dpa/dpawebDie steigenden Benzinpreise ärgern nicht nur Autofahrer: DIHK-Präsident Hans-Heinrich Driftmann warnt, die Verteuerung sei das "Geschäftsrisiko Nummer eins". In der Koalition mehren sich Forderungen nach einer Erhöhung der Pendlerpauschale.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825138,00.html
Höhere Rohstoffpreise treffen auch die Wettbewerber von Herr Driftmann, zum Glück leben die meisten Betriebe in De von der Wertschöpfung und nicht vom jammern.
Wer Autofahren will muss es eben zahlen.
Es gibt ja auch den ÖPNV. Auch in Flächenstaaten.
Kostet keinen Cent extra , lediglich ein Stündchen früher aufstehen.
Autofahren ist im Gegensatz zum Strom für den Einzelnen nicht existenziell.
Es ist daher eher ein ermäßigter Steuersatz auf Haushaltsstrom- und Wasser angesagt als irgenwelche Subventionen, die nur betriebswirtschaftlich, gewinnorientierten Unternehmen zugute kommen.
Alle beklagen sich, daß die Ölkonzerne nach Belieben die Preise nach oben verändern. Konzertiertes Gegensteuern ist möglich. Beispielsweise durch Pendlerportale wie Startseite - Wir pendeln zusammen - Ihr Mitfahrportal - Fahrgemeinschaften, Mitfahrgelegenheiten, Pendeln mit dem Auto - Machen wir die Straen frei. Dort können sich Pendler, die jeden Tag die gleiche Strecke zu ihrem Arbeitsplatz fahren, anmelden.Die Erhöhung der Pendlerpauschale bedeutet Duldung der Preispolitik durch die Regierung
Das wäre höchst unklug! Wie bereits Herr Teyssen von E.On eine Heizzulage für Arme gefordert hat wäre auch die Erhöhung der Pendlerpauschale nichts weiter als eine weitere Subvention. Das wäre nur Wohltätigkeit, wenn diese "Zulage" direkt von den Mangern und Konzernen, die davon profitieren bezahlt würde. Ich vermute aber, dass diese sich vehement dagegen wehren werden. Also ist dieser Voschlag auch nur Lobbyismus und sollte als solcher abgetan werden.
Dann kann man die Preise beliebig erhöhen und die Nachfrage bleibt aufgrund von staatlichen Eingriffen (die der Steuerzahler bezahlt) unelastisch. Eine elastische Nachfrage (Nachfrage sinkt bei Preissteigerung) ist aber für den Angebot-Nachfrage-Mechanismus unerlässlich!
Die Bundesregierung muss unverzüglich aus allen Subventionsprogrrammen aussteigen. Sonst kommt jede Gruppe an und erfindet einen Grund warum man Subventionen benötigt. Wegzüge von Unternehmen in andere Länder - viele kommen ja schon wieder zurück, weil im Ausland das know-how und (Wunder was?!) die Deutschkenntnisse fehlen.
Die deutsche Industrie sollte den sog "Fachkräftemangel" ( seit über 20 Jahren wird gebetet... ) mal gefälligst umsetzen.
Diese Umsetzung heißt , daß man die angeforderten Ingenieure einstellt UND in den Betreiben hält . Im weiteren ist die Entlohnung eher lausig .
Kürzlich war zu lesen daß die Lohnhürde für ausländische FK auf rudn 44000 gesenkt wird ( von 66000 und davor 88000 ) : sie glauben doch nicht ernsthaft, daß bei diesem Hungerlöhnen hierzulande einer anklingelt ??
Es gibt genug Ideen ,wie man Sprit einsparen kann und die auch schon in Praxi erprobt sind. Nur es wird aus "marktingtechnischen" Gründen nict eingeführt , weil man den Kunden nach wie vor ein PS Protz als Statussymbol verticken will ( und genügend darauf reinfallen )
Wer ansatzweise ein fortschrittliches Auto sucht , wird in bold germany net fündig - eher in zB Frankreich
Btw das Heizen im E-Car läßt sich wesentlich effizienter mit einer Standheizung realisieren, die btw auch bei einem Normalen Auto nur Vorteile hat ... In den ersten Minuten verbraucht selbst ein Kleinwagen ca 30L /100km an Sprit
oder; die PendlerPauschalePopulismusOffensive - präsentiert in freundlicher Zusammenarbeit von Industrie und CDU
Ähh, mag die Erhöhung wohl eher daran liegen, daß der Rohölpreis und damit ergo auch der Spritpreis stetig steigt?Barthle sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", er sei immer bereit, über eine Erhöhung der Pendlerpauschale zu diskutieren. "Aber die Vergangenheit lehrt uns, dass dies eher zu einer Erhöhung des Spritpreises führt."
Wie wär´s dann mal von politischer Seite damit, das Übel bei der Wurzel zu packen; nämlich unsere Abhängigkeit vom Öl sukzessive zu vermindern?Laumann sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post": "Man muss immer mehr Geld zur Arbeitsstätte aufbringen, um überhaupt arbeiten und Steuern zahlen zu können".
Ach nee, daß erfordert Umstellungen, Weitblick und politischen Gestaltungswillen; meine Schuld, ich vergaß! Ist halt keine tragbare Vorgehensweise für (Wert-)konservative Politiker.
Die PP zu erhöhen ist 1.) einfacher umzusetzen und 2.) einfacher dem Wahlpöbel zu vermitteln und bringt 3.) somit die erhofften Stimmen im Wahlkampf in NRW und SH.
Erinnert irgendwie an den €-Rettungsschirm:
Wir bürgen ja nur für Milliardensummen, die Bürgschaften werden ja niemals fällig. Und das Öl geht uns ja niemals aus.
Nach den Schwarzen die Sintflut...
und den Staat bezahlen lassen für das Pendeln, dazu noch den dort wohnenden Städtern die Luft verpesten, die Strassen verstopfen und das 5 mal in der Woche.
Warum nicht um 5:00 Uhr aufstehen und mit dem Zug fahren und nur die Zugfahrt steuerlich begünstigen? Oder zum Arbeitsplatz ziehen und die Umzugskosten steuerlich begünstigen.
Ich bekomme auch keine Subvention für meine höheren Wohnkosten in der Stadt wo es Arbeit gibt.
Ich hoffe hier erfolgt endlich mal ein Umdenken! Die Zeiten haben sich geändert.
Die Pendlerpauschale ist ordnungspolitisch als Subvention einzustufen und damit nicht sinnvoll. Wieso man über so ein verhältnismäßig kompliziert zu handhabendes Konstrukt überhaupt diskutiert fällt mir schwer einzusehen.
Der direktere Ansatz ist die Mineralölsteuer. Mit welchem Recht bereichert sich der Staat über die Maßen (weil prozentual) an den Krisen dieser Welt?
Die Lösung: eine rein mengenbezogene Pauschsteuer, dafür aber keine Mehrwertsteuer auf Mineralöl (die muss halt vorher einmal reingerechnet werden). Damit würde der Eindruck des Krisen-/Kriegsgewinnlertums des Staates vermieden und die Preissteigerungen wären "echt".