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Spanien-Krise: Euro-Rettungsfonds soll nun doch marode Banken stützen

DPADie Bankenkrise in Spanien beunruhigt Europa. Laut einem Zeitungsbericht prüfen EZB und Euro-Länder nun Strategien, um klamme Institute über den Rettungsfonds ESM direkt zu stützen. Schon in zwei Wochen soll es erste Vorschläge geben - obwohl Deutschland strikt dagegen ist.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...829843,00.html
  1. #10

    liebe Parlamentarier,

    wollt Ihr jetzt im Ernst noch "unwiderruflich" Euer Budgetrecht an eine unkontrollierbare Finanzierungsgesellschaft, genannt ESM, abtreten, die Gelder in Milliardenhöhe binnen 1 Woche von den Eurostaaten fordern kann ?

    Es wäre schon witzig, wenn es nicht so ernst wäre, dass schon vor der Ratifizierung alle beschlossenen Kriterien einfach per Verordnung ausser Kraft gesetzt werden.

    Eine Frage: wohin sind denn die 100e von Milliarden Euro verpufft, die die EZB den Banken gegeben hat, die eigentlich zum An kauf von Staatsanleihen und für die Finanzierung der Realwirtschaft gedacht waren ?

    noch mal zur Erinnerung ein kurzes Filmchen, knapp 5 Minuten, zum ESM -(zum aktuellen Vertragsentwurf, neu)

    http://www.youtube.com/watch?v=13lkdkXzPFs&feature=related
  2. #11

    Aha

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bankenkrise in Spanien beunruhigt Europa. Laut einem Zeitungsbericht prüfen EZB und Euro-Länder nun Strategien, um klamme Institute über den Rettungsfonds ESM direkt zu stützen. Schon in zwei Wochen soll es erste Vorschläge geben - obwohl Deutschland strikt dagegen ist.

    Spanien-Krise: Euro-Rettungsfonds soll nun doch marode Banken stützen - SPIEGEL ONLINE
    "Erst hieß es, Bankenhilfen aus dem Euro-Rettungsfonds seien tabu"

    Es hieß auch mal "Kein Land haftet für ein anderes".
  3. #12

    Taktik

    Zitat von taggert Beitrag anzeigen
    War doch, für fast jeden außer unserer Politiker, abzusehen...
    "Ist der Schirm erst installiert, wird er geplündert, ganz ungeniert."
    Das ist kein Versehen und die Politiker, die das zu verantworten haben, wussten durchaus, was sie machen. Denn in der Politik ist es so, dass erts mit kleinen Schritten Fakten geschaffen werden, denen dann die großen Schritte, weil alternativlos, folgen. So einfach ist Politik - und so widerlich. Wir dummen Steuerzahler können das alles dann ausbaden und in unserem Land geht die Infrastruktur - Verkehr, Bildung, Lebensqualität etc. - den Bach runter und die Gesellschaft spaltet sich immer mehr auf. Schöne neue Welt! Da kann man nur noch Piraten wählen, denn schlimmer geht's nimmer.
  4. #13

    Experiment

    Irgendwie ist das Ganze doch ein riesiges Experiment, oder?
    Gesetze (EU und deutsche) werden scheibchenweise gebrochen.

    Der Bürger wird immer ein bisschen fester gepiekst.

    Schleichend, aber stetig.
    So lange, bis es uns allen einfach zu viel wird.
    Zuviel Lug und Betrug, zuviel Verarsche.
    Wann ist die Grenze erreicht?
  5. #14

    So ist es, die Politiker erzählen uns, dass sie die Probleme in den Griff bekommen, gleichzeitig laufen in einigen Ländern die Wahlkämpfe und die Probleme sind viel größer als uns gesagt wird. So ist es eben, die EU und der EURO werden langfristig nicht überleben, aber wir Bürger wissen auch nicht was wir anrichten, dabei sind wir in ökonomischen Fragen vollständig intellektuell und fachlich überfordert und diskutieren zu emotional. Leider ist es so! Wir sind dagegen, denn Banken Geld zu geben, was in Ordnung ist, begreifen aber nicht, dass die Banken kein Geld haben, um die Wirtschaft zu stimulieren, Kredite vergeben können und noch viele Darlehen in den Büchern haben für Immobilien, die nichts mehr Wert sind.
  6. #15

    Deutschland raus aus dem Euro

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bankenkrise in Spanien beunruhigt Europa. Laut einem Zeitungsbericht prüfen EZB und Euro-Länder nun Strategien, um klamme Institute über den Rettungsfonds ESM direkt zu stützen. Schon in zwei Wochen soll es erste Vorschläge geben - obwohl Deutschland strikt dagegen ist.

    Spanien-Krise: Euro-Rettungsfonds soll nun doch marode Banken stützen - SPIEGEL ONLINE
    Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Die anderen europäischen Länder werden immer unsympathischer, je länger die Krise andauert.
  7. #16

    Ich schlage ein europaweites Gesetz vor,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bankenkrise in Spanien beunruhigt Europa. Laut einem Zeitungsbericht prüfen EZB und Euro-Länder nun Strategien, um klamme Institute über den Rettungsfonds ESM direkt zu stützen. Schon in zwei Wochen soll es erste Vorschläge geben - obwohl Deutschland strikt dagegen ist.

    Spanien-Krise: Euro-Rettungsfonds soll nun doch marode Banken stützen - SPIEGEL ONLINE
    Ich schlage ein europaweites Gesetz vor,
    nach dem "Leistungsträger" mit einem Vermögen von mehr als 100 Millionen Dollar jederzeit per Lastschrift von jedem Konto eines jeden Bürgers mit einem Vermögen von weniger als 100000 Euro einen Betrag ihrer Wahl abbuchen können.
    Wahlweise dürfen sie auch dessen Grundstück und Haus beschlagnahmen.
    Ein Widerspruch gegen eine solche Transaktion ist ausgeschlossen.
    Dieses Gesetz hat Ewigkeitscharakter und darf von keinem Parlament mehr aufgehoben werden.
    Dann wäre doch endlich Ruhe im Lande.
    Ach ja - in dem Gesetz könnte dann auch gleich noch stehen, dass jeder vs-amerikanische Konzern jederzeit alle irgendwo vorhandenen Daten über jeden EU-Bürger einsehen darf.
  8. #17

    Total überraschend!...

    ...damit konnte ja absolut niiiiiemand rechnen! Dass ein 1-Billionen-Euro-Topf Begehrlichkeiten weckt, und dass die Banken den am liebsten direkt anzapfen wollen - das ist besonders fantastisch für die, weil's dann ja nicht mehr "Bankrenrettungspaket" heisst und das Volk keinen Aufstand probt, Spiel über Bande! ;-)

    Mal sehen, wie lange es dauert, bis sich griechische, italienische, irische, portugiesische und letztendlich französische und deutsche Banken auch zu Wort melden!...

    Es ist echt erschreckend, wie unsere Herren Politiker mit Billionenbeträgen munter herumdilettieren, obwohl es sogar für den größten Laien offensichtlich ist, dass das alles nur die Symptome lindern kann und keinesfalls das Problem löst!

    Und dieselben Dilettanten (die übrigens auch z.B. sowas wie eine Bundeswehrreform und Internet-Sperren zusammendilettieren!) stellen sich dann ernsthaft hin und sagen, dass die Piraten ja keine Ahnung von nix haben.... Schonmal in den Spiegel geschaut?
  9. #18

    hier

    Zitat von anderton Beitrag anzeigen
    Wenn das Geld nicht in der Wirtschaft angekommen ist, dann ist wohl immernoch bei den Banken, oder? Warum brauchen die dann jetzt wieder Geld? Was haben die wohl damit gemacht?

    Wenn die EZB der Wächter der Inflation ist, warum sollte die EZB dann überhaupt wollen, dass die eine Billion den Weg in die Wirtschaft findet?
    700 Mrd der 1000 Mrd wurden direkt wieder bei der EZB geparkt zu 1% Zinsen , darüber wurde auch berichtet.
  10. #19

    Wozu aufregen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bankenkrise in Spanien beunruhigt Europa. Laut einem Zeitungsbericht prüfen EZB und Euro-Länder nun Strategien, um klamme Institute über den Rettungsfonds ESM direkt zu stützen. Schon in zwei Wochen soll es erste Vorschläge geben - obwohl Deutschland strikt dagegen ist.

    Spanien-Krise: Euro-Rettungsfonds soll nun doch marode Banken stützen - SPIEGEL ONLINE
    Hat denn jemand geglaubt, dass es keine direkte Bankenrettung mehr geben würde?
    Die bisherigen Verlautbarungen der politischen Führung waren eh nur zur vorläufigen Besänftigung des Wahlpöbels gedacht.

    Die Finanzindustrie hat mit Hilfe der politischen Handlanger doch längst die Finger in den letzten Taschen der Steuerzahler.....
    Bänker und Politiker sind halt grundsätzlich Kleptomanen...


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