Wer Facebook, Twitter oder andere soziale Netzwerke nutzt, ist im Netz nicht wirklich frei. All diese Dienste können von den Betreibern jederzeit verändert, verkauft, zensiert, geschlossen werden. Wer wirklich frei im Internet veröffentlichen will, braucht eine eigene Website.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...827995,00.html
War ja klar, das jemand wieder "zu Ende denken" will. Wievielen (selbst gehostete) Blogs ist denn schon der Server gekündigt worden weil sie nicht die Meinung des ASP vertreten haben? Was für eine Meinung hat mein ASP eigentlich...? Im Gegensatz dazu empfehle ich mal ein Bildchen aus dem letzten Sommerurlaub bei FB zu posten. Und nicht vergessen: Badehosen bei Herren sollten bis an die Knie reichen...
Hier wird mal wieder viel geschimpft und gemotzt. Völlig uninteressant.
Viel interessanter sind mögliche Alternativen um von diesen datenfressenden zentralen Montrositäten loszukommen.
Also ein dezentrales Netzwerke, viele kleine vernetzte Server. Unabhängig. Gibts nicht? Gibts doch.
Eine davon (und zwar eine verdammt gute!) heißt Friendica (The internet is our social network. | friendica)
Die Community ist extrem bodenständig und hilfreich, das kleine Entwicklerteam einfach umwerfend freundlich und zugänglich. Friendica ist ein dezentrales soziales Netzwerk bei dem Privatsphäre groß geschrieben wird. Jeder kann seinen eigenen Server betreiben und mit Nutzern auf allen anderen Servern interagieren. Zeitgemäß und visionär zugleich.
"Friendica is decentralised, open source, secure, private, modular, extensible, unincorporated, and federated."
Ganz genau , Internet als neuer Bespitzelungsinstrument , und als ein Netz für Fische , die frei schreiben , sich frei fühlen und den Religionsstasis ins Netz gehen.
In dieser Phase des scheinbaren Chaoses werden Daten gesammelt , Sünder gestraft und umerzogen , in kommenden neuen alten Soziualismus (NWO) die "unverbesserlichen" liquidiert.
In einem Artikel beschäftige ich mich mit der Frage, ob wir eine öffentliche Internetanstalt brauchen. Genau für solche Probleme, wie die von Herrn Lobo beschriebenen, könnte dies Abhilfe schaffen.
Brauchen wir eine öffentlich-rechtliche Internetanstalt? | mister-ede.de
Evtl. könnten dort die Datenschutzbestimmungen eingehalten und Zensur verhindert werden, bei gleichzeitigem Aufrechterhalten der positiven Angebote.
Den Aufbau einer solchen Anstalt habe ich in einem weiteren Artikel beschrieben.
Entwicklung eines Bürgernetzes | mister-ede.de
Auch private Angebote würden sich dann automatisch an den öffentlichen-rechtlichen Standards z.B. beim Datenschutz richten.
Genau so lange, bis es sich rumgesprochen hat, ein Mr. Zuckerwatteberg kommt und 1 Mrd $ hinblättert und sei's nur, um den Laden nicht hochkommen zu lassen. Dann gibt's neue AGBs und es heisst Ende Gelände.
Und by the way: die meisten Leute wollen doch gar keine Freiheit. Die wollen betreutes Wohnen und schon ein paar Features für "Customizing" reichen aus, um von der Käfighaltung abzulenken.
Gerade die vielbeschworenen "digital Natives" sind doch eher die Dummen. Wer von denen kennt denn Usenet und benutzt noch FTP. Das machen doch nur die "Aufbau-Generationen", die noch einen Server aufsetzen können, weil es vor 20 Jahren noch keine Hoster im heutigen Sinne und WWW bestenfalls nur an der Uni gab.
Freiheit hat, wer Ahnung hat!
…"Zuletzt bekam ich von meinen Vermieter Post, er sei jetzt auch bei Facebook und Beschwerden sollte man dorthin richten."
ich ueberleg mir aber, dass ein einschreiben mit rueckschein oder post vom anwalt im beschwerdefall sinnvoller sein wird.
egal.
aber offenbar hat im web derzeit alles erfolg, was dem hang zur selbstdarstellung nuetzt, schaetze, das wird sich auch wieder aendern.
Vielen Dank für den Tipp! Werde mir die Server Software mal ansehen. Etwas komisch finde ich jedoch, dass auf der offiziellen Seite der Entwickler Community nur ein Screenshot gezeigt wird und kein Test-Setup mit Gast Zugang verlinkt wurde, um sich mal schnell einen Eindruck machen zu können.
Mein Kommentar ist zwar OT und doch die Frage:
Haben Sie heute auch Post von Ihrer Bank bekommen, dass ab sofort auch Kleinstbeträge von Ihrer EC-Karte abgebucht werden können, indem man zB auf dem Klo statt der 50 centmünze die Karte an eine bestimmte Stelle drückt.
Ich habe meinen Bankberater gefragt, ob die Karte nach dem gewährten Widerspruch überhaupt noch gültig ist, und er wollte sich erkundigen. Auf meine Bemerkung, dass dies ja ein Schritt zum Bargeld-Ende wäre, meinte er: "Da sind wir schon längst mittendrin dabei - ist doch für alle nur von Vorteil".
Ups. Aber was passiert, wenn meine Karte aus irgendeinem trivialen oder nontrivialen Grund gesperrt wird? Dann bin ich doch entweder obdachlos oder/und muss verhungern? Muss mich umgehend bei der Polizei melden? Und überhaupt kann jetzt erfasst werden, wo und wann ich auf dem Klo war, und noch viel,viel mehr???
Besonders die jüngere Generation wird schnell und ausgiebig Gebrauch davon machen, während die Älteren wegsterben. Viel Spass euch allen und Verzeihung, falls ich jemand geweckt haben sollte...;)