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Soziales Netzwerk: Das Zurker-Rätsel
YouTube Werde Mitglied, werbe Freunde, werde Eigentümer - so präsentiert sich das Web-Netzwerk Zurker, das nach eigenen Angaben den Nutzern gehören soll. Medien feiern den Anbieter schon als "Anti-Facebook". Tatsächlich wirft das Geschäftsmodell viele Fragen auf.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...842735,00.html
- #1 06.07.2012 09:21 von
nunja, der Quelltext macht, um es freundlich auszudrücken, eher einen semi-professionellen Eindruck.
Da scheint mir eher ein Projekt zu sein um den Leuten für "vshares" Geld aus der Tasche zu ziehen und weniger ein social network beim dem sich hundertausende austauschen können.
Für unbedarfte User ist das natürlich schon verlockend, jeder kann für kleines Geld ein kleiner Zuckerberg sein und wer weiß, vielleicht werden die billig gekauften vshares irgendwann Millionen wert sein. :-) - #2 06.07.2012 09:24 von
Unternehmensbeteiligungen für Nutzer/User
Dann doch lieber an dt. Internetunternehmen/-plattformen beteiligen, z.B. yingiz.com, o.ä..
Da ist die Rechtslage (deutscher Unternehmenssitz) wenigstens klar. Geld verlieren kann man aber natürlich überall. - #3 06.07.2012 09:29 von
Unabhängig davon ..
wie seriös diese Sache ist - das zu beurteilen kann ich nicht leisten - wirft sich bei mir auch die interessante Frage auf:
Wie kommt es das SPON und andere Medien plötzlich bei einem 'Anti-Facebook' die lange verlorene Kunst der Recherche wieder entdecken während bei Facebook und Co jedweder Mist kommentarlos abgeschrieben wird?
Grundsätzlich bin ich in keinem Sozialen Netzwerk aktiv, habe es auch nicht vor, aber die Frage stellt sich mir einfach als Leser. - #4 06.07.2012 09:37 von
- #5 06.07.2012 09:45 von
Zugang
Wer sich das ganze mal anschauen möchte, kann über folgenden Link einen Account erstellen:
http://www.zurker.eu/i-265060-jpbeovvhfx
Mal schauen was das Portal alles kann :). - #6 06.07.2012 09:46 von
Nett. Mit einem leeren Versprechen auf Geld und Mitbestimmung die Leute animieren, wie billige Callcenter-Huren Mitgliedschaften aufzuschwatzen. So kriegt man auch User, nur nicht unbedingt auch aktive.
Ob das ganze überhaupt zum Laufen kommt, ist eine andere Frage. Ob ein vermeintlich besseres Geschäftsmodell da ausreicht? Immerhin ist nunmal der Großteil der Menschen, die sich für soziale Netzwerke interessieren, schon bei Facebook gelandet. Und trotz aller (z.T. durchaus berechtigter) Kritik daran ist es nunmal das größte derartige Netzwerk. Nun haben aber die Wenigsten Zeit und Lust, mehrere soziale Netzwerke gleichzeitig zu managen. Ist wie früher mit Instant Messengern oder Handynetzen. Man entscheidet sich idR nur für eines, und das ist meist das, das vom Großteil des sozialen Umfeldes genutzt wird. - #7 06.07.2012 09:53 von
Grundsatz
Ein Grundsatz in Sachen Ideen (Unternehmens-)vorstellung lautet: Sage es in 3-4 verständlichen Sätzen. Formuliere deine Idee so, dass du deine Idee in längstens 1 Minute einem Fremden begreiflich gemacht hast.
Ich sehe bei Zurker keine verständlichen Kernsätze die mir verständlich sind. Bin während des Artikels ausgestiegen.
Das mag nicht am Autor liegen, wohl eher daran, dass das Konzept von Zurker unklar und verschwurbelt ist.
Das einzige was rüberkam, investiere 1€ und bekomme möglicherweise mehr zurück. Das aber scheint mir nicht sonderlich seriös.
Da bin ich eher Oldschool. Ein paar wenige Fachforen, ein paar Lieblingsblogs auf denen ich lese und gegebenenfalls kommentiere. Der Rest des sozialen ist ins reale Leben verbannt und bleibt auch dort. - #8 06.07.2012 09:59 von
Seit wann...
... (bei allem Respekt natürlich) kann man denn vom Quelltext einer Seite auf deren Seriosität schliessen?
- #9 06.07.2012 10:11 von
bessere alternativen
neues soziales Netzwerk mit windiger Eigentümerstruktur? Auch mir scheint, da gäbe es schon bessere alternativen, z.B. http://www.fairnopoly.com/ , ein neues Netztwerk samt fairem Marktplatz. Alles in einem Art genossenschaftlichen Eigentumsmodell und mit Firmensitz in Deutschland
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