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Soziale Spaltung: Immer mehr Arbeitslose rutschen sofort in Hartz IV

Das Risiko des sozialen Absturzes wächst:*Jeder vierte Deutsche, der seinen Job verliert, ist laut Arbeitsagentur inzwischen sofort auf Hartz IV angewiesen. Dumpinglöhne und befristete Arbeitsverhältnisse machen es immer schwerer, die Bedingungen für das höhere Arbeitslosengeld I zu erfüllen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...806154,00.html
  1. #140

    Meine Meinung liegt von der Ihren gar nicht mal so fern

    Zitat von dinapasch Beitrag anzeigen
    Ich möchte Rot-Grün dafür überhaupt nicht loben, darum geht es bei meiner Kritik auch nicht. Ich kann nur "nicht ab", wenn Menschen meinen, man müßte nur die alte Regierung kritisieren, mit der angeblichen Absicht, die ich dahinter vermute, das Schwarz Gelb dies nie getan oder es besser gemacht hätte.Ich sage sogar: im Gegenteil,es wäre noch radikaler ausgefallen. Das war meine Antwort auf diese Kritik.
    Sie haben aber damit recht, das Schröder sich niemals mit der CDU FDP Opposition hätte einlassen dürfen, so ein Gesetz auf den Weg zu bringen. Einverstanden bin ich damit überhaupt nicht..
    Ich bin davon überzeugt, daß die Enteignung der Arbeitnehmer, die Steuerfreistellung der Großkonzerne, die Entfesselung der Zocker-Banken und etliches weitere mehr niemals durchsetzbar gewesen wäre, wenn Rot-Grün sich nicht zum Handlanger von Schwarz-Gelb gemacht hätte.

    Gegen eine ehrliche anständige, nicht käufliche Opposition wäre so etwas niemals durchsetzbar gewesen. Es ging nur mit einer Regierung, die als angebliche "Arbeiter-, Friedens- und Fortschrittsfreunde" daher kam. Es ging nur mit einer rot-grünen Regierung, die die Wähler einlullte und ruhig hielt und dabei knallharte schwarz-gelbe Politik machte. Und das alles nur um Pöstchen und Einfluß zu ergattern, ganz gleich wie leichtfertig man dafür angebliche Ideale - und Wähler - verkaufen mußte.
  2. #141

    Sparen!!??

    Zitat von Pega123 Beitrag anzeigen
    Was sie schreiben ist inhaltlich falsch.
    Ich will ja gar nicht über den Mangel an "billigen unqualifizierten Kräften" streiten, aber bei den hoch qualifizierten Arbeitskräften liegen sie falsch.

    Es gibt hier eine Deckungslücke zwischen Angebot und Nachfrage und zwar ist die Nachfrage zu grring. Nicht umsonst konnte ich in den letzten Jahren mein persönliches Einkommen deutlich steigern. ein Faktum, das ich bei Freunden auch beobachten konnte.

    Aus meiner Sicht bedeutet das, dass wir in Deutschland diese unsägliche Hartz4-Diskussion gar nicht hätten, wenn wir deutlich mehr in Bildung und Ausbildung investieren würden.
    Dies muss natürlich woanders eingespart werden. Da allein 40 % des Bundeshaushaltes schon im Bereich Arbeit und Soziales "umverteilt" werden, bin ich der Meinung, dass man in diesem Bereich sparen sollte.
    Entweder haben Sie die Aussage, bei Arbeit uns Soziales zu sparen satierisch gemeint, oder Sie wissen nicht , was Sie da geschrieben haben.
    Denn, einerseits verlangen Sie nach mehr Bildung. andererseits wollen Sie daran sparen .Wer bezahlt denn die Kosten für Bildung, wenn nicht " Arbeit und Soziales"
  3. #142

    Das habe ich nicht gesagt

    Zitat von Wunderheiler Beitrag anzeigen
    Sie denken da aber immer zu kurz. Denn es gibt in Deutschland auch sehr viel Arbeit, für die man keine hohe Ausbildung braucht und diese Arbeiten müssen auch gemacht werden und so bezahlt werden, dass man gut davon leben kann.
    Was würde es denn beispielsweise bringen, wenn 100% der Bevölkerung höchstqualifiziert wären, alles Ingenieure, Ärzte, Anwälte und lauter Meister ihres Fachs.
    Dann würden halt Anwälte jeden Tag die Post austragen, Ingenieure würden im Hotel die verstopften Toiletten reinigen und in der Gaststätte würden Sie von Ärzten bedient werden. Im Park würden dann hochqualifizierte Gymnasiallehrer oder Apotheker das Laub zusammenfegen, denn irgendjemand muss diese Arbeit ja machen und so viele Stellen, in denen man die ganzen Anwälte, Ingenieure und Ärzte unterbringen kann, gibt's ansonsten nicht...

    Dazu würde zum Beispiel gehören, dass Sie in der Gaststätte für ein Essen mal 3€ oder 5€ mehr zahlen, damit die Kellnerin mit 12 statt mit 7€ brutto nach Hause gehen kann. Dazu würde auch gehören, dass Sie für ein Hotelzimmer pro Tag 10 oder 20 € mehr zahlen, damit das Zimmermädchen mit 12, statt mit 6€ nach Hause gehen kann. Dazu würde auch gehören, dass Sie dazu bereit sind, für den Winterdienst, der Ihren Wohnungsblock, Ihr Haus oder was auch immer in Ordnung hält, im Monat 30€ mehr zahlen als jetzt, damit dieser mit einem Lohn, von dem er ohne staatliche Unterstützung gut leben kann, nach Hause gehen kann.
    Sind Sie dazu bereit? DAS ist nämlich die entscheidende Frage, die Sie sich stellen müssen...
    Es wird in einer Gesellschaft immer ein Bildungsgefälle geben. Insofern ist Ihre Beschreibung theoretisch. Was ich beschrieben habe, ist das in Deutschland die Mischung nicht stimmt. Die ach so beschworene Berufsausbildung war super zu Zeiten des Handwerks, das aber heute leider nicht mehr gewertschätzt wird. Gering Qualifizierte haben eh keine Chance, und alle zusammen werden von unserem Bildungssystem zu Arbeitnehmern erzogen, die zwar den Keynsianismus gelernt haben, aber nicht in der Lage sind, ein Unternehmen zu gründen. Die Ausnahme bilden die Universitäten, die sehr guter Durchschnitt sind, Ihre Leute allerdings oft zum Abwandern in die USA ausbilden.

    Die einzige Chance für Deutschland, langfristig gegen andere Länder zu bestehen ist, immer neue Ideen zu immer neuen Produkten zu verwandeln, die immer neu vermarktet werden. Ansonsten werden wir uns auf die Verwaltung das Makels beschränken müssen, und genau das ist ja der Kern der Diskussion.

    Es muss daher darum gehen, die Ursachen für die geringen Lohnzuwächse zu bekämpfen. Und die sind mitnichten die "bösen" Arbeitgeber, sondern vor allem der internationale Wettbewerb, die Deutsche Unwilligkeit, Dienstleistungen angemessen zu bezahlen und die fehlende Innovationskraft der jungen Generation. Und letztere ist der Kern der Zukunft. Warum ist es in Deutschland zum Beispiel steuerlich sinnvoller, sein Geld in einer Immobilie oder Stiftung zu parken, als damit junge Unternehmen zu fördern?

    Das alles fängt bei der Bildung an. Und zwar auch der Bildung der Politiker, Unternehmer, Eltern, Lehrer - all derer, denen wir die Verantwortung für unsere Kinder geben.
  4. #143

    Mindestlohn ja, aber wie hoch sollte er sein???

    Bei dem geplanten ML von 8,00 € pro Stunde würde ein nichtverheirateter, kinderloser Arbeitnehmer mit 40 Stundenwoche ~ 1.392 € Brutto und ~ 1.040 € Netto verdienen.

    Wäre er Hartz IV Empfänger bekäme er 364 € Regelsatz zuzüglich ~ 328 € für Miete und wenn er dann noch einen 450 € Job hat, von dem er 170 € behalten darf, hätte er ein Einkommen in Höhe von ~ 862 €, also nur ~ 178 € weniger, als würde er 40 Stunden pro Woche arbeiten gehen - dass da viele Leute lieber gemütlich zu Hause bleiben, ausschlafen und TV gucken verwundert mich gar nicht!

    Noch extremer ist es, wenn es sich um einen Familienvater mit Frau und 2 Kindern handelt - durch die Regelsätze der Angehörigen und die erhöhte Mietzahlung würde die Familie, je nach Alter der Kinder, bis zu 1.600 € Hartz IV Leistungen erhalten - einen Vollzeitjob, in dem man 1.600 € Netto verdient, ist selbst für Fachkräfte heutzutage kaum zu finden - dass dieser Familienvater also lieber Hartz IV Leistungen erhält, als 40 Stunden pro Woche arbeiten zu gehen und aufgrund des geringen Lohns trotzdem noch Aufstockungszahlung zu erhalten, ist durchaus verständlich!

    Das heißt: selbst mit einer Vollzeitstelle und einem utopischen Mindestlohn von 14,00 € pro Stunde hätte der Familienvater mit Hartz IV Leistungen mehr Geld zur Verfügung und somit ist der Anreiz arbeiten zu gehen, faktisch nicht vorhanden!!!

    Also müsste entweder der Mindestlohn deutlich höher liegen, oder aber die Hartz IV Leistungen müssten deutlich reduziert werden, damit der Anreiz zu arbeiten wieder steigt!
  5. #144

    Marktwirtschaft am Ende

    Auch wenn mich jetzt alle für einen hoffnungslosen Träumer halten: die Marktwirtschaft wie wir sie kennen ist doch am Ende. Bei aller Sozialdemokratisierung bleibt doch eines festzustellen: solange die Wirtschaft sakrosankt ist, also jeder unmittelbare staatliche Regelungseingriff als Majestätsbeleidigung verteufelt wird, kann die soziale Verwerfung nicht behoben werden. Klassisches Wirtschaftswachstum (und mehr Arbeitsplätze) gibt es ohnehin schon lange nicht mehr (hieße auch: mehr Umweltverschleiß). Meine Grundüberzeugung: einen Kommunismus mit effizientem Controlling einführen! Das funktioniert doch in China halbwegs, in DE sicher besser, da hier die Wiege der Organisationswissenschaft beheimatet ist (manchmal auch zu unserem Leidwesen).
    Die Kosten der Arbeitslosigkeit und der Schuldzinsen werden ohnehin auf die Werktätigen abgewälzt. Den Kleinen und größeren Kleinen nimmt man bekanntlich leichter als den Großen! Wenn man sich über die angeblich Faulen aufregt: erkämpft einen Staat, in dem jeder das Recht u. die Pflicht hat, zu arbeiten.
    Vamos, a cuchillo!
  6. #145

    Gratulation!

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    Das haben Sie sehr schön zusammengefasst & formuliert.
    So ist es !

    Kleine Ergänzung zu den Ü-50.
    Es war mir mit 52 wirklich unmöglich einen gleichwertig dotierten Job zu bekommen. Die Angebote der Arbeitsagenturen deutschlandweit waren dermaßen lächerlich. Man wollte mein Knowhow, ja, aber zu welchem Preis ?
    Ich habe dann bei sogenannten "Lehrgängen" der Arbeitsagentur 2 Ingenieure und einen Senior-Programmierer kennengelernt, alle Ü-50 wie ich. Wir haben unsere Abfindungen in einen Top geschmissen und ein mini Unternehmen gegründet.
    Volles Risiko (!), aber für uns die einzige Möglichkeit dem sozialen Abstieg zu entgehen.
    Es läuft, wir haben inzwischen 4 Angestellte und die Söhne meiner Partner werden nach dem Ende ihres Studiums bei uns einsteigen.
    Soviel Glück & Kapital haben aber die wenigsten.....

    P.S. Damals bin ich aus der SPD ausgetreten.
    Ihnen erst mal herzliche Gratulation zu dem tollen Neuanfang, den sie gemacht haben.

    Leider hatte ich mit ebenso 52 J. nicht das Glück in solch einem "Lehrgang" Leute für einen ähnlichen Neustart zu finden. Neben mir saßen zwei einst hochbezahlte Ex-Manager im Existenzgründer-Seminar des IB. Beide waren noch relativ frisch raus aus ihren Jobs und daher wohl noch so geplättet, dass ihnen ein "ruhigeres" Leben als Geringverdiener z.B. mit einem eigenen Tante-Emma-Laden vorschwebte.

    Bei meiner Zwangs-Teilnahme an einem zweiten und letzten sechswöchigen "Lehrgang", bei dem ich den meisten anderen "Schülern" die Grundlagen im Umgang mit PC, Word&Co. beibrachte, lernte ich gar keine Mitschüler mit meinem Enthusiasmus mehr kennen.
    Was ich dort sollte, war mir zunächst nicht klar. Deshalb wurde ich beim Amtsleiter der dortigen Arge vorstellig.
    Antwort 1: Es ist doch für alle anderen in dieser Maßnahme gut, wenn Sie ihnen mit ihren Kenntnissen unter die Arme greifen.
    Antwort 2: Es gibt eine interne Statistik, wonach ein Großteil der Neu-Arbeitslosen sich zu schnell ans späte Aufstehen gewöhnt und ein weiterer Teil dem Suff verfällt.
    Damit war mir klar, wozu es überhaupt solche Maßnahmen gibt, denn Neues hat man dort nicht dazu gelernt oder erfahren. Es wurde hauptsächlich die Zeit abgesessen und wochenlang im Internet nach Stellenanzeigen Ausschau gehalten. Die wechselnden Pseudo-Referenten waren mehr als Aufpasser tätig.

    Als einst sehr gut bezahlter Ü50er war ich sogar bereit für einen Hungerlohn einen 08-15-Job anzunehmen, aber da wollte mich auch keiner. Das ist tatsächlich so!

    Bin aber immer noch kein "Hartzer" und werde das auch nie werden!!!
    Grauselig, was ich in diesem Zusammenhang schon beobachten musste.
  7. #146

    Nein!

    Zitat von beobachter23 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für diesen klugen Beitrag, er wird aber leider nichts ändern! Das Dilemma bleibt!
    Es handelt sich mitnichten um ein Dilemma, wenn wir endlich die Ursachen dieser Situation bekämpfen würden. Und diese sind NICHT ein fehlender Mindestlohn, Hartz IV oder was hier sonst noch lamentiert wird.

    Das Grundproblem ist die fehlende Innovationskraft der Wirtschaft in ganz Europa, weil steuerlich überall die falschen Anreize gesetzt werden. Und unter anderem auch weil sich überall Vermögende arm rechnen dürfen (und dazu zählen für mich Leute mit liquiden Mitteln über 1Mio Euro).

    Alles andere sind nur die Folgen dieser Situation - und zwar gefördert durch die letzten 20 Jahre des internationalen Wettbewerbs und des Bildungswachstums in anderen Teilen der Welt.
  8. #147

    Soziale Spaltung: Immer mehr Arbeitslose rutschen sofort in Hartz IV

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Risiko des sozialen Absturzes wächst:*Jeder vierte Deutsche, der seinen Job verliert, ist laut Arbeitsagentur inzwischen sofort auf Hartz IV angewiesen. Dumpinglöhne und befristete Arbeitsverhältnisse machen es immer schwerer, die Bedingungen für das höhere Arbeitslosengeld I zu erfüllen.

    Soziale Spaltung: Immer mehr Arbeitslose rutschen sofort in Hartz IV - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Hypothese:
    Die Perspektivlosigkeit von Hartz IV-Empfänger/in ohne und mit 1 Euro Jobgelegenheit führt über kurz oder lang zu einer Gefährdung des sozialen Friedens (soziale Unruhen?)!
  9. #148

    Zitat von svenni1064 Beitrag anzeigen
    ...Es ist in einem Land wie Deutschland einfach nicht möglich, mit einer so hohen Anzahl von gering Qualifizierten so hohe Löhne zu zahlen...
    Ach, warum denn nicht? Wenn ein Hotelmanager ganz genau weiß, dass er nur dann zahlende Gäste beherbergen kann, wenn es dort sauber und gepflegt zugeht, warum wird dann das wichtige "unterqualifizierte" Personal nicht entsprechend entlohnt? Warum stellt sich der Staat lieber auf die Seite der Ausbeuter und zwingt Arbeitslose, dort für einen Hungerlohn schuften zu müssen? Es gibt noch massenhaft zwingend notwendige Arbeit, die man nicht automatisieren kann, die keiner hohen Schul- und Ausbildung bedarf, die jeder nutzt - deren Verrichter aber dadurch gedemütigt werden, dass sie nicht angemessen dafür entlohnt werden. In der Zwischenzeit ist es aber sogar schon so weit, dass selbst echte und hochqualifizierte Fachkräfte durch "Aufstockung" verhöhnt werden - und wenn es dem Ausbeuter gefällt, "rutschen sie sofort wieder in Hartz IV"!
  10. #149

    Es wird immer besser - für die Reichen

    Zitat von fortion Beitrag anzeigen
    Zu verdanken haben das die Arbeitnehmer den "Reformen" von Rot-Grün, die in erster Linie auf eine Steuerfreistellung der Großkonzerne, eine völlige Entfesselung des Banken- und Finanzdienstleistersektors und eine Ermöglichung von Niedrigstlöhnen ausgelegt waren.

    Bedenklich ist allerdings, daß die derzeitige Schwarz-Gelbe Regierung zwar Geld für die Schulden aller möglichen Länder hat, aber kein Geld um die Fehler von Rot-Grün zu korrigieren.
    Warum sollten die Maßnahmen zum Sozialabbau der Rot-Grün-Ex-Regierung aus Sicht von Schwarz-Gelb ein Fehler sein? Schwarz-Gelb ist schließlich die Farbkombination, die traditionell eher auf der Arbeitgeberseite und der Kapitalhalter steht. Neu ist nur seit ein paar Jahren, dass die SPD und die Grünen ebenso auf dieser Seite der Gesellschaft ihre Präferenzen sehen. Man fragt sich, ob heute überhaupt noch eine politische Organisation möglich ist, die tatsächlich und offensichtlich die Interessen der kleinen Leute vertritt.
    Aber solange die Wähler die Politiker nicht an ihren Taten und deren Auswirkungen, sondern nur an ihren Worten messen ...

    A.Storz


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