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Spam und Netz-Attacken: Microsoft schaltet Botnet-Rechner aus

Erneuter Schlag gegen Betreiber von Netzen aus Zombie-Rechnern: Microsoft hat mit Unterstützung der US-Marshals auf der Suche nach dem Zeus-Botnet zwei Rechenzentren durchsucht. Dabei wurden Computer und Unterlagen sichergestellt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...823673,00.html
  1. #10

    Zitat von Reiner_Habitus Beitrag anzeigen
    Lol jetzt ist es MS schuld oder wie.
    Winzigweich hat Teilschuld!

    Wieso hat man nicht schon vor 10 Jahren das BS (XP) so konstruiert das die Leute automatisch als Benutzer (mit eingeschränkten Rechten) "unterwegs" sind?

    Es wird auf alles geklickt was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. :-((

    Mit dem Rest bin ich einverstanden. und Danke für den Ubuntu als Scanner einsetzen Tipp.
    Werde ich nachher machen.

    MfG.
  2. #11

    Reply

    Zitat von parachos Beitrag anzeigen
    So sicher, dass Sie die Kontrolle über Ihren Rechner haben?

    Lassen Sie mich raten:
    1. Sie starten keinen Rechner.
    2. Sie haben ein autarkes System.
    3. Sie haben sich Ihr OS selbst programmiert.
    zu 1. doch, mehrere gleichzeitig, Linux wie auch Windows, keine Grenzen
    zu 2. Linux wie Windows ist für mich gleich autark...nur bei einem gebe ich einen Lizenzschlüssel ein. Und Updates machen alle Systeme - sagen Sie bloss Sie machen von Ihrem Ubuntu keine Sicherheitspatches?
    zu 3. nein, aber selbst konfiguriert, ich starte nur die Dienste die ich auch brauche
  3. #12

    Win8

    Zitat von johnbatz Beitrag anzeigen
    Das ist in Windows 8 so. Nach der Installation hat man bereits einen Virenscanner. Ebenso hat man einen signierten Bootloader, der den Systemstart absichert.
    wenn es so ist, dann: FINALLY :) ich gebe zu MS hat sich damit leider zuviel Zeit gelassen. Werde gleich mal die Consumer Preview erneut installieren und das prüfen. Leider ist Windows 8 meiner Meinung nach nur im Tablet / Mobile Bereich sinnvoll. Da fehlt auf dem PC zuviel Navigationsumgebung...
  4. #13

    ...

    Zitat von Ragnarrök Beitrag anzeigen
    Winzigweich hat Teilschuld!

    Wieso hat man nicht schon vor 10 Jahren das BS (XP) so konstruiert das die Leute automatisch als Benutzer (mit eingeschränkten Rechten) "unterwegs" sind?

    Es wird auf alles geklickt was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. :-((

    Mit dem Rest bin ich einverstanden. und Danke für den Ubuntu als Scanner einsetzen Tipp.
    Werde ich nachher machen.

    MfG.
    Das Dumme ist - auch bei Windows 7 ist es so, dass die User "Die volle Kontrolle" über den Rechner haben wollen und am liebsten mit dem (aus guten Gründen deaktivierten) Administratoraccount arbeiten und natürlichj surfen möchten.

    Da kann MS noch so viele eingeschränkte Accounts einrichten - wenns der User nicht blickt, dann hilft gar nichts.
  5. #14

    Zitat von Reiner_Habitus Beitrag anzeigen
    Lol jetzt ist es MS schuld oder wie. Fakt ist doch , dass nicht wenige Leute tonnenweise Raubkopien auf ihrem Rechner horten. Jede 4. Davon hat ein Rootkit mit an Bord, welches früher oder später zuschlägt. Die Leute holen sich den Mist mit ihrer: "Ich saugs mir aus dem Netz Menatlität" selbst an Bord. Dann gibt es nicht wenige die jahrelang bei MS keine Updates zeihen, weil sie ihre SW eben aus dubioser Quelle haben. Wie soll MS die erreichen und was bitte hat MS damit zu tun wenn deren Software in Russland "aufbereitet" und dann beim Filesharer unters Volk gebracht wird?

    Hinzu kommt: Mangelndes Intersse an elementarsten Grundkenntnissen was den Computer angeht. Viele Meinen ihr Virenscanner regelt das alles für sie, sind aber gleichzeitig mit einer 3 jahre alten Version von Flash unterwegs.

    Meckern tun sie dann alle über MS. Ist ja auch kein Wunder, denn Ihr Rechner braucht 15 Minuten zum Booten, weil die Schnellstartleiste von rechts nach links mittlerweile ins Starmenü reinragt. Aber Hauptsache mal ein bischen MS Bashing betrieben. Nö, Opfer eines Botnetztes zu werden ist ein klassischer Layer 8 Fehler (OSI-Modell)

    Dagegen hilft weder Mac noch Linux sondern nur Aufkärung.

    Wenn man selbst nur 2-3 Kleinigkeiten beachtet, ist man schon wesentlich sicher unterwegs.

    Nun, was meine Architektur angeht:

    -original SW

    -regelmäßige Sicherheitsupdates aller Programme

    -kein Filesharing

    -Fürs Netz einen Webeblocker (Infinzierte Werbung ist eine weitere Hauptquelle)

    -NoScript (Leider nix für Laien)

    -nen gut konfigurierten Router

    -keine Surfsticks, bzw. nur mit Linux (der Grund: die Dinger haben keine Hardawarefirewall und hängen mit infizierten Rechnern in einem Subnet mit drin)

    - aktuellen VS Scanner und zwar den von MS (das Ding ist eh die letzte Verteidigungslinie)

    - Downloads nur aus vertrauenswürdiger Quelle wie heise.de oder in Grenzen chip.de...

    - Regelmäßig: Vollscan durch ein anderes BS (Ubuntu)

    - Regelmäßig: mit Wireshark im Netzwerk auf die Lauer legen und dem Traffic lauschen. (Nebeneffekt man bekommt auch mit wenn sich mal wieder ein ungebetener hartneckiger Updateservice wie der von Google eingeschlichen hat. P.S. leibe Softwareentwickler: Es gibt bei Windows nen wunderbaren Taskplanerer der die Suche nach updates anstoßen kann.Ihr braucht dafür keine UpdateUser oder Dienste die nur Resourcen fressen)

    Bisher: Null Infektionen bei mir und ich bin mir sicher, dass es so bleibt.
    Filesharing an sich ist nicht gefährlich, falls das verwendete Progrann keine Sicherheitslücken aufweist.

    Webblocker sind vielleicht eine tolle Idee, aber gegen Angriffe helfen sie nur dann, wenn man sich auf seine drei bekannten Web-Seiten beschränkt und nicht auf Links wie diesen klickt.

    Die Hardware-Firewall (im Router) hilft nur dann, wenn man das System nicht so konfigurieren kann, daß es keine ungewollten Dienste nach außen anbietet.

    Der Virusscanner muß nicht der von MS sein, kann er aber. Man muß sich immer klar sein, daß ein exakt funktionierender Virusscanner das Halteproblem löst und daher nur vom Unsichtbaren Rosa Einhorn geschaffen werden kann.
  6. #15

    Tya, das Problem ist bekannt...

    ... jeder welcher auf Windows-Scan-Produkte setzt (Signierte Bootloader, Virenscanner, SW-Firewall, Noscript) soll sich ernsthaft fragen ob er in der Lage ist zu erkennen ob diese Software in einer Sandbox eingeschlossen ist und nur gerade diese Sandbox "überprüft"

    Alle anderen mögen, bitte, den Rechner mit einem schreibgeschützten USB-Stick mit Mini-Linux starten und scannen.

    Und, btw, auch ihr online-Banking via diesen Linux-Stick erledigen...
  7. #16

    MS ist NICHT der Buhmann!

    Ich verstehe nicht, warum ständig und fast automatisch auf Microsoft herumgehackt wird. Zur Verteidigung von MS möchte ich sagen, daß die meisten Benutzer an ihren eingefangenen Viren und anderen Schadprogrammen selber Schuld haben, weil die Rechner oft mit Raubkopien des OS versehen sind. Zudem nehmen die meisten Nutzer die angebotenen Updates nicht wahr und glauben außerdem, daß die Benutzung des Firefoxes ausreicht. Das ist allerdings ein Märchen!

    MS bietet die hauseigene Sicherheitssoftware "Security Essentials" kostenfrei an. Voraussetzung ist aber die Benutzung der lizensierten Original-Software des MS-Betriebssystems. MS kann nun wirklich nicht verantwortlich gemacht werden für irgendwelche Schwarzmarkt-Software! Hier liegt der Schnäppchenjäger völlig falsch! Mit der korrekten Konfigurierung von "Security Essentials" (automatisches Vollscannen wöchentlich, Firewall mindestens auf Durchschnitt und täglicher Check für Updates) kann sich der Benutzer auch relativ beruhigt zurücklehnen. Wichtig ist auch das Nichtöffnen unbekannter Emails und der Spamfilter des Email-Servers.

    Und daß MS sich nicht mehr auf die bekanntlich langsamen und oft völlig überforderten staatlichen Behörden verläßt und die Verfolgung von Internet-Verbrechern selber in die Hand nimmt, zeigt doch außerdem deutlich, wie ernst sie den Konsumentenschutz nehmen.

    Die billigen Schnäppchenjäger mit ihren unlizensierten Betriebssystemen oder die sorglosen Faulheimer mit ihrer "wird-schon-gutgehen-Mentalität" bleiben allerdings außen vor. Schließlich kann man, wie schon gesagt, MS dafür nicht verantwortlich machen.
  8. #17

    Aufgabenverteilung

    Ich weiß nicht mir schmeckt das nicht so ganz. Was hat Microsoft bei einer Hausdurchsuchung zu suchen noch dazu als Hauptpartei da es heißt „...mit Hilfe von US-Marshals“.
    Mir graut es von einen Staat wo Firmen zur Polizei werden. Firmen können ja gerne helfen aber dabei sollte es auch bleiben.
    Der der letztendlich in Aktion tritt sollte immer der Staat sein.
  9. #18

    Zur Beruhigung...

    Zitat von go4it2 Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht mir schmeckt das nicht so ganz. Was hat Microsoft bei einer Hausdurchsuchung zu suchen noch dazu als Hauptpartei da es heißt „...mit Hilfe von US-Marshals“.
    Mir graut es von einen Staat wo Firmen zur Polizei werden. Firmen können ja gerne helfen aber dabei sollte es auch bleiben.
    Der der letztendlich in Aktion tritt sollte immer der Staat sein.
    Grundsätzlich haben Sie völlig Recht!

    Die von Ihnen zitierte Äußerung aus dem Artikel war wohl etwas ungeschickt gewählt und entspricht so nicht ganz den Tatsachen. Natürlich haben die US-Marshalls die eigentliche Jurisdiktion. Nur wenn es zur Sachkenntnis kommt, sind die Marshalls den MS-Fachleuten sicherlich unterlegen. Daher kommt, denke ich, diese Einschätzung im Artikel.
  10. #19

    Zitat von go4it2 Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht mir schmeckt das nicht so ganz. Was hat Microsoft bei einer Hausdurchsuchung zu suchen noch dazu als Hauptpartei da es heißt „...mit Hilfe von US-Marshals“.
    Mir graut es von einen Staat wo Firmen zur Polizei werden. Firmen können ja gerne helfen aber dabei sollte es auch bleiben.
    Der der letztendlich in Aktion tritt sollte immer der Staat sein.
    Tut er ja auch. Microsoft erstattet ja nur Anzeige und hilft bei der Beweisaufnahme.








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