Sorge um marode Banken: Spanier ziehen Milliarden von Konten ab

REUTERSNeue Zahlen aus Spanien vergrößern die Sorge um den maroden Bankensektor des Landes. Laut EZB hoben Privatleute und Unternehmen im April 31,5 Milliarden Euro von ihren Konten ab. Experten warnen dennoch vor Panik.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...836119,00.html
  1. #10

    Lösung

    Das Problem läßt sich leicht dadurch lösen, daß bei Banken abgehobenes Geld automatisch durch Nachschüsse der EZB ersetzt wird.
  2. #11

    Fianzwelt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neue Zahlen aus Spanien vergrößern die Sorge um den maroden Bankensektor des Landes. Laut EZB hoben Privatleute und Unternehmen im April 31,5 Milliarden Euro von ihren Konten ab. Experten warnen dennoch vor Panik.

    EZB meldet Abhebungen von Konten in Spanien - SPIEGEL ONLINE
    So wie üblich von der Finanzwelt nur noch schlechte Nachrichten, aber man muss fragen, wem, oder welches Land trifft es als nächstes?
    HR
  3. #12

    Das stimmt nicht ganz

    Zitat von Altesocke Beitrag anzeigen
    Wie war noch das Verhaeltnis von Bar- zu Buchgeld?
    Soviel euros gibt es auf der ganzen welt nicht, wie sie zahlen auf den Konten aussagen.
    Ist aber im Grunde ja auch kein Problem: Wer sich die Gelder in Euro auszahlen laesst, ....., eh, wird uns nicht erzaehlt, das der Euro floeten gehen koennte?
    Die Geldmenge steht im Verhältnis Bargeld - Schulden, 1:1. Das hat dieser kluge Kopf mal in eine Formel gebracht Johann Philipp von Bethmann ,wenn ich nicht irre.
  4. #13

    optional

    Ob man das Geld nun zuhause lagert oder in der Bank, macht kaum einen Unterschied. An der Bank steht man sich dann noch die Füße in den Bauch, nur ein kleiner Zeitvorsprung. Man sollte es lieber in echte Werte transferieren, solange man dafür noch etwas bekommt (Edelmetalle/Produktionsmaschinen/Bauernhof). Das Vertrauen ist bei jedem denkenden Menschen schon seit mindestens 2 Jahren verloren, auch hier. Wer 1 Billion Euro in 48 Stunden in den Markt pumpt, dem sollte bewusst sein, dass Leute anfangen zu denken.
  5. #14

    Zitat von tk500 Beitrag anzeigen
    Najo wenn man "nur" 20.000 Euro hat, kann man die ja noch bar abholen. Aber wie ist das, wenn man 2.000.000 Euro hat oder sogar 10.000.000 Euro oder 100.000.000 Euro? .... Ich stelle da schon gerne einmal Schubkarren bereit. Das hatten wir ja schon einmal. Besser wäre es doch, in jedem Euroland die frühere Nationalwährung als Zweitwährung wieder einzuführen um sich endlich von diesem unsäglichen "Monopolygeld" Euro unabhängiger zu machen. Oder glaub jemand ernsthaft, dass diese Billionenschulden überhaupt je zurückgezahlt werden können?


    Es war die größte Dummheit des Jahrtausends, ein funktionierendes Währungssystem mutwillig zu zerstören und den deutschen Arbeitnehmern die gute Mark wegzunehmen.

    Die Leute die sich das ausgedacht haben und sich für diese grandiose Idee auch noch feiern ließen waren entweder ausgemachte Narren, die Staatsmann spielen wollten aber über keinerlei Fähigkeiten verfügten oder gewissenlose Zocker, die mit der Zukunft eines ganzen Kontinents ihr eitles Spiel trieben. Wenn jetzt bald alles zusammenbricht, dann sollte man ihr Tun einer juristischen Würdigung zuführen.
  6. #15

    jaja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neue Zahlen aus Spanien vergrößern die Sorge um den maroden Bankensektor des Landes. Laut EZB hoben Privatleute und Unternehmen im April 31,5 Milliarden Euro von ihren Konten ab. Experten warnen dennoch vor Panik.

    EZB meldet Abhebungen von Konten in Spanien - SPIEGEL ONLINE
    .......

    Ich bin ja mal sowas von gespannt, wie Europa und die EZB auf diese Entwicklung reagieren werden, die ja nur die Spitze eines Eisberges ist, denn zumindest dem noch wesentlich bedeutenderen Italien und seinen Banken geht es keineswegs besser, als den spanischen.
    Wenn nicht die griechischen Wahlen bevorstünden, wären die Märkte wohl schon wieder mit Unsummen geschwemmt worden.
    Wie sinnlos dieser Aktionismus ist, zeigte sich erst im Dezember, als die EZB schon mal so handelt und damit die Kurse an den Finanzmärkten für drei Monate in die Höhe trieb. Seitdem gehts wieder abwärts und die Anleiherenditen bestimmter Länder steigen dramatisch. Die nächsten milden Zentralbankgaben wirken dann wahrscheinlich noch ein paar Wöchelchen, die übernächtsten noch ein paar Tage usw. usw.
    Kein Problem wird angegangen, keins gelöst, Hauptsache die Finanzinstitute haben ein bißchen Spielgeld.
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  7. #16

    Wenig Bares im Umlauf

    Zitat von Fritz Motzki Beitrag anzeigen
    Die Geldmenge steht im Verhältnis Bargeld - Schulden, 1:1. Das hat dieser kluge Kopf mal in eine Formel gebracht Johann Philipp von Bethmann ,wenn ich nicht irre.
    Die Schulden aller Subjekte (Staaten, Banken, Nichtbanken) im Euroraum liegen bei ca. 25 -30 Billionen Euro.
    Bargeld gibt es ca. 880 Mrd. Euro. (Quelle Österr.Nat.Bank)

    Auch Banken haben allenfalls 5% der Sichtguthaben in bar. Selbst die Zentralbanken können nur geringe Zusatzmengen zur Auslieferung bringen.
    Kommt also nur jeder 10. - 20. auf die Idee seinen Kontobestand bar abzuheben, ist jede Bank insolvent.

    Das meiste Geld existiert nur als Bits auf Servern. Gedeckt durch das Vertrauen auf Knappheit und Akzeptanz. Und beides schwindet gerade wie Schnee in der Sonne.
  8. #17

    bank run in deutschland !

    ...ich habe selbst alles abgezogen. 0 % Zinsen bekomme ich auch unterm Kopfkissen.
    Ich wuerde jedem, der dieses verlogene System zur Wahrheit draengen moechte, raten sein Guthaben so schnell wie moeglich abzuziehen. Hierzu gibt es leidrt keinen anderen
    Weg als den Bank Run. Es ist der einzige, aber effektive Weg, der Merkel & Co zum Schwitzen bringt. Eine ganz legale Art und Weise.....
  9. #18

    ..,..

    Zitat von fortion Beitrag anzeigen
    Es war die größte Dummheit des Jahrtausends, ein funktionierendes Währungssystem mutwillig zu zerstören und den deutschen Arbeitnehmern die gute Mark wegzunehmen.

    Die Leute die sich das ausgedacht haben und sich für diese grandiose Idee auch noch feiern ließen waren entweder ausgemachte Narren, die Staatsmann spielen wollten aber über keinerlei Fähigkeiten verfügten oder gewissenlose Zocker, die mit der Zukunft eines ganzen Kontinents ihr eitles Spiel trieben. Wenn jetzt bald alles zusammenbricht, dann sollte man ihr Tun einer juristischen Würdigung zuführen.
    Das Problem dabei ist, das Politiker oft von irrsinnigen
    Träumen geleitet werden, die sie in die Realität
    umsetzen wollen, wozu auch der Euro so einer ist.
    Bar jedweder ökonomicher Vernunft, wollen
    sie ihre Träume umsetzen, egal wieviele dabei
    auf der Strecke bleiben.
    Schon der grosse Genosse Stalin sagte: "Der Tod eines
    Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur
    eine Statistik."
  10. #19

    .......

    Zitat von damoklesx Beitrag anzeigen
    Die Schulden aller Subjekte (Staaten, Banken, Nichtbanken) im Euroraum liegen bei ca. 25 -30 Billionen Euro.
    Bargeld gibt es ca. 880 Mrd. Euro. (Quelle Österr.Nat.Bank)

    Auch Banken haben allenfalls 5% der Sichtguthaben in bar. Selbst die Zentralbanken können nur geringe Zusatzmengen zur Auslieferung bringen.
    Kommt also nur jeder 10. - 20. auf die Idee seinen Kontobestand bar abzuheben, ist jede Bank insolvent.

    Das meiste Geld existiert nur als Bits auf Servern. Gedeckt durch das Vertrauen auf Knappheit und Akzeptanz. Und beides schwindet gerade wie Schnee in der Sonne.
    Ist halt so mit ungedecktem Papiergeld.