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Spar-Streit: Arbeitsagentur nennt von der Leyens Pläne "schlechten Scherz"

Die Führung der Arbeitsagentur empört sich über Ursula von der Leyen: Die Familienministerin will die Zuschüsse drastisch kürzen, auch der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung soll konstant bleiben. Dann drohe der Behörde ein Dauerdefizit, warnen die BA-Verantwortlichen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...754813,00.html
  1. #1

    Die Verstaatlichung der Sozialversicherung ...

    Was ursprünglich zur sozialen Grundabsicherung von Arbeitnehmern gedacht war, gerät immer mehr in die Fänge staatlicher Infrastrukturpolitik.

    Die finanzielle Absicherung während Schwangerschaft und Kindererziehung ist ebensowenig Aufgabe der Arbeitslosenversicherung wie die Auszahlung des Kindergeldes, die Finanzierung von Beschäftigungstherapien für Langzeit-Arbeitslose in Form von "Qualifizierungsmaßnahmen" oder "Ein-Euro-Jobs". Schon darüber, ob Kurzarbeitergeld aus allgemein konjunkturellen oder strukturellen Gründen aus Pflichtbeiträgen, die nur Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu zahlen haben, könnte man streiten! Schleichend ist so die gesamte Sozialversicherung zum Auffangnetz aller, nicht nur Arbeitnehmern geworden - nur einzahlen sollen gefälligst viele nicht. Dieser Trend ist zu stoppen - aber von wem?
  2. #2

    Verrechnung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Führung der Arbeitsagentur empört sich über Ursula von der Leyen: Die Familienministerin will die Zuschüsse drastisch kürzen, auch der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung soll konstant bleiben. Dann drohe der Behörde ein Dauerdefizit, warnen die BA-Verantwortlichen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...754813,00.html
    Hallo,
    super sache sollte nur auch gerade bei dingen gemacht werden die nicht im sozialen breich liegen aber uns bürgern viel kosten zb. könnte man auch die üppige versorgung der bundesabgeordneten und auch der minitser wie frau leyen runterfahren.
  3. #3

    Die Führung der BA

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Führung der Arbeitsagentur empört sich über Ursula von der Leyen: Die Familienministerin will die Zuschüsse drastisch kürzen, auch der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung soll konstant bleiben. Dann drohe der Behörde ein Dauerdefizit, warnen die BA-Verantwortlichen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...754813,00.html
    Och, da muss die Führung wohl einige Seilschaften kappen, zu unsinnigen Vermittlungsfirmen für das In- und Ausland, um Hartz IV Empfänger zwangszurekurtieren. Wird der Zwischenhandel, wo die Gelder in einigen Händen steckenbleiben, etwas kleiner.
    Ein Übungskaufladen weniger.
  4. #4

    Ich sehe es kommen....

    irgendwann wird die Arbeitlosenversicherung teilprivatisiert.

    Weil der Staat soviel gekürzt hat, dass sie einschlägigen Risiken nicht mehr abgedeckt werden.
    Ein neues riesiges Geschäft für die Versicherer kommt damit.
    Dem Neoliberalismus sei dank
  5. #5

    Ursula von der Leyen:

    ....soll doch noch weitere Kinder bekommen (7 hat sie ja schon)
    aber alles dann in vom Staaat abgesicherten Gehalt.
  6. #6

    Angesichts

    des nie dagewesenen Booms auf dem Arbeitsmarkt könnte man nicht nur über eine Verringerung der Mittel sondern sogar über eine schrittweise Auflösung der Arbeitsagentur nachdenken. Sie wird angesichts täglich fallender Arbeitslosenzahlen und fast erreichter Vollbeschäftigung überflüssig.

    Dass die Beschäftigten der BA auf dem freien Arbeitsmarkt mit Kusshand genommen werden vesteht sich von selbst. Wer jahrelang erfolgreich andere vermittelt hat, für den ist es kein Problem sich selbst zu vermitteln.
    Deswegen nur Mut, weg mit der Arbeitsagentur !
  7. #7

    Ausverkauf

    Man hat den Eindruck der Werkzeugkasten der Sozialvesicherung in Deutschland wird Stück für Stück ausgeräumt und das Werkzeug wird nicht mehr zurück in den Kasten gelegt. Was übrig bleibt ist ein zerfleddertes unaufgeräumtes Sammelsurium an Flickschusterei. Der Durchschnittsrentner, für den dieses Modell einmal konstruiert war, ist ein Auslaufmodell und die nächsten Generationen haben das Nachsehen.
    Die Politiker hingegen können sich ihre lebenslange Alterspension in nicht mal 2 (in Worten ZWEI) Jahren VOLLSTÄNDIG erwirtschaften. Ohne Abzüge !
    Zecken, Blutsauger, Raubritter, sorry mir gehen die Beleidigungen aus.....(wie im Mittelalter)
  8. #8

    Das ist kein schlechter Scherz,

    das ist gelebter Zynismus, der Tanz um das Goldene Kalb fordert Opfer von den Schwächsten. Wir schmeißen viel
    Geld dem notleidenen Kapital hinterher und vergessen
    dabei wer diese Werte schafft. Es gibt eine alte Redewendung
    die lautet "Man sollte dem Ochsen der da drischt nicht
    das Maul verbinden", Genau dagegen wird seit einiger Zeit
    verstoßen in immer brutaler Form.
  9. #9

    es ist doch wenig beruhigend....

    ... dass man sich darauf verlassen kann, dass die Vertreter dieses Staates alles mögliche im Visier haben.
    Leider verpflichtet sie niemand dazu, denen zu dienen, die sie bezahlen! Und so verhalten sie sich auch.
    Statt eine Versicherung nach dem Prinzip alle zahlen in den Topf, alle bekommen von dem Topf - macht hier der Staat den Übermacker und kassiert alles ein.
    Dann wird verteilt, am meisten bekommt, wer sich am besten einschleimt. Naja, das riecht nicht nach stabilen Verhältnissen.

    Und stabil? Von der Leyen macht die Kasse leer. Wenn dann mal wieder 3 Mio neue Arbeitslose kommen, ist natürlich nichts mehr zu holen. Und, da gebe ich eine ganz gewagte Prognose ab: dann werden die Arbeitgeberbeiträge eingefroren; die Beiträge der Arbeitnehmer steigen dafür auf ein Mehrfaches...


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