Man darf aber eine Sache nicht vergessen:
Bei dem Erasmusprogramm duerfen nur soviel Studenten in ein Land geschickt werden, wie aus diesem Land entsendet werden.
Das bedeutet:
Die hohe spanische 'Entsendungsquote' entsteht, weil viele nichtspanische Studenten nach Spanien wollten.
Ein Fallbeispiel (Erfahrungsbericht):
Eine kleine deutsche FH (zw. 2000-3000 Studenten). Von den durchschnittlich 70 Erasmusstudenten je Semester wollen 50 nach Spanien. Bevorzugtes Ziel: Mittelmeerkueste. Diese FH unterhaelt Kontakt zu nicht weniger als 18 spanischen Universitaeten, damit alle deutschen Studenten einen Platz bekommen, weil von spanischer Seite niemand in die deutsche Provinz moechte. Auch muss angemerkt werden, das 1. Deutsche im Ausland sich abgrenzen (Gruppenbildung) und 2. nach dem Auslandssemester nicht besser z.B. spanisch sprechen als vorher.
Erasmus-Programm=Orgasmus-Programm:
Wie von einem Foristen schon angemerkt gibt es diesen Vergleich. Dies kommt aber nicht von den Spaniener, die ins Ausland gehen, sondern von den Spanien, die die auslaendischen Erasmusstudenten im eigenen Land erleben.
Fazit: Man sollte nicht immer den anderen Menschen (Volksgruppen) etwas unterstellen, sondern sich auch selbst an die Nase fassen. Ausserdem sollte man auch nicht alle ueber einen Kamm scheren. So wie es schlechte Beispiele gibt, gibt es auch genuegend gute. Ueber die wird aber nicht gesprochen, weil das waere ja langweilig.
ps: Erasmus-Programm=Singleboerse
Leider muss ich mich da auch dazuzaehlen. Seit 8 Jahren sind meine Frau (jaja aus Spanien) und ich gluecklich verheiratet.
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