DPA"Es gibt keinen Handlungsspielraum" - so rechtfertigt Portugals Finanzminister die jüngsten drastischen Sparmaßnahmen der Regierung. Um die Landesfinanzen zu sanieren, müssen die Portugiesen mehr Steuern zahlen, Sozialleistungen werden gestrichen. Bürger und Gewerkschaften sind entsetzt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-861445.html
Bin in der Schweiz selber Beamter und rege mich über als Mittewähler, ne nicht links, wobei bei uns gibt es noch ne Mitte, die den Namen verdient, über die Grösse des Apparats auf. Dabei hat die Schweiz den mit 8% der Arbeiter den kleinsten Apparatschnik Europas!
Für Griechenland wie auch Portugal (Spanien weiss ich nicht) gäbe es einen einfachen Weg zu sparen, ohne die Allgemeinheit zu qüalen: 30% oder mehr % der Beamten entlassen. Einfach so. Dazu noch Steuerhinterziehung bekämpfen und der einfache Bürger bekäme gar nichts mit von der Krise
Noch am 09.10.12 hatte Spon freudig berichtet dass Portugal Fortschritte macht Spanien, Zypern, Griechenland: Hilfsanträge sollen gebündelt werden - SPIEGEL ONLINE als es um die Hilfsanträge ging. Aber es stimmt wohl was Schäuble in Singapur gesagt hat, wie stolz von Sven Böll berichtet wurde: "Bei seiner Rede in Singapur sagte Schäuble, er wolle die Zuhörer nicht mit den Details zur Euro-Rettung langweilen: "Die meisten Entscheidungsträger in Europa verstehen die Mechanismen auch nicht." " Portugals Bürger verstehen jetzt wohl noch besser was 'Fortschritt' heisst und wie die Eurorettung läuft, und Deutschlands Rentner auch "Im kommenden Jahr müssen sich die deutschen Rentner wohl mit einer geringen Erhöhung ihrer Bezüge begnügen. Laut einem Pressebericht sollen die Renten im Westen nur noch um ein statt um zwei Prozent steigen. Rechnet man die Inflation hinzu, machen die Senioren sogar ein Minus." (nach 20% minus in den letzten 10 Jahren) siehe Renten steigen 2013 wohl nur nur um ein Prozent - SPIEGEL ONLINE Wie lange glaubt man eigentlich dass das noch so weitergehen kann?
Die Unternehmen werden gepampert mit niedrigen Ansiedlungsgebühren, der Arbeiter und Angestellte zahlt den Sprit aus seinem Netto-Gehalt, um in die entlegenen Gegenden ohne ÖPNV zu kommen.
Die Unternehmen erhalten Staatsgelder für ihre Entwicklungsabteilung, die von den Steuern der Arbeiter und Angestellten bezahlt werden.
Durch Globalisierung lagern sie Gewinne in Steueroasen aus, um im Inland Verluste geltend zu machen.
Und wenn es eng wird, dann geht es auf Sozialhilfeempfänger, Renter, Arbeiter und Angestellte und kleine Mittelständler!
Wie in Griechenland.
Vielleicht erlebe ich es noch, dass mal die Wohlhabenden an der Misere mitzahlen, die sie zum grossen Teil selbst angezettelt haben und von der sie in grossem Maße profitiert haben!
Und wenn der eine oder andere dann (oh Schreck!) das Land verlässt, sollen sie doch ihren Champagner woanders trinken! Who cares!
Portugal leidet unter bürokratischen Beamten-Komplikationen und Korruption. Die alte Mafia ist immernoch am Platz, jedes Sparprogramm für das Hinterteil.
Welchen Preis kann die Portugal zahlen, um weiterhin Mitglied in dieser
Währungszone zu sein? Oder besser, was kann man der portugiesischen
Bevölkerung noch zumuten?
Wenn Portugal im Euro bleiben will, sind weitere erhebliche ökonomische
Anpassungsprogramme zur Verbesserung seiner eigenen Leistungs- und
Wettbewerbsfähigkeit notwendig. Da die Möglichkeit einer Abwertung
durch den Euro nicht mehr möglich ist, muss der Lebensstandard erheblich abgesenkt werden. Lohn- und Gehaltseinbußen, Pensions- und Rentenkürzungen, starke Steuer- und Abgabenerhöhungen, tiefe soziale Einschnitte bei den staatlichen Budgets und dies über sehr lange Zeiträume. Dies ist wohl der Preis, den die portugiesische Gesellschaft zahlen muss, sofern es seine Mitgliedschaft im Euroclub erhalten will.
Man muss aber, wenn man sich die portugiesische Volkswirtschaft näher anschaut, die Abhängigkeit zu Spanien erkennen. Kommt es in Spanien zu weiteren Abwärtsbewegungen, so betrifft dies auch Portugal. Insbesondere spanische Banken sind in Portugal stark engagiert.
Die portugiesische Regierung muss weiterhin eine starke Kürzungspolitik verfolgen mit steigenden steuerlichen Belastungen für die Bevölkerung. Der wirkliche Härtetest steht noch aus, der ökonomische Erfolg ist keineswegs gesichert.
Gastkommentar: Der Euro führt zu sozialen Unruhen - Börse - Finanzen - Wirtschaftswoche
Economy, Business & Finance: ROUNDUP: Portugal: Umstrittener Spar-Etat für 2013 ins Parlament eingebracht - Handelsblatt
Portugal in der Schuldenkrise - alle Artikel auf FAZ.NET
Fast die Hälfte (hoffentlich!) aller Amerikaner wollen Romney wählen, einen Mann, der daran mitgewirkt hat, dass viele Mittelklasse-Amerikaner ihrene Arbeitsplatz verloren haben. Und Portugat schlägt freiwillig einen Kurs ein, der schon Griechenland an den Abgrund geführt hat.
Das verstehe wer will, ich nicht!
... vor diesem Regierungschef ... nur so kann man die Finanzkrise in den Griff bekommen ... würden das alle so machen, wäre Europa in wenigen Jahren wieder saniert. Aber der sozial(istische) Virus ist wie eine Droge für unsere Politiker ... mehr Geld ausgeben als man hat ... typisch ?!