... eine Enttäuschung. Inzwischen frage ich mich, warum ich überhaupt noch etwas über Spanien lese, wenn Herr Drouve es verfasst hat. Dass man mit dem Norden Spaniens nicht so recht warm wird, ist zwar schade, aber eine persönliche Angelegenheit. Weshalb man seinen Frust, bzw. seine nicht unbedingt positive Meinung über diese Region dann aber auf diese Art und Weise (und in so vielen Publikationen) verbreitet, ist mir nicht verständlich.
Wenn man einen "guten, deutschen (oder mitteleuropäischen) Eiskaffee" haben möchte, sollte man diesen auch bestellen. Nach langen Jahren in Spanien sollte Herrn Drouve der Unterschied zwischen "hielo" (WASSEReis) und "helado" (SPEISEeis) doch eigentlich bekannt sein. Wieso wird hier aber nichts von diesen sprachlichen Unterschieden geschrieben? Wahrscheinlich, weil man sich dann nicht so schön über die Spanier echauffieren könnte...
Ich mag den "café con hielo" - muss ich jetzt denn auch Stierkampf mögen weil mein Geschmack eh schon krank ist? Und die Erkenntnis, dass Spanien ein "Land der Feuchtgebiete" ist, und es "davon gibt es mehr, als man glaubt.", ist ja wirklich eine großartige Erkenntnis aus der Untersuchung spanischer Trinksitten. Oder soll dieser Schreibstil etwa humorvoll sein? Mir fällt es schwer, solche Formulierungen lustig zu finden.
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