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Sparmaßnahmen bei Krankenkasse: Griechische Journalisten treten in den Streik

APFernsehen und Radio senden keine Nachrichten mehr: Griechenlands Journalisten sind in den Streik getreten, weil ihre finanziell gesunde Krankenkasse mit einer verlustreichen Versicherung fusionieren soll. Der Haushalt des Landes soll im kommenden Jahr aber wieder einen Primärüberschuss aufweisen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-864420.html
  1. #1

    sozialistisch und dem gemeinwohl bedacht denkt man eben auch nur bis es einem selbst an den kragen geht. die journalisten dort wollen scheinbar ihre privilegien gesichert sehen, was sie sonst bei politikern kritisieren. vielleicht von mir zu kurz gedacht, aber dennoch mein eindruck.
  2. #2

    Zitat von philkopter Beitrag anzeigen
    sozialistisch und dem gemeinwohl bedacht denkt man eben auch nur bis es einem selbst an den kragen geht. die journalisten dort wollen scheinbar ihre privilegien gesichert sehen, was sie sonst bei politikern kritisieren. vielleicht von mir zu kurz gedacht, aber dennoch mein eindruck.
    Na ja - da kann man wohl davon ausgehen, dass eine solche Einstellung in Deutschland niemals zu finden sein würde. Da verlangt man auch relae Lohnkürzungen oder schwache nominale Lohnsteigerungen von anderen, während man selbst nicht bereit wäre das freiwillig zu akzeptieren. Ich vermute, dass das in der menschlichen Natur liegt.

    Andere können auch viel leichter verzichten als man selbst - ich würde das ja auch so unterschreiben. Obs stimmt - egal. Hauptsache nicht ich! Womit wir das Problem natürlich nicht gelöst hätten, aber wir haben eine Erklärung für dieses Verhalten gefunden.
  3. #3

    Zitat von philkopter Beitrag anzeigen
    sozialistisch und dem gemeinwohl bedacht denkt man eben auch nur bis es einem selbst an den kragen geht. die journalisten dort wollen scheinbar ihre privilegien gesichert sehen, was sie sonst bei politikern kritisieren. vielleicht von mir zu kurz gedacht, aber dennoch mein eindruck.
    Kann ich so nicht sehen, sozialistisch sind hier wohl eher die Troika-Mitglieder, die den wenigen, bei denen die Solidarität innerhalb der Versichertengemeinschaft noch praktisch funktioniert, auch die Misere des restlichen Landes aufhalsen wollen.

    Die staatliche Krankenkasse ist ja wahrscheinlich nicht pleite, weil ihre Mitglieder zu oft krank werden, sondern eher, weil Korruption und überbordende Bürokratie die Gelder der Versicherten auffressen. Dann haben die Journalisten jedes Recht, sich dagegen zu wehren, dass ihre funktionierende Krankenkasse zusammen mit dem Rest untergeht.

    Was ist denn das für ein Privileg, eine Krankenkasse zu haben, die ihre Rechnungen bezahlt und deren Mitglieder bei Ärzten behandelt werden?
  4. #4

    Haushaltsplus 2013

    Der Primärhaushalt soll also positiv ausfallen, lachhaft! 25% Arbeitslose und kollabierte Konjunktur, wo kommen die Einnahmen her, um den aufgeblähten Beamtenapparat zu bezahlen? EU-Strukturfondsgelder alle nach GR, natürlich verdeckt wegen des sonstigen Aufschreis in Resteuropa? Oder Ausgaben kreativ in einem Schattenhaushalt unterbringen, da man sich die Hilfe von Theo Waigel sichern konnte? Ich erwarte von unseren Medien ein Hinterfragen solcher absurden Behauptungen!
  5. #5

    Gar so einfach lässt sich die Berechtigung dieses Streiks von hier aus nicht beurteilen. Ich weiß, dass viele Leute (z.B. Bankbeamte!) durch den nominellen Besitz einiger Schafe in die OGA (landwirtschaftliche Kasse) kamen, wo sie bei minimalen Beiträgen gute Leistungen erhielten. Auch die Krankenkasse der Seeleute weist eine hohe Zahl alter Mütterchen auf, die Schiffe nur vom Sehen kennen, sich aber mit ganz wenigen Monatsbeiträgen kurz vor Erreichen des Rentenalters in dieser Kasse etablierten.
    Wo auch immer der Staat, im Bestreben, alle Bürger gegen Krankheit zu versichern, den Zugang zu Krankenkassen erleichterte, obwohl praktisch keine Beiträge geleistet wurden, sind diese Kassen hoch defizitär. Kassen wie die der Journalisten sind das nicht und genießen einen guten Ruf, weil ständig Einzahlungen geleistet wurden. Da kann man sich schon mal gegen eine faktische Enteignung wehren.
  6. #6

    Mein Gott,

    was interessieren uns innenpolitische Themen in Griechenland? Ich war noch nie in Griechenland. Als hätten wir keine eigenen Probleme. Das kann doch nicht die Idee von Europa sein!
  7. #7

    Der Artikel stimmit so nicht. Die Journalisten von ERT/NET sind aus einem anderen Grund im Ausstand:

    "A case of censorship in Greek state broadcaster ERT/NET. Kostas Arvanitis and Marilena Katsimi, presenters of news-magazine “Morning Information” on NET TV were removed from the magazine due to comments on Minister of Citizen Protection Nikos Dendias over the Guardian-Dendias conflict." ..."Journalists at ERT/NET will launch 24-hour rolling strikes as of October 30,2012, until the decision on Arvanitis/Katsimi is withdrawn."

    siehe hier: http://www.left.gr/article.php?id=11496
  8. #8

    Dann sollten...

    Zitat von mr_shoke Beitrag anzeigen
    was interessieren uns innenpolitische Themen in Griechenland? Ich war noch nie in Griechenland. Als hätten wir keine eigenen Probleme. Das kann doch nicht die Idee von Europa sein!
    Sie das mal schleunigst nachholen!!

    Es bereitet unsägliche Freude, den demonstrierenden Griechen beim Grölen zuzusehen! Ich habe das gerade hinter mir und vermisse es sehr. Griechenland ist immer eine Reise wert, nicht nur wegen der schönen Inseln!
  9. #9

    Wer hat dieses Artikel geschrieben? Der sollte ein bisschen besser rechercieren bevor er etwas schreibt.Der hat eine kleine aber wichtige Einzelheit "vergessen" zu schreiben.Die gesunde Journalisten-Krankenkasse ist gerade gesund weil bei jeder Werbung (egal ob in Zeitungen, Zeitschriten, TV, Radio etc)der Werbende obligatorisch einen Beitrag in der Hohe von 20% des Werbungbudgets (das sogenannte Aggeliosimo) bei der Journalisten-Krankenkasse bezahlen muss!!
    Wenn das kein Privilegie ist, dann was sonst?Jede Krankenkasse wurde heil und fit sein wenn andere Burger dafur beitragen mussen.Die Journalisten sind ein Musterbeispiel einer privilegierten Kasta in Griechenland.Stournaras und Troika haben recht das sie es mit dem miserablen EOPPY schmelzen wollen.
    Die Journalisten sollen auch die "first class" Behandlung wie die ubrigen Griechen spueren, nicht mit other people's money den klugen spielen.








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