TMNSherry statt Weißbier und Flamenco- statt Blasmusik: Die Feria de Abril gilt als Spaniens Oktoberfest. Sechs Tage lang wird in den Festzelten Sevillas gezecht, getanzt und gefeiert. Und wie in München zählt vor allem, wer in welches Zelt darf.
http://www.spiegel.de/reise/europa/0...823849,00.html
Die Feria in Jerez kenne ich jetzt nicht, aber einige in anderen andalusischen Städten und Dörfern. Auch dort kommt jeder in jedes Zelt und ich finde das Ambiente dort auch besser als in Sevilla. Man kommt sich einfach mehr als Teil der Party vor als bei Sevillas Zweiklassen-Feria.
El Gitano hat recht. Die Feria von Jerez de la Fontera ist wesentlich authentischer und offener als Sevilla. Am familiärsten und idyllischsten ist jedoch die am ersten Juniwochenende (Mittwoch bis Sonntag) stattfindende Feria de El Colorado, einem Ortsteil von Conil de la Frontera. Hier sind die von Nachbarschaftsvereinen, Clubs und Verbänden betriebenen Festzelte natürlich öffentlich und man ist überall willkommen. Freitags ist der "Día de las mujeres" (Frauentag), an dem die schönsten Kleider ausgeführt und manche davon prämiert werden.
Mitten im Pinienwald gelegen, kann man sich kein "andalusischeres" Ambiente vorstellen, zu dem Besucher aus der ganzen Provinz Cádiz sowie Sevilla und Córdoba anreisen. Für Resteuropäer bleibt es nach wie vor ein "Geheimtipp".