Zitat von
Peddargh
Schon klar...
Selbst schuld! Hätten ja nur essen wollen...
Aber verhungert sind sie? Ja?
Da trägt die Gesellschaft natürlich keine Verantwortung.
Es ist der Selbstschuldblues, nicht wahr? Wie bei all dem anderen Elend auch. Jeder hätte ja BWL studieren können um selbst zum Ausbeuter zu werden. Ist ein freies Land...
Die öffentlichen Fütterungen werden im Volksmund Tafeln genannt, und "erfreuen" sich steigender Beliebtheit...
Was wohl stattfinden soll ist etwas anderes.
Ich höre von Lebensmittelgutscheinen um zu verhindern, dass die Bedürftigen ihren Mammon in Bier und Kippen, Riesenglotzen und Spiuelekonsolen zu investieren. Ich höre gar davon: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.
(auch wenn wir mittlerweile von Millionen Deutschen sprechen)
Ich habe mir sagen lassen, dass eine Wohnung, und wenn es nur ein Loch ist, solches verhindern kann. Man stelle sich die Frage warum sich die Erfrorenen nicht besser eine Wohnung genommen haben. Muß ja ähnlich einfach sein, wie eine der zahlreichen Arbeitsangebote anzunehmen.
Es scheint nur leider so, dass es in diesem Lande tatsächlich Menschen gibt, die zu dieser Eigenverantwortung nicht in der Lage sind, aus welchen Gründen auch immer.
Ich hätte nun gedacht, das wir, als Solidargemeinschaft die Pflicht haben uns dieser Menschen anzunehmen.
Da habe ich unser Grundgesetz wohl grundsätzlich mißverstanden, lasse mir das von ihnen aber gerne erklären.
In der Tat; sie wiederholen ihren Mist.
An dieser Stelle breche ich die Diskussion mit ihnen ab!
Sie dürfen sich gerne wieder bei mir melden, wenn es sie selbst erwischt hat. Ob nun durch Arbeitslosigkeit, durch einen Unfall, durch sonstige Unbilden, die dieses Leben nunmal so bietet.
Erst dann, wenn ich ihnen helfe, wenn ihnen durch die Gemeinschaft geholfen wird, wird ihnen klar werden dass "Gutmensch", das "Solidarität" keine Schimpfworte sind.
Ja, selbst ihnen würde ich durch das tiefe Tal der Nutzlosigkeit helfen.
Auch wenn ich nicht begreife, dass es Menschen gibt, wie sie einer sind, denen jegliche Empathie verloren gegangen ist.
Denn ich weiß: Ohne geht es nicht.
Darüber dürfen sie nachdenken, müssen es aber nicht.
Es ist vielleicht eh´besser, wenn Menschen wie ihnen am harten eigenen Beispiel klar gemacht wird was das heißt: HartzIV