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Sparen in der Krise: Wie Anleger trotz Inflation Rendite machen

Anleger*fürchten*die schleichende Entwertung ihrer*Ersparnisse.*Die Zeitschrift "Finanztest" hat untersucht, mit welcher Anlageform Sparer der*Inflation trotzen können. Günstig erscheint demnach eine Kombination aus Zinsanlagen, Aktienfonds und Gold. Dabei kommt es*auf die richtige*Mischung an.

Sparen in der Krise: Wie Anleger trotz Inflation Rendite machen - SPIEGEL ONLINE
  1. #10

    Finger weg von Aktienfonds!

    Zitat von Sok Rat Es Beitrag anzeigen
    Der Artikel empfiehlt doch ausdrücklich ETFs. Bei denen halten sich die Gebühren in Grenzen, und die "Aktivität" des Managements besteht darin, den entsprechenden Index so genau wie möglich nachzubilden. Und diesen werden ihre Affen bestimmt nicht schlagen auf längere Sicht, oder?
    Toll. Und wenn man in einen ETF investiert hätte, der z.B. den DAX nachbildet: Wie hat sich der DAX entwickelt?

    So:

    Informer - Indizes

    Rauf und runter, rauf und runter.

    Wenn Du im falschen Augenblick gekauft hast, bist Du der Depp vom Dienst. Aber wann ist der richtige Moment? Das weißt Du stets nur hinterher, da ist jeder schlauer.

    Und dann noch die Gebührenabzüge. Das ist alles doch totaler Quatsch! Bauernfängerei!

    Die einzigen Gewinner sind die Fonds, deren Manager, die wie die Krösusse verdienen (auf Kosten der Anleger), die Investmentgesellschaften, die sie besitzenden Banken.

    Das sind die Leute, die in so komischen Hochhäusern herumhocken, rumtelefonieren, rumklicken, das ganze "Arbeit" nennen und sich in Wirklichkeit die Zeit damit vertreiben, den doofen leichtgläubigen Anlegern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Also Finger weg von Aktienfonds, es sei denn, Du hast zuviel Geld.
  2. #11

    hmmm...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Anleger*fürchten*die schleichende Entwertung ihrer*Ersparnisse.*Die Zeitschrift "Finanztest" hat untersucht, mit welcher Anlageform Sparer der*Inflation trotzen können. Günstig erscheint demnach eine Kombination aus Zinsanlagen, Aktienfonds und Gold. Dabei kommt es*auf die richtige*Mischung an.

    Sparen*in der Krise: Wie Anleger trotz*Inflation Rendite machen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ...also, ich halte solche Finanztipps in der Krise ja für absolut fatal, weil alle wollen doch noch irgendwie mit einem fetten Plus da rauskommen, aber es ist ja faktisch kaum noch Geld da, was nicht auf Kreditblasen basiert. So wird das nix mit Krisenbewältigung, immer noch nicht gemerkt? Wenn das so weiter geht, haben wir bald *alle* verloren, also zügelt eure Gier mal ein bisschen.
  3. #12

    Eines noch:

    Als kleiner Anleger, als "Durchschnittsanleger" bist Du in folgender Lage.

    - Du gibst Dein sauer erarbeitetes, zusammengekratztes Geld ab.

    - Dafür, dass Du Dein sauer erarbeitetes Geld abgeliefert hast, musst Du dann Gebühren zahlen. Logisch...

    - Dann guckt Du ab und zu nach, wie sich Deine Anlage entwickelt.
    Da liegst Du dann HILFLOS nachts im Bett, machst Dir Sorgen um Dein Geld und kannst nicht schlafen oder hast Alpträume, wenn es, wie sehr oft, "runter" geht.

    - Währenddessen machen sich die Fonds-"Manager" in Frankfurt/London/New York einen lockeren, saufen Champagner, lungern auf Parties rum, vergnügen sich im Puff im Bahnhofsviertel.

    - Die Manager machen untereinander Witzchen über die "gierigen", leichtgläubigen, mit irgendwelchen tollen Bildchen und "Charts" angelockten "Deppen", die ihnen in ihrer Naivität ihr Geld abgeliefert haben.

    Also wer an diesem Scheißspiel mitmacht, ist selber schuld. Irgendwann müsste es der letzte begreifen, wie das Spiel läuft. Aber manche brauchen es offensichtlich, verarscht zu werden.

    Letztenendes ist es nur noch psychologisch zu erklären, dass es zwar viel weniger als noch vor einigen Jahren, aber immerhin immer noch genug Leute gibt, die sich immer noch veräppeln lassen, damit die ihren täglichen Champagner finanzieren können.
  4. #13

    ich weiss ja nicht....

    Zitat von kimba2010 Beitrag anzeigen
    Also wenn ich mit Aktien Verluste mache ist das ok, weil die "kann ich aussitzen". Wenn ich aber mit Gold Verluste mache, ist das "fahrlässig".

    Jedenfalls, wenn es nach dem Autor dieses Artikels geht. Wo jetzt der Unterschied liegt, ist mir nicht klar. Verlust ist Verlust und bei beiden Anlagen brauche ich immer einen "Dümmeren", der mir später höhere Preise bezahlt, oder nicht?

    Das riecht alles ziemlich nach Goldbashing und Anpreisen von Aktienfonds. Nur zur Erinnerung, der Dax hat 2011 Verluste gemacht, Gold ist gestiegen.
    ... gold hat knapp 20% seines wertes innerhalb von wenigen monaten verloren (hoch rund $1,900, aktuell $1,531)

    da schneidet der Dow Jones 2011 deutlich besser ab.....
  5. #14

    Problematische Aktienfonds

    Ich erinnere mich an ein vor Jahren zufällig mitgehörtes Gespräch von Bankleuten in einer Frankfurter Großbank: "Die Aktie X mußt du kaufen, die steigt" "und wenn nicht?" "....dann tun wir sie halt in einen Fonds.."Die Qualität der Fonds ist nocht unter dem Niveau der berüchtigten "Beratungen".
  6. #15

    kurzfristig - langfristig

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    ... gold hat knapp 20% seines wertes innerhalb von wenigen monaten verloren (hoch rund $1,900, aktuell $1,531)

    da schneidet der Dow Jones 2011 deutlich besser ab.....
    Wenn man Anlageformen miteinander vergleicht, dann sind kurzfristige Zeiträume gelinde gesagt nicht hilfreich.
    Wenn Sie den Erfolg/ Misserfolg vergleichen möchten, dann sollten sie sich minimal bei 10 Jahren eher 20 oder 25 Jahren aufwärts bewegen. Dann erhalten sie aussagekräftige Hinweise.

    Was nun Gold und Aktien betrifft, liegen Aktien(fonds) - insbesondere ETFs - doch klar vor Gold. Ob das in den nächsten 5 Jahren (?! siehe oben) so sein wird, wer weiß ...
    Der Erfolg einer Anlage lässt sich auch nicht in die Zukunft projezieren. Auch das ist eine Wahrheit, die empirisch längst bewiesen wurde.

    Was viel entscheidender ist, ist die Antwort auf die Frage, wie die Anlagen miteinander korrelieren. Hier kann man teilweise große Unterschiede feststellen - auch wenn sich diese in den letzten Jahren leider (!) verringert haben. Dazu kommt, dass in der Krise (Crash !) sich so ziemlich fast alle Anlageformen nach unten bewegen.

    Was sagt uns das ?
    1) Es gilt die Volksweisheit: Nicht alle Eier in ein Nest legen.
    2) Bei allen Finanzanlagen ist wie sonst auch der lange Atem gefragt - und gute Nerven heutzutage sowieso.

    Und überhaupt: In the long end we are all dead.
    :-)


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