Spanisches Kommunistendorf: Leben im roten Utopia

Angelika StuckeGanz Spanien leidet unter der Wirtschaftskrise. Ganz Spanien? Im andalusischen Dörfchen Marinaleda regiert Juan Manuel Sánchez Gordillo, seine Bürger haben Arbeit, Häuser, grüne Gärten. Wie schafft der Kommunist das nur?

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...830033,00.html
  1. #140

    Zitat von redwed11 Beitrag anzeigen
    Das ist eine der größten Unwahrheiten in diesem Forum. Da erhalten Sie ein leistungsloses Einkommen auf Kosten der wirklich arbeitenden Bevölkerung und da sprechen Sie von einem unglaublich hartem Geschäft. So etwas lächerliches an Selbsbeweihräucherung ist nicht zu überbieten.
    Ihre Äußerungen über Politiker zeugen von grenzenloser Arroganz. Ein Gewerbe, welches sein Einkommen auf Kosten der arbeitenden Menschen ergaunert, sollte generell eingeschränkt werden. Noch dazu wenn Ihre Spekulationen nicht aufgehen, das dann bei den Politikern um Steuergelder in Milliardenhöhe gebettelt wird.
    Es ist nur noch ekelhaft wie ein nutzloses Gewerbe, wie die Finanzindustrie, meint von den arbeitenden Menschen das Geld für ihre Gier ergaunern zu müssen. Aber was kann man koksenden Investmantbankern erwarten, die sich für die "Master of Univers" halten
    Sie haben nicht mal den leisesten Plan wie eine moderne Wirtschaft funktioniert. Mit ihrem Denken sind Sie bestens in Nordkorea aufgehoben. Dort denkt man ähnlich wie Sie. Die Wirtschaft funktioniert dort genau nach den Maßstäben, die Sie anlegen.

    Sie müssen nicht in einem Land leben wo Spekulation herrscht. Wenn Sie meinen, eine Wirtschaft funkioniert ohne besser, gehen Sie hin, nach Cuba, Nordkorea, Venezuela. Gar keine Spekulation gibt es zwar auch dort nicht, weil Sie das kaum verhindern können, aber Sie ist dort auf ein Minimum heruntergefahren.
  2. #141

    aaa

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Sie schreiben sich noch die Finger wund... aber mal im Ernst: Ihre freiheitlich-individuelle Sicht der Dinge ist für mich durchaus nachvollziehbar, solange sie sich mit den Grundbedürfnissen der Mehrheit vereinbaren lässt – das ist aber schon längst nicht mehr der Fall. Auch Sie werden zugeben müssen, dass der.....
    Besser kann man es kaum ausdrücken! Das ist genau das worum es geht. Es hat halt alles überhaupt nichts mit Links/Rechts/Mitte zu tun. Vielen Dank für die klaren Worte.
    @Neoliberaler... (und Freunde)
    Lesen Sie sich das einfach mal in Ruhe durch. Es mag sein, dass Sie das gerne anders hätten und das ist auch zu verstehen aber was auf Dauer nicht geht, das geht halt nicht. Ich hätte auch ganz gerne, dass 365 Tage im Jahr die Sonne scheint und es immer 25 Grad hat. Nur muss sich der Wunsch halt von Zeit zu Zeit auch mal der Realität stellen.
  3. #142

    aaa

    Zitat von neoliberaler_kapitalist2 Beitrag anzeigen
    Sie haben nicht mal den leisesten Plan wie eine moderne Wirtschaft funktioniert. Mit ihrem Denken sind Sie bestens in Nordkorea aufgehoben. Dort denkt man ähnlich wie Sie. Die Wirtschaft funktioniert dort genau nach den Maßstäben, die Sie anlegen.
    ...
    Wenn hier einer keine Ahnung hat wie Wirtschaft funktioniert, dann sind Sie das. Das einzige was Sie wissen und was Sie hier immer wieder demonstrieren ist, wie Sie sich selbst vor Arbeit schützen und andere für sich arbeiten lassen.

    Vielleicht werden Sie es nicht verstehen aber es geht immer mehr Leuten auf die Nerven dass Leute wie Sie sich anstrengungslos an der Arbeit anderer Menschen satt fressen. Sie schaffen keine Werte. Sie schöpfen den Rahm ab. Bei Hatz-IV hat ein Bekannter ehemaliger SPD-Minister das Parasitentum genannt. Bei den Hartz-IVern lag er da nicht richtig aber vom Prinzip her und bei einer anderen Zielgruppe ...
  4. #143

    Da der Spiegel...

    Zitat von neoliberaler_kapitalist2 Beitrag anzeigen
    Sie haben nicht mal den leisesten Plan wie eine moderne Wirtschaft funktioniert. Mit ihrem Denken sind Sie bestens in Nordkorea .....
    Diejenigen, die den Liberalismus auf gröbste kritisieren und wider der Geschichte noch immer nicht verstanden haben, dass der Kommunismus glücklicher Weise obsolet ist, haben nicht die geringste Ahnung wie der Markt oder besser Finanzmarkt funktioniert. Alle Erklärungsverssuche sind wegen Dummheit und Borniertheit zum Scheitern verurteilt.
  5. #144

    kann mich da nur anschließen

    Zitat von AuchNurEinNick Beitrag anzeigen
    Besser kann man es kaum ausdrücken! Das ist genau das worum es geht. Es hat halt alles überhaupt nichts mit Links/Rechts/Mitte zu tun. Vielen Dank für die klaren Worte.
    @Neoliberaler... (und Freunde)
    Lesen Sie sich das einfach mal in Ruhe durch. Es mag sein, dass Sie das gerne anders hätten und das ist auch zu verstehen aber was auf Dauer nicht geht, das geht halt nicht. Ich hätte auch ganz gerne, dass 365 Tage im Jahr die Sonne scheint und es immer 25 Grad hat. Nur muss sich der Wunsch halt von Zeit zu Zeit auch mal der Realität stellen.
    Alles völlig richtig erkannt. Es gibt nur ein Problem. Es ist ja nicht so, daß diese Erkenntnis auf der Kapital-Seite nicht vorhanden wäre; die wissen das alles ganz genau, nur WOLLEN sie nichts ändern, weil es vordergründig zu ihrem Nachteil wäre, also zum Nachteil derer Personen, die aktuell von den herrschenden Zuständen profitieren. Langfristig allerdings fährt man das ganze System auf diese Weise gegen die Wand. Aber erzählen Sie das mal den "Nach-mir-die-Sintflut-Fuzzis" ...
  6. #145

    Da der Spiegel...

    Zitat von neoliberaler_kapitalist2 Beitrag anzeigen
    Sie haben nicht mal den leisesten Plan wie eine moderne Wirtschaft funktioniert. Mit ihrem Denken sind Sie bestens in Nordkorea aufgehoben. Dort denkt man ähnlich wie Sie. Die Wirtschaft funktioniert dort genau nach den Maßstäben, die Sie anlegen.

    Sie müssen nicht in einem Land leben wo Spekulation herrscht. Wenn Sie meinen, eine Wirtschaft funkioniert ohne besser, gehen Sie hin, nach Cuba, Nordkorea, Venezuela. Gar keine Spekulation gibt es zwar auch dort nicht, weil Sie das kaum verhindern können, aber Sie ist dort auf ein Minimum heruntergefahren.
    warum auch immer, meine Beiträge ohne Angabe von Gründen größtenteils nicht veröffentlicht, (vielleicht zu unkommunistisch), versuche ich meine Meinung zum Ausdruck zu bringen in dem ich mit Ihnen 100% konform gehe.

    Diejenigen, die den Liberalismus auf gröbste kritisieren und wider der Geschichte noch immer nicht verstanden haben, dass der Kommunismus glücklicher Weise obsolet ist, haben nicht die geringste Ahnung wie der Markt oder besser Finanzmarkt funktioniert. Alle Erklärungsverssuche sind wegen Dummheit und Borniertheit zum Scheitern verurteilt.
  7. #146

    antikommunistische Reflexe

    Schöne Popcorn-Diskussion. Was so ein kleines Dorf schon für Reflexe auslösen kann! Die Kapitalismusfans präsentieren sich ja hier wie Karrikaturen des Antikommunismus. Wahrscheinlich erscheint die Bedrohung deshalb als so groß, weil da ein bisschen sowas wie Kommunismus funktioniert. Und wir kennen ja alle das ultimative antikommunistische Agument: Kommunismus funktioniert einfach nicht!

    (Nun gut, allein der SU-Sozialismus hat 70 Jahre lang funktioniert, und zwar so sehr, dass er ein echter Gegner der gesamten "freien", kapitalistischen Welt wurde... geschenkt. Das Problem am Realsozialismus war ja, wie am Kapitalismus, nicht, dass er nicht funktioniert, sondern wie er funktioniert. Oder wie das seinerzeit ein "dissidenter" Kommunist ausgedrückt hat: Dass der Realsozialismus funktioniert, ärgert die Kapitalisten. Dass er nicht besser funktioniert, ärgert seine Führer. Wie er funktioniert, ärgert Kommunisten.)

    Besonders hats mir ja der "neoliberale Kapitalist" angetan. Wenn Sie in ein paar Randbemerkungen den Klimawandel als irrelevant abtun, härtere Strafen für Kriminelle begrüßen, der Kunst den Kampf ansagen oder völlig ohne Ironie von "Sozialschmarotzern" reden, scheint durch, wie "liberal" der Neoliberalismus tatsächlich ist.

    Aber gelegentlich sollten Sie vorsichtiger sein, sonst rutschen Ihnen noch versehentlich ein paar Wahrheiten raus. Hier zum Beispiel deuten Sie beinahe an, dass 1. es noch andere Motivationen zur Arbeit geben könnte als Zwang und Geld, und 2. technisch gesehen heute viel weniger Arbeit als tatsächlich verrichtet nötig wäre, um alle Menschen adäquat zu versorgen.

    Die Diskussion über das Grundeinkommen fand ich übrigens besonders interessant. Gegen den Strich gelesen zeigt sie ganz gut die Chancen und Gefahren des BGE auf. Liegt es zu niedrig und ersetzt es komplett andere Sozialleistungen (besonders Mietzuschüsse), kann es zur weiteren Verarmung des Subproletariats führen. (Oder zu großräumiger Ghettoisierung der Verarmten: Ohne Mietzuschüsse kann man etwa in Pasewalk wohl halbwegs (über)leben, in Hamburg oder München aber nicht.) Ansonsten könnte es ein wenig den Arbeitszwang mildern und damit vielleicht den Preis der Arbeitskraft erhöhen. So hoch, dass es ein gutes Leben ermöglicht, kann ein BGE sowieso nie sein, denn damit wäre der Kapitalismus in der Tat am Ende.

    Noch ein paar Worte zu der, um es mit Gauck zu sagen, unsäglich albernen Diskussion über die Subventionen: Dass die Bauern in Marinaleda Subventionen kassieren, heißt natürlich nicht, dass der "Kommunismus" dort nur dank der kapitalistischen EU funktioniert. Höchstens könnte man sagen: Dank der Subventionen funktioniert dort wie überall in Europa die Landwirtschaft trotz des Kapitalismus.
  8. #147

    Noch nicht

    Zitat von Spekulant Beitrag anzeigen
    Sie haben sich anscheinend wirklich nie mit CDO´s beschäftigt und hören nur auf das, was Ihnen andere, die sich ebenfalls nicht damit befast haben, aber Demagoge betreiben erzählen..
    Sorry, aber eigentlich sollten alle die so argumentieren erst einmal einen fachbezogenen Eingangstest machen, bevor sie zu diesem Thema Äusserungen abgeben dürfen.
    Man muss keine Drogen nehmen, um deren Schädlichkeit zu beurteilen. Aber mit Drogen, besonders mit Koks, kennt man sich in Ihren Kreisen viel besser aus.
    Man braucht keinen fachbezogenen Eignungstest zu machen, um zu der Erkenntnis zu kommen, dass 2008 die Weltwirtschaft an den Machenschaften der Finanzindustrie fast zusammengebrochen wäre und dieses (Wiederholung) verkommene Gewerbe um Miliarden von sauer verdienten Steuergeldern gewinselt hat. Ein wirklich erbärmliches Verhalten.
    Aber wie in Ihrem Gewerbe üblich werden diese Tatsachen mit Lügen versucht anderen in die Schuhe zu schieben. Aber auch mit diesen Lügen, wie mit vielen anderen der Finanzindustrie auch, werden Sie die Tatsachen nicht aus der Welt schaffen.
    Und zu Ihrem Ärger, ich werde mich auch in Zukunft zu diesem Thema, auch ohne Ihre Zustimmung, zu Wort melden. Noch leben wir noch nicht so ganz in einer Diktatur, in der die Finanzmärkte das absolute Sagen haben.
  9. #148

    "Geh doch nach Nordkorea"

    Zitat von neoliberaler_kapitalist2 Beitrag anzeigen
    Sie haben nicht mal den leisesten Plan wie eine moderne Wirtschaft funktioniert. Mit ihrem Denken sind Sie bestens in Nordkorea aufgehoben. Dort denkt man ähnlich wie Sie. Die Wirtschaft funktioniert dort genau nach den Maßstäben, die Sie anlegen.

    Sie müssen nicht in einem Land leben wo Spekulation herrscht. Wenn Sie meinen, eine Wirtschaft funkioniert ohne besser, gehen Sie hin, nach Cuba, Nordkorea, Venezuela. Gar keine Spekulation gibt es zwar auch dort nicht, weil Sie das kaum verhindern können, aber Sie ist dort auf ein Minimum heruntergefahren.
    Wie Wirtschaft funktioniert kann man jeden Tag sehen. Wenn die Löhne immer weiter gesenkt werden, die Beschäftigten nur noch als Kostenfaktoren (somit als Nichtmenschen) bezeichnet werden und ein Gewerbe, nämlich die Finanzindustrie, welches keinerlei Leistung für die Gesellschaft erbringt, einen übermäßigen Anteil am erarbeiteten Gewinn beansprucht, dann kann man das sehen. Sollte dieses Gewerbe sich verspekulieren, wird in ekelhafter Art um Steuergelder gewinselt.
    Da können Sie noch so oft mit den ollen Kamellen wie "Geh doch nach Nordkorea" kommen. Auch dieses Land hatte einmal eine Wirtschaftspolitik, die allen Menschen eine Teilhabe am volkswirtschaftlichen Erlös zusprach. Dieser Mann war weder Kommunist noch stmmte er aus Nordkorea. Dieser Mann CDU Mitglied, hieß Ludwig Erhard und seine Politik stand unter dem Motto "Wohlstand für alle". Aber das sind Grundsätze die Leute, die ihrer Gier, ohne Rücksicht auf Verluste, freien Lauf lassen wollen, nicht verstehen.
  10. #149

    Zitat von drehrumbum Beitrag anzeigen
    Genau, nicht mal in so manchen der kleinsten Zellen, der Familie. Man kann es also vergessen. Punkt. Makroskopischer Versuch zwecklos. Das ändert nichts an der fanatisch geleugneten Reformierbarkeit des Kapitalismus.
    Aber mikroskopisch entdeckte isolierte Gemeinden machen Hoffnung auf Reformierbarkeit.
    Die sind doch gar nicht isoliert. Das Land haben sie letztlich von der Regierung geschenkt bekommen und der laufende Betrieb wird von der EU subventioniert.

    Es bestätigt letztlich nur die alte Erfahrung, dass der Kommunismus funktioniert, solange man genügend Kapitalisten hat die ihn finanzieren.