wirklich sehr "hobbymäßig". Genau wie das Studio. Ich möchte hier nicht als Besserwisser agieren. Fakt ist aber -aus eigenem langem Leidensweg- das man alle der drei Budgetklassen vergessen kann, sobald man viele akustisch aufgenommene Pisten hinzufügt. Das Rode NT1A ist ein super Mikrofon, sehr rauscharm und durchaus professionell, aber die anderen Komponenten kann man sich sparen und lieber später was vernünftiges kaufen. Das Ergebnis taugt ncht mal als Demo. Da bringt das Mastering auch nichts mehr.
    Wenn die Ambitionen jedoch nur die Nutzung von SW-Plugins plus 1 oder 2 Vocal Tracks sind, reicht es für Demo-Zwecke. Die Monitore taugen übrigens auch nichts. Da sind die Yamaha HS80M oder Adam A5x/A7x zu empfehlen, wenn das Budget schon knapp ist.
  5. #5

    Es ist wichtig, wie man sich weiterentwickeln will!

    Ich bin Leadsänger und Gitarrist der Band BluePearl (BluePearl), die seit 2006 besteht. Gerne möchte ich kurz unsere Erfahrungen in Sachen günstige Musikproduktion schildern.
    Aller Anfang war auch bei uns nicht leicht. Der Umgang vor allem mit der Musiksoftware (wir arbeiten seit je her auf Cubase-Basis) ist schwierig. Trotzdem lohnt es sich, bereits von Anfang an mit einem der gängigsten Softwares (Cubase, ProTools, Logic) zu arbeiten, da es einfach am meisten Informationen und Hilfen im Internet gibt. Cubase z.B. gibt es zu 50% günstiger, wenn man Student ist.

    Gerade bei den Mikrofonen gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Billigmikrofonen (bis ca. 400 Euro) und den nicht mehr ganz so günstigen professionelleren Mikros. Mein Tipp: Unbedingt die Auktionshäuser abklappern! Da gibt es super Mikros zum kleinen Preis! Dem Tipp, sich zuerst alle Mikros anzuhören und unbedingt auch Informationen zu sammeln, kann ich nur zustimmen! Wer jedoch etwas auf sich hält, der spart bitte nicht am Mikrofon! Das ist meiner Meinung nach das wichtigste Element nach der Performance!

    Wichtig ist, wie man sich entwickeln will: Will man ein Hobbytechniker bleiben? Ist man lieber Musiker und weniger Tontechniker? Oder möchte man sich zum Profi-Tontechniker entwickeln?
    Zur Beantwortung der ersten Frage reicht dieses Equipment völlig. Für die zweite Frage wäre gefragt, sich für Demoaufnahmen dieses Sparprogramm anzuschauen, um das Geld für ein gutes Studio zu sparen.

    Wenn man sich jedoch auf dem Gebiet der Tontechnik weiterentwickeln will, so reicht dieses Equipment nur für den allerersten Kontakt. Man wird jedoch schnell merken, das besseres Equipment nicht umsonst mehr kostet.

    Das war auch unsere Erkenntnis. Jahrelang fuhren wir auf der Sparschiene, haben Zehntausende von Euros ausgegeben und sind keinen entscheidenden Schritt weitergekommen.

    Nun haben wir richtig investiert, ca. 40'000 Euro in ein eigenes (kleines!) Tonstudio investiert und das Glück gehabt, dass wir an einen wie Chris Lord-Alge (u.a. Green Day, Nickelback, Daughtry) gelangt sind. Er hat uns unsere Rohaufnahmen aus dem eigenen Studio gemischt. Gemastert hat sie schliesslich Brian Gardner (Michael Jackson, Foo Fighters). Nur soviel voraus: Das hat nochmals ganz schön was gekostet. Aber es hat sich bei uns gezeigt, dass die gute Musik eben doch teuer ist.

    Wer sich dafür interessiert, höre sich "To Answer Your Call" oder "Welcome Back To The Show" auf BluePearl an.

    Beste Grüsse
    Mike
  6. #6

    Finde ich gute Tipps

    Zitat von r-le Beitrag anzeigen
    Wenn die Ambitionen jedoch nur die Nutzung von SW-Plugins plus 1 oder 2 Vocal Tracks sind, reicht es für Demo-Zwecke. Die Monitore taugen übrigens auch nichts. Da sind die Yamaha HS80M oder Adam A5x/A7x zu empfehlen, wenn das Budget schon knapp ist.
    Mindestens die Yamaha HS50M sollte man sich schon zulegen. Das Rode NT1-A Mikrofon hat sich bei uns nicht sehr bewährt. Besser ist es, auf ein richtiges Mikrofon zu sparen.
  7. #7

    Musiksoftware

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der richtigen Technik zum Hobby-Tonmeister - den Traum vom Wohnzimmer-Studio kann man sich mit kleinem Budget erfüllen: schon für wenige hundert Euro.

    Sparprogramm: Ein Tonstudio für unter 300 Euro - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Hm, wieso wird bei der Musiksoftware Cubase nicht erwähnt? Cubase ist Studio-Standard, kostet nicht die Welt - und die "Lite"-Versionen liegen tausenden Produkten für lau bei. Meiner Audio-Capture-Karte etwa.
    Bitte widersprecht mir, aber die Lite-Version bietet dem Hobbymusiker alles, was man braucht.
  8. #8

    SPON ist kein Audio-Magazin...

    Wie dieser Artikel eidrucksvoll demonstriert. Was ist das überhaupt für ein Geschreibsel? Das Wort "Phantomspeisung" ist nun nicht so besonders lustig oder hält der Autor seine Leser für zurückgeblieben? Man sollte auch keinesfalls einen Fachmann fragen, wenn man sich irgendetwas kaufen will, weil man ja sonst beraten werden könnte. Was ist denn das?

    Ich werde trotz dessen mal meine 0,02€ dazugeben

    MAudio Produkte würde ich überhaupt nicht empfehlen, wenn man kein Windows zur Verfügung hat. Für Linux sind Treiber gar nicht vorhanden (außer die Standard USB-Treiber vom Kernel) und die MacOS-Treiber sind seit Jahren so buggy, dass sie das System vollkommen zum Absturz bringen. Ich hatte eine Fast Track Ultra, für die kamen letzten Juni "neue" Treiber für Lion raus, und M-Audio hat es nicht geschafft die bekannten Fehler zu beheben, obwohl das Gerät seit wenigstens 3 Jahren auf dem Markt ist. Mein Favorit: RME Fireface 800. Die kann man durchaus empfehlen, was die Bedienbarkeit, die Wandler, das Routing und die Ausstattung angeht. Die sprengt aber das angegebene Budget bei weitem. Die Fireface 400 ist auf jeden Fall auch gut. Die ist bloß kleiner... Und nicht zuvergessen: RME hat die besten Treiber, die ständig aktualisiert werden.

    Audacity ist auch nicht der zuverlässigste Kollege im Bundle, aber für kleine Aufgaben ist es durchaus brauchbar. Wenn man aber einen komplexeren Mix erstellen will, würde ich eher die "klassischen" DAWs bevorzugen. (Logic oder Samplitude, Cubase, etc auf Windows) Mit Ardour gibt es eine freie DAW, mich hat die Software unter Linux aber gar nicht überzeugt.

    Das H2 ist gut, aber das H4N ist besser, insbesondere wenn man mal seine Lieblingsmikrofone im Aussenbetrieb verwenden möchte, denn es hat zwei XLR-Eingänge und liefert Phantomspannung, die Stromversorgung per Batterie reicht und es akzeptiert auch große Speicherkarten (~16GB für die 48kHz/24Bit-Aufnahmen...)

    Weiß nicht ob die M-Audio Lautsprecher gut sind, bei der Preisklasse kann man sicher nicht viel erwarten. Treiber brauchen sie sicher nicht ;-) Da kann der Hersteller zumindest in dieser Hinsicht nix verbocken...

    Und merke: Kopfhörer ersetzen keine Monitorboxen. Ich kann die AKG K271 MkII empfehlen. Gutes Preis/Leistungsverhältnis.

    Teil 9 stimmt.

    Noch ein paar Gedanken zum Betriebssystem. Ich habe Jahre mit Linux gearbeitet und wollte auch immer Tonarbeiten damit machen, aber so richtig warm geworden bin ich nie. Es gibt sicher großartige Software wie SuperCollider und Pure Data und die Community gibt sich auch die größte Mühe, Open Source Varianten von DAWs bereitzustellen (Audacity und Ardour sind da nur 2 Beispiele) aber das ist alles Spielkram. Selbst Jack zu benutzen war für mich immer eine total unhandliche Angelegenheit und ich hatte sonst eigentlich nie Schwierigkeiten die kleinen "Unhandlichkeiten" eines Linuxsystems zu akzeptieren. Das eigentliche Problem von Linux ist aber das Treiberproblem in Bezug auf die Audiointerfaces. Was nützt mir die schönste Software, wenn ich mit meinem Ton bestenfalls 2-kanalig in den Rechner gehen kann? M-Audio stellt keine Treiber her. RME unterstützt die Platform auch nicht, aber im Internet existieren wohl nicht-offizielle Treiber (nich für Fireface...). Die Frage nach der Hardware ist auf jeden Fall das Hauptproblem von Linux in diesem Bereich. Windows war in der Beziehung immer eine Alternative aber ein MAC ist definitiv geeigneter.
  9. #9

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Hm, wieso wird bei der Musiksoftware Cubase nicht erwähnt?.
    Ich wollte keinen Überblick über DAWs, sondern solide Tipps wirklich für Einsteiger geben: Software, mit der man sofort anfangen kann aufzunehmen, auch wenn man keine Ahnung hat. Deswegen auch Reason & Music Maker und nicht Samplitude, Cubase, Logic und Ko.


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