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Sorge um Julija Timoschenko: Gauck sagt Reise in die Ukraine ab

REUTERSEs ist ein Zeichen gegen die Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine: Bundespräsident Joachim Gauck hat eine für Mitte Mai geplante Reise in das Land abgesagt. Hintergrund sei Berlins tiefe Besorgnis über das Schicksal der früheren Ministerpräsidentin Julija Timoschenko.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...829813,00.html
  1. #1

    Es ist schon bitte auf welches Niveau sich die ehemaligen Sowjetrepubliken herabgelassen haben. Afrikanische Despotenstaaten quasi direkt vor der Haustür. Aber trotzdem wird fleissig in die Kamera gelächelt, "Männerfreundschaften" besiegelt und natürlich ordentlich Geschäfte gemacht.
    In ein paar Wochen kommt die EM in die Ukraine und alle werden freundlich lächeln und die "überwätigende Leistung" der Ukraine schätzen, da kann Timoschenko sonstwo verrotten...
  2. #2

    Konsequenz ist nicht nur quatschen, sondern handeln.
    Warum fahren die Regierungsvertreter überhaupt zu den Vorrundenspielen und sagen den Besuch nicht komplett ab?

    Wieso werden in einem Land mit Menschenrechtsverletzungen Vorrundenspiele abgehalten?

    Die Nationalmannschaft sollte doch einfach sagen: In einem Land wo Menschenrechte missachtet werden - da spielen wir nicht!

    Das wäre Größe und würde dem ukrainischen Präsidenten zeigen: Du kannst alleine dribbeln!
  3. #3

    In Bahrain werden seit Monaten Demonstranten von der Regierung gewaltsam unterdrückt und da sagt kein Politiker was nicht mal die Medien, auch ein F1 Rennen ist kein Problem. Aber wegen einer Korrupten Politikerin so ein aufstand machen ist einfach lächerlich oder haben die Politiker Angst, dass das in der EU schule machen könnte, dass Korrupte Politiker in den Knast kommen könnten?
  4. #4

    Janukowitch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein Zeichen gegen die Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine: Bundespräsident Joachim Gauck hat eine für Mitte Mai geplante Reise in das Land abgesagt. Hintergrund sei Berlins tiefe Besorgnis über das Schicksal der früheren Ministerpräsidentin Julija Timoschenko.

    Sorge um Julija Timoschenko: Gauck sagt Reise in die Ukraine ab - SPIEGEL ONLINE
    ist ein Präsident vom Schlage eines Lukashenko. ABER, bitte vergessen sie nicht das die zierliche, blonde, so zerbrechlich wirkende Timoshenko einen Haufen Dreck am Stecken hat. Sie ist NICHT die heroisierte Unschuld vom Lande sondern eine machtbesessene Politikerin die alle Trümpfe ausspielt. Allderdings müßten, bei ehrlichen Maßstäben, 95% der Regierungsbank in Haft sitzen, und genau das ist das Problem. Hier wurde selektiv eine Oppositionspolitikerin mundtod gemacht. Unschuldig indess ist Yulia Timoshenko bei weitem nicht!
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein Zeichen gegen die Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine: Bundespräsident Joachim Gauck hat eine für Mitte Mai geplante Reise in das Land abgesagt. Hintergrund sei Berlins tiefe Besorgnis über das Schicksal der früheren Ministerpräsidentin Julija Timoschenko.

    Sorge um Julija Timoschenko: Gauck sagt Reise in die Ukraine ab - SPIEGEL ONLINE
    Grundsätzlich ist es ok wenn auch Politiker/inen für schwerwiegende Fehler in ihrer Amtszeit eine echte Freiheitsstrafe nach strafrechtlichen einwandfreiem Verfahren erhalten, und diese auch tatsächlich antreten müssen.
    Allerdings muss die körperliche Unversertheit zwingend und dauerhaft gewährleistet sein.
  6. #6

    Statt oder sowohl Gauck als auch die EM Mannschaft sagt ihre Besuche in der Ukraine ab? Wie war das noch.. damals.. der Olympia Boykott, da ging das ja auch? Ach nein.. es geht ja um Fußball.. die modernen Gladiatorenkämpfe und Deutschlands einziger Weg sich in der Welt zu behaupten und sich vor anderen Nationen aufzuplustern. Wenn wir schon keine Großmacht mehr sind, mit Kolonien und gefürchtet ob unserer militärischen Stärke, dann wenigstens auf dem Fußballplatz den Anderen ihren Platz in der Weltordnung zeigen. Und dann sind da sicherlich noch die vielen absolut wichtigen Geschäftsbeziehungen mit der Ukraine die man auch auf keinen Fall gefährden darf, indem man das Diplomatische Corps in kurzen Hosen nicht beim großen Kräftemessen antreten lässt.

    Hmm.. würde heute noch einer eine Olympiade boykottieren? Höchstens in Syrien, aber das war es dann auch schon wieder mit den Alternativen ein wenig Courage zu zeigen und sich nicht der Utopie des unendlichen wirtschaftlichen Wachstums zu beugen!
  7. #7

    Ich liebe diesen Bundespräsidenten!! Chapeau!!
  8. #8

    Der sollte lieber auf die Situation der Studenten aufmerksam machen, die wegen der EM aus ihren Wohnungen vertrieben werden.
  9. #9

    Zumal Timoschenko sicherlich nicht die einzige ist die unter fragwürdigen Bedingungen in der Ukraine im Knast sitzt.
    Ansonsten gebe ich natürlich auch amerzenich und nub völlig Recht.








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