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Sorge vor Preisschlacht: Aldi verramscht Milch für 45 Cent

DPABei den Milchbauern wächst die Sorge vor Dumpingpreisen. Die Produktionsmengen erreichen Rekordniveau, das nutzen Discounter für Rabatte. Den Anfang machte Aldi und verbilligt Milch, Butter und Sahne kräftig.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...831023,00.html
  1. #1

    Kaufland ist schon mit eingestiegen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei den Milchbauern wächst die Sorge vor Dumpingpreisen. Die Produktionsmengen erreichen Rekordniveau, das nutzen Discounter für Rabatte. Den Anfang machte Aldi und verbilligt Milch, Butter und Sahne kräftig.

    Milch: Aldi senkt Preise - SPIEGEL ONLINE
    heute Mittag der Liter Milch 1,5%
    für auch 45 €Cent
  2. #2

    Da kann man den Bauern nur raten, sich zusammen zu tun und gegebenenfalls zu streiken. Als Tierfreundin denke ich, dass nur ein Bauer, der angemessen verdient, ein Interesse daran hat, dass es auch seinen Tieren gut geht. Meine Regel: geht es den Tieren gut, sind auch die Menschen gut versorgt.
  3. #3

    Wieder mal ALDI

    so einfach, darauf einzuklatschen.
    Angebot und Nachfrage bestimmen nun einmal den Preis. ALDI und Co. besitzen keine Molkereien sondern beziehen ihre Ware von bäuerlich-genossenschaftlich orientierten Betrieben. Und da meinen immer einige, sie könnten mehr produzieren und merken nicht dasß sie damit den Preis senken. Seit 150 Jaren nichts dazugelernt!
  4. #4

    Dann tut was Bauern...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei den Milchbauern wächst die Sorge vor Dumpingpreisen. Die Produktionsmengen erreichen Rekordniveau, das nutzen Discounter für Rabatte. Den Anfang machte Aldi und verbilligt Milch, Butter und Sahne kräftig.

    Milch: Aldi senkt Preise - SPIEGEL ONLINE
    ...und produziert weniger, damit ihr angemessene Preise bekommt.
  5. #5

    Subventionen

    Wenn ich so lese, was manch ein Bauer an Subventionen im Jahr erhält, dann ist es kein Wunder, dass wir eine Milchschwemme haben und dadurch die Preise sinken. Ich kann mich noch an den besagten Butterberg erinnern, gleiche Problematik.
    Es wird mal Zeit, dass diese ganzen Subventionen radikal abgeschafft werden, damit es eine marktgerechte Preisfindung geben kann, auch wenn die Preise dann höher liegen. Wir Verbraucher zahlen auch bei billiger Milch und Butter höhere Preise, da die Subventionen schließlich über unsere Steuern bezahlt werden. Also alles eine Milchmädchen Rechnung.
    Die christlichen Parteien schreibe ja sonst auch immer nach einem freien Markt, nur bei den Bauern darf es nicht so sein.

    Der Bauer bekommt im Jahr 36.000,- € Subventionen. Das verdienen viele Normalbürger und Nicht-Bauern noch nicht mal im Jahr:

    http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/eu-subventionen-bauern-online-einsehen-428042.html
  6. #6

    Die Bauern werden sich nicht zusammenraufen

    Zitat von frenchcurry Beitrag anzeigen
    Da kann man den Bauern nur raten, sich zusammen zu tun und gegebenenfalls zu streiken. Als Tierfreundin denke ich, dass nur ein Bauer, der angemessen verdient, ein Interesse daran hat, dass es auch seinen Tieren gut geht. Meine Regel: geht es den Tieren gut, sind auch die Menschen gut versorgt.
    sie verkaufen doch ihre Milchüberschüsse zu diesen Ramschpreisen.
  7. #7

    Naja

    ganz unschuldig sind die Bauern nun nicht, erst riesige Mengen Milch produzieren um möglichst viele Subventionen kassieren zu können und sich dann beschweren das die Preise für Milch in den Keller gehen. Das nennt sich Angebot und Nachfrage, wenn ihr höhere Preise wollt produziert weniger Milch.
  8. #8

    Funktioniert leider nicht

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...und produziert weniger, damit ihr angemessene Preise bekommt.
    Produktionseinschränkung? Dem einzelnen Bauern ist das Hemd aber noch immer näher als die Hose.
  9. #9

    Pervers ist, wenn Milch (muss von der Kuh hergestellt werden) weniger kostet als Wasser (was im Boden rumliegt).








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