REUTERSAuf der Suche nach Sparmöglichkeiten kommt die Regierung in Athen offenbar voran: Eine Untersuchung hat ergeben, dass in 200.000 Fällen monatlich Sozialleistungen oder Renten ausgezahlt wurden, obwohl die Empfänger gar nicht berechtigt sind - oder bereits verstorben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...829725,00.html
solange man nicht konsequent an die "steuerflüchtlinge" und betrüger herangeht, bleibt nicht viel in der staatskasse.
das kleine greichenland verschwendet über 7 mrd. euro für "verteidigung" ,da wird nur marginal eingespart, welch ein irrwitz!
vieviel milliarden wsind in den letzten jahren in eu und schweiz abgeflossen? die zahl ist so ungefähr die summe, die das 1. "rettungspaket" kostete - welch ein zufall! und welche leute schaffen "ihr geld" ins ausland? der fisch stinkt vom kopf und solange man dort nicht anfängt, bringen solche nachrichten vom "sozialbetrug" nur stimmung am stammtisch und für das haßblatt mit den großen buchstaben!
Seit wann kann man denn auf anonyme Mitteilungen etwas geben?
Irgendwer hat da etwas gesagt, was alle in Europa gern hören möchten und schon ist alles chic! ;o)
Aber wenn man mal genau liest, das nämlich 25 % aller Griechen Rente beziehen, dann steckt in dieser Meldung mehr Brisanz als Sonnenschein.
Ein Volk mit derart gigantischen Schulden und 25 % aller Menschen sind Rentenbezieher?
Na holla!
Das sind 25 % der gesamten Wählerschaft am 6. Mai, da kann man sich doch zumindest leicht eine Tendenz bei den Wahlen ausrechnen.
Die Rentner wurden doch bisher schon ziemlich gebeutelt, im Gegensatz zur griechischen Elite ganz besonders!
Also, immer schön langsam mit den jungen Pferden!
für Interessierte:
Die OECD hat in den vergangenen Jahren - auch vor der Zuspitzung der Griechenpleite - in ihren Berichten zu Griecheland immer hervorgehoben, daß eine Steigerung der Staatsausgaben in Griechenland der richtige Weg sei, um dort den Anschluß an die Lebensverhältnisse in den anderen OECD Staaten zu meistern.
Viele der Dinge, die man heute als "skandalös" ansieht, also das Geldverteilen nach dem Gießkannenprinzip ohne Gegenleistung, sind im Prinzip genau das, was die OECD ganz offiziell der griechischen Regierung geraten hat.
Merkwürdige Meldung, denn die Zombie-Rentner wurden doch schon angeblich zum 1.1.2012 abgeschaltet (2 Jahre nachdem die Öffentlichkeit von dieser Nummer erfahren hat).
Ein Land, wo nicht einmal die Totenscheine bearbeitet werden, hat in der EU nichts zu suchen. Offenbar ist das Grundproblem die korrupte Ärzteschaft, aber man hört gar nichts dazu, wie dieses Problem gelöst werden soll.
Für mich ist das alles nur griechische Reformfassade, damit die Troika den Hahn nicht zudreht.
Die Medienöffentlichkeit zeichnet ein völlig verwirrendes Bild der Vorgänge rund um EURO und Staatsfinanzierung.
Die schiere Anzahl der höchst beunruhigenden und sich fundamental widersprechenden Meldungen und das Missverhältnis zwischen Aufmerksamkeit und Dimension der Problemfelder nimmt dem Bürger die Möglichkeit des Nachvollziehens und der Teilnahme.
Demgegenüber stehen dann extreme Simplifizierungen des politischen "Führungspersonals" gegenüber der Bevölkerung.
In der Deckung dieser Inflation europapolitischer Wirrnis sollen dann strukturelle Änderungen auf dem Weg der Salamitaktik und ohne Teilhabe der Bürger umgesetzt werden.
Es gibt bei einigen gutgläubigen Eliten die Annahme, die Mittel seien zwar falsch, aber der Weg "nach Europa" richtig.
Ich glaube das nicht. Vielmehr glaube ich, daß nur die starke, bürgerliche, selbstbewusste Demokratie tragfähig ist.
Die EU Politiker sind auf dem besten Weg, das zu vernichten.
Die Meldung ist freilich schon etwas älter:
Griechenland: Renten für Verstorbene - Tot? Egal! - Wirtschaft - sueddeutsche.de
Offenbar kommt man nicht recht voran.
Ich wette man könnte den selben Artikel nochmal veröffentlichen. Griechenland mit Deutschland ersetzen und die Zahlen mal 8 multiplizieren, schon hätte man eine Beschreibung des deutschen Sozialsystems. Wenn man den nur wollte oder so wie in Griechenland müsste.
Nach Artikeln (auch in Spiegel-Online) kostet jährlich die Korruption in Deutschland 250 Milliarden. Wann wird sie endlich von der Regierung untersucht?
verdammt schlecht recherchiert, der Artikel!
Es gibt in GR schlechthin keine Sozialhilfe, und Arbeitslosengeld gibt es nur fuer ein Jahr. Es betraegt ca. 340 Euro/monatl.
Es gab und gibt einige Invalidenrenten und Verguenstigungen fuer Familien mit mind. 4 Kindern. Mehr nicht. Die Renten an Tote werden schon laengst nicht mehr ausbezahlt, da sich alle lebenden Rentner persoenlich bei der Kasse melden mussten. Nur bei den Invalidenrenten hinkt man wohl noch ehesten hinterher. Der Gipfel ist ein Dorf auf der Insel Zakynthos, wo fast alle Bewohner Blindenrente erhalten haben.