Der Beweis:
Wir haben keine Schuldenkrise, sondern eine Guthabenkrise.
DPADamit hatten selbst die Experten nicht gerechnet: Ein Gemälde von Mark Rothko ist für mehr als 75 Millionen Dollar versteigert worden. Auch andere Werke wurden bei Sotheby's in New York weit über Schätzwert verkauft - es war die bislang erfolgreichste Einzelauktion des Hauses.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-867115.html
Der Beweis:
Wir haben keine Schuldenkrise, sondern eine Guthabenkrise.
Das geht nach hinten los.
Sollten irgendwann mal mehrere Superreiche Ihre Sammlungen auflösen, wirds einen unglaublichen Kunstcrash geben.
Zu Recht sogar.
Kunstgegenstände sind AUCH eine Geldanlage.
Ob diese inflationär ebenso geschüttelt wird wie übliche Aktien, Goldbarren oder Wertpapiere? Vielleicht sind sie "sicherer" als Immobilien?
Ansonsten ist es für mich nicht nachvollziehbar, wie ein solches Gemälde, welches abstrakt einige übereinandergestellte Farbflächen zeigt, - 75 Mio. wert sein soll. Selbst bei dem mir sympathischeren Cesanne und seinen Kartenspielern kann ich über die angegebene Verkaufssumme von 200 Mio. nur staunen. WER macht die Preise? Angebot und Nacchfrage? Freier Kunstmarkt? Die Spekulationen sind längst in der sogeannt f r e i e n Kunst angekommen.
Frei umhervagabundierendes Kapital sucht Anlageform.
Dieser Preis resultiert aus einer Flut von ekstatischen Hymnen unserer Kunstobermacker,Kuratoren,Kritiker usw auf diese belanglose Malerei-als letztes und tiefstes,was in der Malerei erreichbar wäre- und das war
in Hamburg bei der Rothko-Ausstellung auch zu lesen.
Ist das übrigens der Käufer auf dem Foto? Der Painting-Guard? Rothko 1969?