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Sparkurs nach der Wahl: Griechenlands Leiden wird verlängert
Getty ImagesDie griechischen Bürger haben bei der Wahl indirekt für den Verbleib ihres Landes in der Euro-Zone gestimmt. Nun wollen die konservativen Sieger den Sparkurs lockern. Deutsche Politiker und Ökonomen äußern sich ähnlich. Das würde dem Land zwar helfen - aber nur für kurze Zeit.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...839515,00.html
- #1 18.06.2012 13:01 von
So der Plan … es sollte sich ja auch nichts ändern
Der Plan stellt ja schließlich auch nicht das Geldsystem in Frage, obgleich es heute fast jedermann mit den Händen greifen kann, dass es völlig kaputt ist.
Genau genommen hatten die Griechen gestern die Wahl zwischen sich erhängen, ersäufen, erschießen und noch einiges dieser Art mehr. Offenbar haben sie sich für einen weiteren Weg entschieden: Sich einschläfern zu lassen, da muss man nicht selber Hand anlegen … Glückwunsch dazu.
QPress | Teile und herrsche Epoche am Ende – was folgt jetzt
Wirtschaftswachstum als Lösung? Wie denn, wenn die Geldberge mit ihrem exponentiellem Wachstum vorauseilen, da wird der griechische Esel die ihm vorgehaltene Möhre allenfalls im Traum erreichen, in der Realität völlig aussichtslos.
Aber den Realitäten stellen sich unsere Politiker genauso wenig wie die griechischen, sonst würden sie jetzt das Geldsystem kastrieren, dies wagen sie aber allesamt nicht und solange dürfen sich die Europäer weiter am Kopf kratzen bei der Realitätsferne unserer Politik und bestens immer irgendwo einen Sündenbock suchen, nur nicht die eigene Unfähigkeit und das kaputte Geldsystem dabei thematisieren.
Noch könnten einem die Griechen leid tun, aber keine sorge, ähnliche Zustände werden uns auch irgendwann ereilen, wenn alles Pulver für die Geldindustrie verschossen ist. - #2 18.06.2012 13:02 von
Man kann sich auch zu Tode sparen
"Der Mindestlohn wurde gesenkt, Erstattungen für Medikamente gestrichen und öffentliche Investitionen zurückgefahren."
Wenn ich das mit den Medikamenten lese ist die Überschrift ja erschreckend wirklichkeitsnah. Griechenland hat schon immense Sparprogramme beschlossen und die allermeisten davon zu Lasten der kleinen Leute. Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche fassen.
Was Griechenland viel dringender braucht als noch die letzten Promille an Sparmaßnahmen herauszuquetschen ist eine funktionierende Steuerverwaltung und Investitionen, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Wobei man nicht in schlechte Strukturen Investitionsprogramme pumpen sollte. Zu allererst brauchen die Griechen einen funktionierenden Staat. Hier sollte die EU Hilfe leisten und hier sind von den Griechen große Kraftanstrengungen nötig, aber auch möglich. - #3 18.06.2012 13:04 von
- #4 18.06.2012 13:05 von
- #5 18.06.2012 13:05 von
Ja was denn nun?
Einmal passt dieses Ergebnis nun,weil es den Finanzmaerkten passt.Es wird erleichtert aufgeatmet.Nun erinnert man sich,dass die Griechen eine Bevoelkerungsgruppe darstellen,und kommt zu dem Ergebnis,dass sich nichts aendern wird.....
- #6 18.06.2012 13:07 von
optional
"Seit fast drei Jahren bekämpfen wir die Krise, indem wir den Ländern immer neues Geld hinterherwerfen", sagt er. Doch der Nutzen der Hilfen sei bisher eher gering. "Irgendwann wird man zu dem Schluss kommen müssen, solche Staaten pleitegehen zu lassen."
Warum wird so ein deutlicher und sinnvoller Satz nie in der Tagesschau gesendet - oder diskutiert.
Denn "aufatmen" kann Europa UND Griechenland nur, wenn Griechenland aus dem Euro geht und die Chance hate Wettbewerbsfähig zu werden. - #7 18.06.2012 13:08 von
Das verstehe ich nicht !
Die Loehne und Gehaelter sind geschrumpft, viele Griechen leben schon auf der Strasse, genau wie in Deutschland.
Diese haben kein Geld fuer Konsum! Es wird also nichts "erwirtschaftet!" Wie sollen dann die Schulden bezahlt werden. 1 Prozent und die Inflation ? betraegt 3 %, Wie geht das? Wenn einer NICHTS hat, kann er auch nicht zahlen, oder?
Und es wird weiterhin Kredit gewaehrt!?
Entweder bin ich zu dumm oder die deutschen Finanzgenies!
Auf gehts, ihr Eurokraten, fasst einem nackten Griechen in die Tasche! - #8 18.06.2012 13:09 von
Banken
... bisher hat die EU doch nur die Banken fett gefüttert. Neues Spielgeld an die Nieten im Nadelstreifen verschenkt.
Den Preis müssen die kleinen Leute zahlen.
Es wird Zeit für eine Spekulationssteuer, die in den ersten Jahren 100%der Spekulationsgewinne wegsteuert.
Es wird Zeit, dass endlich das Versagen in der Managementriege strafbar gemacht wird.
Es wird Zeit, dass Politiker für ihre Handlungen die Verantwortung tragen und das bishin zur sozialen Ächtung.
Beides wird aber nicht passieren, denn Manager bezahlen Politiker. - #9 18.06.2012 13:15 von
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