Angelika StuckeGanz Spanien leidet unter der Wirtschaftskrise. Ganz Spanien? Im andalusischen Dörfchen Marinaleda regiert Juan Manuel Sánchez Gordillo, seine Bürger haben Arbeit, Häuser, grüne Gärten. Wie schafft der Kommunist das nur?
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...830033,00.html
Enteignung von Großgrundbesitzern führt immer zu gehobenem Allgemeinwohl und Subventionen von unseren
ungeborenen Kinder geschickt zur Nahrungspreismanipulation eingesetzt natürlich
F R E I G E L D
ja Franco schenkte den Peones Land der Großgrundbesitzer, jedoch war es karges nur von Piniene und Kiefern bewachsenes felsiges Land, und dann kamen die Nordeuropäer und wollten die Sone kaufen, und da gab es Kliquen die zu Geld gekommen waren und kauften ihren Landsleuten den felsigen Grund für einen Apfel und ein Ei ab und verkauften ihn teuer an die Nordeuropäer. Aber in diesem Dorf in Andalusien da gibt es eines was sehr selten ist Solidarität
ist es immer einfacher. Da laesst sich alles besser ueberwachen und kontrollieren. Ordnung und Disziplin. Da flippt auch keiner aus, weil sie sich alle kennen.
Was aber wohl in Spanien dringend noetig ist, ist eine Landreform. Es gibt immer noch zuviel Land im Besitz von Adligen, die seit zig Jahren die Flaechen nicht mehr bearbeitet haben, weil die Rendite zu klein ist. Aber der Adel geniesst in Spanien unveraendert grossen Respekt und eine gewisse Unantastbarkeit. Da wird eine Landreform nicht einfach sein.
Unglaublich! Die EU subventioniert den Anbau, nicht die Ernte?
Wie krank ist das denn bitte? Da ist es doch kein Wunder, dass die Bürgerinnen und Bürger das Vertrauen in dieses eigentlich tolle Projekt verlieren.
Da sagen Sie ein wahres Wort. Es ja nicht so, dass man angesichts dieser mikrokommunistischen Idylle mit wehenden Fahnen zum Systemwechsel aufruft, aber so rührend dieser kleine Gegenentwurf auch wirken mag – er sollte nachdenklich stimmen. Es gibt andere Gesellschaftsentwürfe, auch für eine Massengesellschaft, Entwürfe jenseits von tobendem Kapitalismus und menschenfeindlichem Sozialismus. Der Begriff Solidarität spielt dabei eine entscheidende Rolle, der Staat muss sie tätig fördern, er muss neben dem Wettbewerb um Vorteile und Geld einen Wettbewerb um mehr Menschlichkeit und Zusammenhalt einführen. Ein Platz an der Sonne, Lob für soziales Engagement und karitative Routinen reichen dafür nicht aus, zumal sie meist auf privater Ebene enstehen – man kann mehr Solidarität auch institutionell implementieren, jedenfalls zu einem gewissen Maße.
ehe ich wie immer sehr interessiert den Artikel lese und die Beiträge... wie kann das angehen??? Ohne Grund enteignet auch in Niemand einen Grundbesitzer.
"Schließlich enteignete die andalusische Regierung den Aristokraten und übergab das Land an die Gemeinde""
Wie machen die das nur? Na ja, mit Diebstahl von Eigentum.
Aber da dies jetzt nun einmal so gelaufen ist, ist das doch der ideale Ort, an dem alle Linken Ihren Traum realisieren können. Einfach ins sonnige Spanien, erstmal auf Urlaub in den Kommunismus ziehen - und am besten, gleich dort bleiben. Man stelle sich vor, die ganze Partei DIE LINKE kann auf einen Schlag und ohne größeren Widerstand alles das realisieren, was sie schon immer wollten. Gut für uns - gut für die,
= WIN-WIN
Wenn Sie weiterlesen, dann lesen Sie z.B. das dieses Dorf keinesweg frei von Arbeitslosigkeit ist, im Gegenteil, Sie ist höher als in Deutschland, UND, was ich will wichtiger finde: Dort steht klipp und klar das diese ganze Spinnerei ohne die EU Subventionen überhaupt nicht möglich wäre. Es steht dort auch das er eben nicht von allen gemocht wird.
Nicht immer nur wahrnehmen was man gerne wahrnehmen möchte.