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Soziale Spaltung: Immer mehr Arbeitslose rutschen sofort in Hartz IV

Das Risiko des sozialen Absturzes wächst:*Jeder vierte Deutsche, der seinen Job verliert, ist laut Arbeitsagentur inzwischen sofort auf Hartz IV angewiesen. Dumpinglöhne und befristete Arbeitsverhältnisse machen es immer schwerer, die Bedingungen für das höhere Arbeitslosengeld I zu erfüllen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...806154,00.html
  1. #1

    Weihnachten

    welch' Überraschung das doch ist...

    Immer mehr Menschen sind also genau einen Lohnzettel davon entfernt in den sozialen Abgrund zu rutschen. Gut gemacht Deutschland, weiter so...
  2. #2

    Besser wird es nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Risiko des sozialen Absturzes wächst:*Jeder vierte Deutsche, der seinen Job verliert, ist laut Arbeitsagentur inzwischen sofort auf Hartz IV angewiesen. Dumpinglöhne und befristete Arbeitsverhältnisse machen es immer schwerer, die Bedingungen für das höhere Arbeitslosengeld I zu erfüllen.

    Soziale Spaltung: Immer mehr Arbeitslose rutschen sofort in Hartz IV - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Zu verdanken haben das die Arbeitnehmer den "Reformen" von Rot-Grün, die in erster Linie auf eine Steuerfreistellung der Großkonzerne, eine völlige Entfesselung des Banken- und Finanzdienstleistersektors und eine Ermöglichung von Niedrigstlöhnen ausgelegt waren.

    Bedenklich ist allerdings, daß die derzeitige Schwarz-Gelbe Regierung zwar Geld für die Schulden aller möglichen Länder hat, aber kein Geld um die Fehler von Rot-Grün zu korrigieren.
  3. #3

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Risiko des sozialen Absturzes wächst:*Jeder vierte Deutsche, der seinen Job verliert, ist laut Arbeitsagentur inzwischen sofort auf Hartz IV angewiesen. Dumpinglöhne und befristete Arbeitsverhältnisse machen es immer schwerer, die Bedingungen für das höhere Arbeitslosengeld I zu erfüllen.

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    In dem Artikel ist ja schon die Argumentation enthalten warum das Renteneintrittsalter auf 71, 75 oder 78 angehoben werden muss und die Geburtenstarkenjahrgänge (medizinisch-legal versteht sich) schneller ableben sollen.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Risiko des sozialen Absturzes wächst:*Jeder vierte Deutsche, der seinen Job verliert, ist laut Arbeitsagentur inzwischen sofort auf Hartz IV angewiesen. Dumpinglöhne und befristete Arbeitsverhältnisse machen es immer schwerer, die Bedingungen für das höhere Arbeitslosengeld I zu erfüllen.

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    Jeder Vierte nur? Das ist noch deutlich zu wenig. Wir sind zwar schon auf gutem Weg, aber das Ziel von Hartz IV immer mehr Menschen in Armut zu bringen ist erst dann erreicht, wenn jeder Arbeitslose direkt in Hartz IV kommt.

    Hierzu bedarf es weiterer Anstrenungen. Die Gesellschaft muß sich weiter entsolidarisieren, die Löhne müssen weiter sinken, das Arbeitsnomadentum muss ausgeweitet werden und die Sanktionen eine völlig unterbezahlte Arbeit anzunehmen müssen massiv ausgeweitet werden.
  5. #5

    Wer hat's erfunden?

    Auch wer viele Jahre gearbeitet hat, bekommt nun nur noch maximal zwölf Monate ALG I, Jobsuchende über 55 Jahre maximal 18 Monate.

    Wer dreissig Jahre den Buckel hingehalten hat, wird behandelt wie jemand, der im Leben noch nicht dauerhaft gearbeitet, geschweige denn in das System eingezahlt hat.

    Wer hat's erfunden?

    Die rot-grüne Koalition, nach der im Moment wieder alle als Heilsbringer schreien. Die waren und werden auch in Zukunft nichts anderes sein als unsere momentane Tigerenten-Koalition in einer andersfarbigen Verkleidung.
  6. #6

    Einige Ursachen dafür und deren Folgen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Risiko des sozialen Absturzes wächst:*Jeder vierte Deutsche, der seinen Job verliert, ist laut Arbeitsagentur inzwischen sofort auf Hartz IV angewiesen. Dumpinglöhne und befristete Arbeitsverhältnisse machen es immer schwerer, die Bedingungen für das höhere Arbeitslosengeld I zu erfüllen.

    Soziale Spaltung: Immer mehr Arbeitslose rutschen sofort in Hartz IV - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Und nun einige Ursachen und Folgen für diese Entwicklung:

    Schuldenkrise: Wirtschaftsweise schließt Euro-Ende 2012 nicht aus - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

    Chefvolkswirt: Schicksalsjahr für Wirtschaft und Euro - Chefvolkswirt - Videos - Wirtschaftswoche

    Uwe Müller Supergau Deutsche Einheit - Rowohlt Berlin 256 Seiten 12 90 Euro | Politische Literatur | Deutschlandfunk

    Nordrhein-Westfalen: Kurz vor Schluss | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

    Kommunen: Das stille Sterben der Städte | Wirtschaft | ZEIT ONLINE
  7. #7

    Und ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Risiko des sozialen Absturzes wächst:*Jeder vierte Deutsche, der seinen Job verliert, ist laut Arbeitsagentur inzwischen sofort auf Hartz IV angewiesen. Dumpinglöhne und befristete Arbeitsverhältnisse machen es immer schwerer, die Bedingungen für das höhere Arbeitslosengeld I zu erfüllen.

    Soziale Spaltung: Immer mehr Arbeitslose rutschen sofort in Hartz IV - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Ich denke, diese Situation wird von den Regierungsparteien und auch der SPD, die hauptverantwortlich ist für diesen beklagenswerten Zustand, billigend in Kauf genommen, wenn nicht gar vorsätzlich aufrechterhalten. Eine Abwahl der Verantwortlichen haben diese nicht zu befürchten. Die Propaganda vom Aufschwung hat Wirkung gezeigt. Diejenigen, die einen Job haben, fühlen sich wieder sicher und kümmern sich nicht um Hartz-IV-Empfänger oder diese verfehlte Politik. Erst wenn sie selbst betroffen sind, werden sie sich derer bewußt. Aber dann sind sie Teil einer Minderheit, die ohne Lobby ist. Der Abbau von 2.8 Millionen Beschäftigungsverhältnissen in den letzten 12 Monaten sollte allen Arbeitnehmern zu denken geben. Die Wahrscheinlichkeit, daß diese traurige Zahl im kommenden Jahr übertroffen wird ist hoch. Dann werden unsere Exporte sehr wahrscheinlich zurückgehen und die weiterhin relativ schwache Binnennachfrage diesen Rückgang wieder nicht kompensieren können. Der britischen Volkswirtschaft wird häufig vorgeworfen, dass sie das Gleichgewicht verloren hat, da die Finanzindustrie einen zu großen Teil des Bruttosozialprodukts erwirtschaftet. In Deutschland ist es im Grunde nicht anders. Bei uns ist die Exportorientierung zu groß. In Krisenzeiten, in denen unsere internationalen Kunden weniger Geld ausgeben können, wird dies deutlich.
  8. #8

    Mindestlöhne

    Mindestlöhne sind einfach nötig und mehr Wohngeld.

    Wer nur 1000 netto verdient, bekommt bei Arbeitslosigkeit nur 600 ALGI, da würde Wohngeld in angemessener Höhe helfen. Und weniger als 1000 netto sollte niemand mit einer Vollzeitstelle bekommen.
  9. #9

    Wie?...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Risiko des sozialen Absturzes wächst:*Jeder vierte Deutsche, der seinen Job verliert, ist laut Arbeitsagentur inzwischen sofort auf Hartz IV angewiesen. Dumpinglöhne und befristete Arbeitsverhältnisse machen es immer schwerer, die Bedingungen für das höhere Arbeitslosengeld I zu erfüllen.

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    ....und das wundert irgendjemanden? Das das Jobwunder in Deutschland vor allem durch Statistikverfälschung (1 Euro Jobs + "sog. Fortbildungsmaßnahmen" & Co.) und Zeitsklavenjobs geprägt ist, wird man im nächsten Jahr noch schlimmer merken, wenn der Boom abflacht und die Wirtschaft ihre Zeitsklaven vor die Tür setzt....dann heißt es wieder die sind alle faul (Westerwelle & Co.) und haben nie was gelernt, können sich den Gegebenheiten des Arbeitsmarkts nicht anpassen usw. usw...


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