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Spanische Monarchie in der Krise: Die Jagd auf Juan Carlos ist eröffnet
SIPA/ Rann SafarisKönig Juan Carlos geht auf Elefanten-Pirsch, sein Schwiegersohn ist wegen Korruption angeklagt, sein Enkel verletzt sich mit einem Gewehr: Das spanische Könighaus sorgt für Negativschlagzeilen - die Medien des krisengeschüttelten Landes haben plötzlich ihre Beißhemmung überwunden.
http://www.spiegel.de/panorama/leute...828546,00.html
- #1 19.04.2012 20:20 von
Ziemlich ekelhaft...
..alleine schon die Präsentation des toten Elefanten! Sowas ist Ehrenpräsident des WWF?? Ich habe den WWF immer für eine ernsthafte Organisation gehalten und ihn unterstützt, das ist hiermit vorbei! Ich weiss auch dass hin und wieder auch Elefanten aus regulativen Gründen geschossen werden müssen, daraus sollte man aber keine Show machen sondern dies hat still und repektvoll für diese grandiosen Tiere zu erfolgen.
Ich bin wirklich entsetzt über diesen Monarchen!!! Alle Vorurteile sehen sich bestätigt, auch wenn ich an diese grausamen Stierkämpfe denke in Spanien. - #2 19.04.2012 20:30 von
..........
warum nimmt man ihm den Ehrenjob der WWF nicht weg??
- #3 19.04.2012 20:34 von
und was ist mit der Westsahara?
Die Abrechnung ist sehr verzerrt. Ein paar tote Elefanten (da, wo die Elefantenjagd mit dem Artenschutz kompatibel ist, nicht da, wo Ausrottung droht) und das wenige, das er als politisch funktionsloser Monarch gegen die Wirtschaftskrise tun könnte, wiegen längst nicht so schwer wie das Schicksal des saharauischen Volkes, dessen Land er Hassen II und dessen "grünen Marsch" überlassen hat. Dieser allerwichtigste Aspekt fehlt völlig.
- #4 19.04.2012 20:48 von
Ich finde, wer zum Spaß Tiere töten will, der soll sie dann auch SELBST ausnehmen, zerlegen und (mit) essen. Dazu hat der feine Herr König vermutlich nicht den Schneid.
- #5 19.04.2012 20:54 von
...
Das Problem der meisten vermeintlichen Tierschützer ist, dass diese keine Ahnung vom Tierschutz haben.
Natürlich macht es Sinn, wenn diese Tiere für Geld und aus regulativen Gründen gejagt werden dürfen. Das spült Geld in die knappen Kassen für Umsiedlungen oder die Vergrößerung der Reservate! - #6 19.04.2012 20:55 von
...
Nunja weil wichtige Begründer des WWFs nunmal auch Großwildjäger waren und er damit die "gute Tradition" dieser Organisation fortsetzt...
Zum eigentlichen Thema, mich verwundert nicht, dass jetzt die Monarchie infrage gestellt wird, eine solche Debatte lenkt für einige Zeit von den imensen Problemen im Land ab. - #7 19.04.2012 21:05 von
Ja, früher haben die Adeligen dem einfachen Volk irgendwas erzählt, und der brave Untertan hat gezahlt.
Heute gibt es mittlerweile Wikipedia:
WWF
wobei man davon ausgehen kann, dass der WWF mit seinem finanziellen und prominenten Hintergrund da nichts anbrennen läßt.
Die Reportage "Der Pakt mit dem Panda" ist leider in der ARD Mediathek nicht mehr abrufbar. Es ging darum, dass einige Adeligen ihre Jagdreviere auf Kosten der Allgemeinheit schützen lassen wollten (vor Raubbau und Wilderern). Mit der entsprechenden Öffentlichkeitsarbeit funktionierte das erstaunlich gut und eigentlich ist allen geholfen.
Mittlerweile ist aber der Zertifikatshandel eine Gelddruckmaschine geworden. - #8 19.04.2012 21:28 von
schöner Spruch
"Es tut mir sehr leid, ich habe einen Fehler gemacht, und es wird nicht wieder vorkommen."
Sowas sagt man als verstocktes Kind, das von körperlich überlegenen Erwachsenen zu einer Entschuldigung genötigt wird (landläufige Übersetzung: "So, ich hab' es gesagt, kann ich jetzt weitermachen?").
Oder wie einer dieser Sätze, die man 50 mal schreiben muss. - #9 19.04.2012 22:05 von
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