REUTERSAuf der Suche nach Sparmöglichkeiten kommt die Regierung in Athen offenbar voran: Eine Untersuchung hat ergeben, dass in 200.000 Fällen monatlich Sozialleistungen oder Renten ausgezahlt wurden, obwohl die Empfänger gar nicht berechtigt sind - oder bereits verstorben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...829725,00.html
...dass sich da mal was tut.
Ehrenpreis für die flinke griechische Verwaltung...
Es hat zwar Jahrzehnte gedauert, aber endlich, endlich tun sie etwas!
Und warum haben sie so lange nichts unternommen? Weil das Geld eh von der EU kam, deren Steuerzahler sich nicht wehren konnten und es der griechischen Regierung absolut egal war, immerhin kein eigenes Geld, den Schaden hatten andere.
Das gibt es noch an vielen anderen Stellen in Europa!
erwischt wurden doch nur die, die nicht clever genug waren ihr Hab & Gut so anzulegen das er Staat nicht mal eben schnell ueberpruefen kann, was man so hat.
Was man da, samt Zinsen, zurückfordern kann! Da können die Griechen ja endlich die U-Boote bezahlen, die wir ihnen geliefert haben...
Und diese betreffen leider nicht den normalen Bürger in Griechenland.
Dazu ein Bericht aus der Wirtschaftswoche:
Griechenland: Athens Parteien bedienen sich beim Staat - Ausland - Politik - Wirtschaftswoche
Na, ganz so ist es wohl doch nicht. Erwischt wurden 200.000, die Sozialbetrug begangen haben. Nicht erwischt wurden die Cleveren, die die tote Omma ausgestopft unter den Olivenbaum gesetzt haben, sodass das Sozialamt diese als lebend und somit rentenbezugsberechtigt akzeptierten.
Interessanter ist das Problem der Rückerstattung. Kommt es z.B. zur Amtshilfe der deutschen Behörden, wenn das ergaunerte Geld hier in Immobilien oder deutschen Staatsanleihen angelegt wurde? Vor der Schweiz lässt sich ja zur Not die Kavallerie ausreiten. Aber hier? Ist denn ein Immobilienmakler oder ein Bankberater, der mit einem Griechen Geschäfte macht, per se ein Hehler? Jetzt fällt es uns auf die Füße, dass die Vorratsdatenspeicherung noch nicht durch ist ...