Forum: Blogs
Sozialwissenschaft: Reichtum fördert Unmoral
CorbisOb im Straßenverkehr, im Gespräch oder bei Geschäften - sozial Bessergestellte lügen und betrügen eher. Das ist offenbar mehr als ein Vorurteil, wie Experimente von Sozialforschern jetzt zeigen. Die Tendenz zur Gier gründet demnach auf einer einfachen Ausrede.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...817907,00.html
- #240 28.02.2012 14:53 von
Ich schon.
Wenn ich mir ansehe, was promovierte Akadademiker und teilweise auch Professoren in Deutschland an der Uni verdienen, komme ich aber zu völlig anderen Schlüssen. Im Übrigen geht es ja Um Einkommen und nicht um beruflichen Erfolg. Wer ein Millioneneinkommen aus Vermögen erzielt muss weder beruflich erfolgreich noch besonders gebildet sein.Und warum sind Sie der Meinung, Bildung sei nicht mit beruflichem Erfolg korreliert? Das wurde doch nun wirklich oft genug untersucht. - #241 28.02.2012 14:55 von
- #242 28.02.2012 14:56 von
ich gebe Ihnen recht
Diskutant_EF (Erfurt ?), jedoch ist leider festzuhalten, dass selbst höchste Bildungsweihen, moralische Verwerflichkeit oder Schlimmeres verhindern. Im Reichssicherheitshauptamt Himmlers und Heydrichs gaben sich die Dr. die Klinke in die Hand. Ob die Neigung zu Regelverstößen mit dem Bankkonto korreliert ist fraglich, ich denke eher mit der Eigenwahrnehmung Teil einer Elite zu sein und die muss nicht immer Investmentbanker sein. Künstler, Kirchenmänner oder hohe Beamte, da ist alles drin.
- #243 28.02.2012 14:57 von
......
Was gibt Gauck das Recht ganze Gruppen, H4 Empfänger, Anti-Banken Demonstranten oder Menschen die gegen S21 sind moralisch abzuqualifizieren ?
Der Mann ist nicht in der Position Millionen seiner Mitbürger, SEINER Mitbürger, die er als Präsident genauso zu vertreten hat wie eine Frau Schickedanz, mit ungeheurer Arroganz von oben herab zu behandeln.
Er ist nicht der "Volkspräsident" den uns die Medien vorgaukeln.
Und wenn er der heilige Franziskus wäre, Worte können verletzen, die Worte eines Präsidenten dessen Autorität EINZIG auf seiner moralischen Integrität besteht, können sehr verletzen. Ein Pfarrer sollte so etwas eigentlich wissen, es verinnerlicht haben. Hat er das ?
Wie "messen" Sie Leistung ? Am Geldbeutel ? - #244 28.02.2012 14:58 von
- #245 28.02.2012 14:58 von
Toll geschrieben
Dasselbe versuche ich auch zu schreiben komme aber am moderator nicht vorbei. Aber sie machen einen Entscheidenden Fehler. Ich bin der ueberzeugung das das schon Geselschaftsbedingt ist. Empathie ist in anderen Geselschaften entweder meht vertreten oder weniger. Fuer mich sind die Reaktionen im forum entscheidend. Hier wird kein hehl daraus gemacht kein Mitgefuehl zu haben es soll sogar dem Erfolg dienlich sein. Warscheinlich ist das so in dieser Geselschaft, in anderen Geselschaften funktioniert das nicht. Da werden andere Leute als Vorbild genommen. In anderen geselschaften findet man oben , intelektuelle die Verantwortung uebernehmen und tragen die mit guten Beispiel sich Respekt verdienen, und da wird es nicht als Kavaliersdelikt gesehen sich gegen Sozialschwache zu behaupten. Ich kenne das ich bin in Deutschland zur Schule gegangen und ich muss immer noch gegen ankaempfen nicht so niedertraechtig und direckt zu meinen Freunden zu sein, denn die kommen damit garnicht klar. In der Schule hatte ich noch gelernt Fakten Fakten und was Wahrheit ist. man kann ja nicht mal ein Gespreach fuehren ohne das jemand immer etwas besser wissen muss und das besser wissen automatisch richtiger ist. Ein Beispiel: Wenn man darauf aufmerksam macht dasungerechtigkeit in der Welt geschiet, erhaelt man als Antwort warum sie geschieht. Das ist doch Absurt. Wie waere es einfach das man Dinge einfach mal beim Namen nennt bevor man eine Analyse anstrebt. Da gibt es soviel zu sagen, aber jedesmal quatscht jemand daszwichen, und genau das habe ich in der Schule gelernt, der lauteste hat immer recht, oder der kluegste, was fuer ein wahnsinn. Als ob Wahrheit mit Informationsueberflutung zu tun haette. Ein Indianer ist der Wahrheit manchmal neaher auch ohne einem Computer.
- #246 28.02.2012 15:01 von
Sie merken dafür offenbar nicht, wen Sie gerade zitieren. Ich hab in meinem Beitrag doch genau simple Weltbilder zu widerlegen versucht und u.a. auf die Komplexität der Thematik hingewiesen, was gleichbedeutend mit einer differenzierten, "mittigen" Lösung ist. Wieso Sie das in dem ganzen Vorurteils-Geschwätz hier also ausgerechnet mir sagen wollen ist eher rätselhaft.
- #247 28.02.2012 15:02 von
- #248 28.02.2012 15:03 von
Herr Gates
Ein Herr Gates kann sich jetzt ja auch generös zeigen. Er ist ja an der Spitze der Nahrungskette angekommen. Aber vorher hat er sich und sein Unternehmen durchgeboxt. Und das bei allen, heutigen Mäzenen so. Erst machen sie alles, um sich nach oben zu schieben, boxen oder sonstwie voranzukommen. Wenn diese Menschen dann da sind, wo sie Ihrer Meinung nach hingehören, zeigen sie sich an ihrer Umgebung interessiert.
- #249 28.02.2012 15:04 von
Sie wiederum liegen mit diesen Ausführungen durchaus in meiner Richtung (-:
Diskussionwürdig finde ich daran nur zwei Punkte:
1) Ob das Zehnfache eine sinnvolle Grenze ist, wage ich zu bezweifeln. Wenn ich mir einerseits die herausragenden Wirkenden der Menschheitsgeschichte ansehe und andererseits diese Deppen, die Coladosen in Fußballspielen auf "gegnerische" Torhüter werfen, halte ich in solchen Fällen eher das zwanzigfache für adäqut. Aber im Ernst: Ich stimme Ihnen vollkommen zu.
2) Wir micht der Hartz-IV-Empfänger sehr wohl anfechten. Unbegründete Missgunst kommt in dieser Welt schon vor, wenn jemand nur wenige Euro mehr hat, als der andere. Die Menschen neigen immer dazu, solchen Mehrbesitz als ungerechtfertigt anzusehen - als Ergebnis von Betrug eben. Und genau deswegen wäre ich mich so mit Händen und Füßen gegen diesen Artikel und diese Forenbeiträge hier - die tun nämlich nichts anderes!
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

