REUTERSSie flüchten ins Ausland oder wohnen mit 30 noch bei den Eltern: Junge Spanier, die derzeit auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen wollen, bekommen die Krise heftig zu spüren. Doch statt die Jugend zu unterstützen, streicht die Regierung ihr die Mietbeihilfe.
http://www.spiegel.de/unispiegel/job...847219,00.html
Diese Situation ist eine Zeitbombe. Wenn sie hochgeht, werden unsere Politiker wieder von nichts gewusst haben wollen. Aber Hauptsache die Banken werden immer wieder gerettet.
Die Kuerzung der Mietbeihilfe in das Zentrum zu ruecken ist in meinen Augen, hinsichtlich der riesigen Defizite Spaniens, zu kurzfristig gedacht. Es kommt doch vielmehr darauf an, wo das gesparte Geld investiert wird. Die spanischen Jugendlichen, langfristig gesehen, brauchen keine Miethilfen, sie brauchen Arbeit, Konjunktur, Anreize fuer Arbeitgeber eben diese Leute einzustellen. So loest sich das Mietproblem von selbst.
Ich finde es wirklich entsetzlich, dass jahrelanges, politisches Versagen auf die Jugend Spaniens zurueckschlaegt und ich hoffe wirklich, dass dieses Problem zusammen mit der EU bald geloest wird.
Das Land ist praktisch am Ende, die Menschen sind entweder arbeitslos oder arbeiten für einen Hungerlohn, Millionen Wohnungen stehen leer, aber die Mieten sind anscheinend immer noch pervers hoch. Irgendwie fuktionieren die Gesetze des "freien" Marktes so, dass immer die Gleichen profitieren.
Es dauert nicht mehr lange und ganz Europa - Jung und Alt - werden von dieser Entwicklung überrollt werden. Die Alten werden gehätschelt und die Jungen können verrecken.
Man sieht es: die EU ist ein nicht funktionierendes Konstrukt.
ich versteh absolut nicht warum die EU das Outsourcing nicht stärker reglementiert...... die Lösung liegt doch gewissermaßen vor der Haustür. Und wenn man mal die Pfennigfuchserei sieht, das gehört echt verboten. Ein T-shirt ist in 5 Minuten genäht, das kost auch in Spanien keine 10 Cent und verkauft wird es für 15 Euro. Nur mal ein Denkansatz...