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Spanien-Krise: Euro-Rettungsfonds soll nun doch marode Banken stützen

DPADie Bankenkrise in Spanien beunruhigt Europa. Laut einem Zeitungsbericht prüfen EZB und Euro-Länder nun Strategien, um klamme Institute über den Rettungsfonds ESM direkt zu stützen. Schon in zwei Wochen soll es erste Vorschläge geben - obwohl Deutschland strikt dagegen ist.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...829843,00.html
  1. #130

    Immer schoen CDU/CSU/FDP/SPD/GRUENE - Parteienblock waehlen. Es ist egal, welche der Luschen Sie ankreuzen. Die verulken alle das Volk. Am besten entweder Randparteien waehlen und falls keine Lust dazu, eventuell ungueltig waehlen, dann kann wenigstens die Stimme nicht rechnerisch der am wenigsten gelittenen Partei statistisch zugefuegt werden. Ansonsten ist Europa komplett verloren, Bevoelkerungen zaehlen nichts mehr, sind voellig egal, die Demokratie hat ihren Hoechststandart erreicht. Weiterhin viel Spass mit euren unsympathischen Goverments. Es waere zu empfehlen, mal die Hochverratspharagrafen der einelnen Verfassungen der Nationalstaaten zu prüfen, ob nicht der eine oder andere Einzeltaeter mit Immunitaetsaufhebung angeklagt werden kann und seiner verdienten Haftstrafe zugefuehrt werden koennte. Es wuerde langsam Zeit, der Meschpoke auf die Finger zu hauen.
  2. #131

    endweder oder

    Zitat von GerhardFeder Beitrag anzeigen
    danke, besser kann man es nicht formulieren. wenn wir die banken so oft retten mussten dann gehören sie jetzt uns, aber ohne die verluste, die sie ohne uns gemacht haben, oder?
    ja, die lösung ist eigentlcih ganz einfach: endweder 1. oder 2.:

    1. kein steuergeld an banken, pleitebanken verschwinden vom markt, die manager und eigentümer (aktionäre) haften mit ihren vermögen für die privateinlagen der kunden

    2. inhaftierung der manager, enteignung der aktionäre zum schuldendienst und verstaatlichung. dann kann der staat die bankrotten banken schließen und zu profitablen einheiten umbauen. alle gewinne gehen dann zugunsten des steuerzahlers.

    eine andre lösung gibts nicht: endweder marktwirtschaft oder kommunistische planwirtschaft. beides gleichzeitig geht nicht.
  3. #132

    Keiner!

    Zitat von masc672 Beitrag anzeigen
    ist doch: Wer macht es besser?
    Claudia Roth, Trittin, etc.
    Pop-Siggi, Steinmeier, Nahles !
    Wer macht es besser?
    Chronischer CDU-Wähler? Hat dies hier jemand behauptet, dass die es besser machen würden? Weil Sie einen Bankberater haben, der sie in der ersten Rate nur um 1000 Euro betrügt, während der andere sie gleich um einen Schlag um 10 000 Euro betrügt? Wählen Sie dann den Bankberater der Sie "nur" um 1000 Euro betrügt oder nicht doch irgendeinen anderen, der sie gar nicht betrügt?
  4. #133

    Wäre .. sollte .. Angst essen Seele auf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bankenkrise in Spanien beunruhigt Europa. Laut einem Zeitungsbericht prüfen EZB und Euro-Länder nun Strategien, um klamme Institute über den Rettungsfonds ESM direkt zu stützen. Schon in zwei Wochen soll es erste Vorschläge geben - obwohl Deutschland strikt dagegen ist.

    Spanien-Krise: Euro-Rettungsfonds soll nun doch marode Banken stützen - SPIEGEL ONLINE
    "Sollte die Kreditvergabe direkt an Banken erfolgen, wäre dieses Prinzip ausgehebelt."

    Weiterhin gibt sich der Spiegel als Schaf im Wolfspelz. Mit vor Angst schreckgeweiteten Augen werden die sogenannten Euro-Partner beschworen, doch bitte nicht so unangenehm zu sein, und irgendetwas infrage zu stellen. Jeder Mucks eines Funktionsträgers mit Euro-Hintergrund wird hier zur Katastrophe hochstilisiert, die das Ende eigenständiger deutscher Positionen und natürlich das Zücken des Scheckbuchs einläutet.

    Was soll das? Sind das Nadelstiche an die deutsche Politik im Sinne Ihres Herrn Münchau, um auch unsere Politiker zu angstgeschüttelten Opfertieren mutieren zu lassen, oder ist das tatsächlich die Lebenslüge deutscher harmoniebedürftiger Gutmenschen, die sich immer im Unrecht wähnen, sobald ein stimmenübergewichteter Zweckeuropäer seine Vorstellungen von Solidarität zum Besten gibt? Haben die gigantischen, wahrscheinlich uneinbringbaren Target-2-Forderungen allen den Schneid abgekauft?

    Eine Stärkung des gesunden Eigeninteresses - ein Signal, das die Politik auch von ihren Bürgern benötigt - ist so ein Artikel sicher nicht.

    Was spricht dagegen, klipp und klar zu formulieren, daß es in diesem Punkt kein Entgegenkommen geben darf und auch nicht kann?

    Der Artikel könnte sich auch so lesen:

    Will wirklich noch jemand ernsthaft deutsche Hilfen?
    Diesmal spielen die Spanier und in deren Schlepptau die EZB mit dem Feuer. Sie unterminieren mit immer neuen Finten und Ränkespielen die nur noch schwer nachvollziehbare deutsche Bereitschaft, Eurostaaten mit gigantischen Milliardensummen zu unterstützen. Eine Aufweichung der EFSF- und EZB-Regeln ist natürlich nicht möglich. Jeder weitergehende Versuch gefährdet direkt die Ratifizierung des ESM und den Verbleib Deutschlands im Euroverbund.

    Ein kleiner Hinweis auf die interne Arbeitsgruppe, die den geregelten Euroaustritt und die Rückabwicklung der Bürgschaften DEs vorbereitet, könnte Wunder wirken.
  5. #134

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Damit solle vermieden werden, dass ein ganzes Land den Fonds anzapfen muss, obwohl nur den Banken geholfen werden muss.
    Interessant!
    D.h. doch, die Bankn bekommen jetzt zuerstmal direkt Geld aus den Schirmen, bevor sie danach auch (in)direkt das Geld aus den Schirmen auch noch bekommen, das die Staaten dann brauchen, um ihre Kredite zu refinanzieren!
    Gutes Geschaeftsmodell. Nun ist auch klar, warum der schirm besser 2, oder 3, oder 4 Billionen gross sein sollte:
    Mehr Kredite geben, an die Geberlaender, damit die die rettungschirme puffern koennen, fuer neue Staatsanleihen und Bankenhilfe.
    Perverses Perpeteum mobile, das nur eines zeigt:
    Es gibt kein Perpeteum Mobile, dasSchneballsystem wird irgenwann einstuerzen!
  6. #135

    ...scheitert der Euro, scheitert Europa. Daher ist es alternativlos, europäische Banken in ihren Bemühungen zu unterstützen, die Wirtschaft mit notwendigen Krediten auszustatten, damit Wachstum generiert werden kann, um so den Fiskalpakt einzuhalten. Da der ESM die notwendigen Gelder stellt, kommt keine weitere Belastung auf den deutschen Steuerbürger zu.


    So, oder so ähnlich wird sich Frau Merkel vor dem Parlament erklären und den Beifall aller im Bundestag vertretenen Parteien - ausser der LINKEN natürlich - huldvoll entgegen nehmen.
  7. #136

    es gibt noch Hoffnung ;);)

    Zitat von masc672 Beitrag anzeigen
    ist doch: Wer macht es besser?
    Claudia Roth, Trittin, etc.
    Pop-Siggi, Steinmeier, Nahles !
    Wer macht es besser?
    ""Doch nicht nur die Internetgemeinde läuft Sturm gegen den dauerhaften Rettungsschirm.
    Erstmals will auch eine prominente Sozialdemokratin dagegen vorgehen.

    Die frühere Justizministerin Herta Däubler-Gmelin kündigte an, sie wolle den ESM und den europäischen Fiskalpakt durch eine Verfassungsbeschwerde stoppen. "

    Euro-Rettungsschirm: Politiker wollen ESM gegen alle Kritik beschließen - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

    "Jusprofessor will die „versteckte Euro-Rettung“ per Target-System stoppen.
    Er hat eine Strafanzeige gegen den Vorstand der Deutschen Bundesbank wegen „des Verdachts der gemeinschaftlichen Untreue“ eingebracht"

    Anzeige gegen Deutsche Bundesbank « DiePresse.com
  8. #137

    Nein, ich möchte

    Zitat von tlogor Beitrag anzeigen
    Chronischer CDU-Wähler? Hat dies hier jemand behauptet, dass die es besser machen würden? Weil Sie einen Bankberater haben, der sie in der ersten Rate nur um 1000 Euro betrügt, während der andere sie gleich um einen Schlag um 10 000 Euro betrügt? Wählen Sie dann den Bankberater der Sie "nur" um 1000 Euro betrügt oder nicht doch irgendeinen anderen, der sie gar nicht betrügt?
    nur wissen wen ich wählen muss. Ist immer so einfach hier gegen alles und jeden zu stänkern. Aber Lösungen??? Ne. Das soll der Staat machen.
  9. #138

    So wird Merkel es erzählen

    Zitat von Semmelbroesel Beitrag anzeigen
    ...scheitert der Euro, scheitert Europa. Daher ist es alternativlos, europäische Banken in ihren Bemühungen zu unterstützen, die Wirtschaft mit notwendigen Krediten auszustatten, damit Wachstum generiert werden kann, um so den Fiskalpakt einzuhalten. Da der ESM die notwendigen Gelder stellt, kommt keine weitere Belastung auf den deutschen Steuerbürger zu.
    Und Gabriel wird auf die bösen "Spekulanten" schimpfen, die die europäischen Banken derart in die Schieflage gebracht haben. Aber das ist zuviel Unsinn auf einmal!

    So, oder so ähnlich wird sich Frau Merkel vor dem Parlament erklären und den Beifall aller im Bundestag vertretenen Parteien - ausser der LINKEN natürlich - huldvoll entgegen nehmen.
    Ach so, ich bin erleichtert - ich dachte schon, der erstgenannte Absatz im Quote entspricht Ihrer eigenen Meinung......
  10. #139

    Jau!

    Zitat von neuronenzenker Beitrag anzeigen
    Das Paradoxe an der ganzen Sache ist ja, dass nun öfters von Politikern gemeint wird, es müsse eine Schuldentilgung gemacht werden, dabei begreifen die gar nicht dass unser Geldsystem ein Schuldgeldsystem ist und Geld nur bereit steht wenn immer mehr Schulden gemacht werden. Am Anfang läuft das ja alles noch gut und die Schulden und Zinsen können bedient werden. Doch die Staatsschulden (die der Staat bei den Banken hat) sind ja mittlerweile so hoch dass sie gar nicht mehr getilgt werden können und es schon .....
    Das ist absolut richtig. Es gibt aber einen Unterschied:
    der Hebel heute beträgt 50! Das bedeutet, wenn ein Kunde 100 Euro zur Bank bringt, kann diese 5000 Euro an Krediten vergeben. Das Problem ist aber leider, dass die Zinsen, die die Bank fordert, nicht mitgeneriert werden.
    Fazit: Die Banken kassieren über das Leveraging Zinsen für Geld, dass sie gar nicht haben, also tatsächlich für eine NICHT erbrachte Leistung. Die Banken kaufen aber ja auch Staatsanleihen!! Jetzt geht es nur noch darum, wer die Zinsen denn aufbringt? Na, jetzt lassen sie uns alle mal raten ... wer sich dieses System ausgedacht hat, gehört mindestens in die Klappsmühle. Oder wie Ford das mal auf den Punkt brachte: "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir morgen eine Revolution". Dass ein solches System an die Wand fährt, ist nur logisch!


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