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Sorge um den Euro: EU-Kommission warnt vor Euro-Absturz

Die EU-Kommission schlägt Alarm: Angesichts horrender Defizite fürchtet die Brüsseler Behörde um den Euro. Vor allem Krisenländer wie Spanien oder Irland sollen nun auf Sparkurs gehen. Nach SPIEGEL-Informationen wird dabei auch eine bescheidene Lohnpolitik nach deutschem Vorbild empfohlen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...673577,00.html
  1. #130

    Danke für...

    Zitat von petros t Beitrag anzeigen
    Sehr geehrter glücklicher Südtiroler, herzlichen Dank für ihre Links, ihren post hatte ich bereits seinerzeit gelesen und Kultur ist allemale wichtiger als der Mamom, der sich dem menschlichen Wirken als ein Mittel unterzuordnen hätte und nicht als Selbstzweck diennen dürfte.

    Sicher ist eine Grabtafel ein anschauliches Kulturobjekt und umso mehr, wenn die Abbildung darauf sich auf "unsere" gegenwärtige Situation ubertragen lässt,
    zum überwinden der gedrückten Stimmung, die in EU und Gr herrscht, ist doch eine dem Leben, dem Glück und dem Gelingen zugewendete Grundhaltung http://dionysos.e-e-e.gr/dionysos/files/dionysos.gif sicher hilfreich.

    In diesem Sinne alles Gute für uns alle, aber dabei sollten wir auch alle die bedenken denen es nicht so gut geht und eventuell eine Hand reichen.

    MfG petros t
    ...den Gott des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit und der Ekstase...
    Ich denke die Griechen und der Rest der EU wir nochmal die Kurve kriegen; diesen Umstand haben wir auch dem € zu verdanken...
    In den diversen Griechenland und €-Foren sind die Hellenen leider ein dankbarer Sündenbock...
    Gerne lassen sich dort der Frust über die eigene Regierung und über die eigene finanzielle Situation abladen.
    Den Deutschen hatte man jahrelang eingetrichtert, daß es die Wiedervereinigung und den Hauptumzug zum Nulltarif gibt; "blühende Landschaften" entstehen ja ganz von Alleine... ;)
    Das Erwachen aus dem Traum war dann umso bitterer;... und die Wirtschaftskrise lässt statt Optimismus und Zukunftsglauben nur mehr Arbeitslosigkeit, Schulden, Hartz IV und andere "Grausligkeiten" ins Blickfeld wandern...
    Bei aller Schuld, die die Griechen; oder besser ihre Regierung; durch ihr Gebahren...
    Zitat von petros t Beitrag anzeigen
    Die Griechen sind heute in der €-Zone, wie sie dort hineingekommen sind, war wohl Finanztrickserei, und ist m.E. heute eher zweitrangig.
    Durch Misswirtschaft, Korruption, Verschwendung öffentlicher Gelder, einem aufgeblähten öffentlichen Dienst mit Selbstbedienungsmentalität der nicht effizient arbeitet, einen unverhältnismässig grossen Verteitigungsetat wegen dem Casus Belli der Türkei und zur Absicherung der längsten Meeresgrenze der EU, und wegen verschiedener anderer Faktoren wie etwa dem Rückgang der Besucherzahlen seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 ist das Staatsdefizid auf 12,7% gestiegen.
    Die jetzige Regierung, erst seit einigen Monaten im Amt, kämpft mit diesen Hinterlassenschafften und stösst auch auf gewaltige Widerstände weil es vielen auch um Besitzstandswahrung geht, die Stimmung in der Bevölkerung ist jedoch eher dergestalt, dass es der Mehrheit bewusst ist dass wir Griechen diese "Suppe selbst auslöffeln" müssen...
    ...auf sich geladen haben, ist es äußerst ungerecht die Griechen für die Probleme alleine verantwortlich zu machen...
    Zu den vielen verschieden Ursachen/Problematiken/Hintergründen schrieben bereits andere Foristen und ich...
    Leider nutzen Andere die Gelegenheit ein kleines Land zu bashen, nur um von den eigenen Problemen und Fehlentwicklungen abzulenken...
    In Krisenzeiten hat oft eine "mors tua, vita mia-Mentalität" Hochkonjunktur...
    In diesem Sinne alles Gute für uns alle, aber dabei sollten wir auch alle die bedenken denen es nicht so gut geht und eventuell eine Hand reichen...

    Viele Grüße aus Südtirol...
  2. #131

    Endlich!

    Es bleibt zu hoffen, dass die Griechen sich der Worte ihres (und natürlich auch unseres) Aristoteles erinnern, welcher dem Geld gegenüber einem gewissen Abstand gewahrt hat: "Für andere wiederum gilt das Geld als ein Unsinn und eine reine gesetzliche Fiktion, in keiner Weise von Natur gegeben; denn wenn jene, die es verwenden, es verändern, so ist es nichts mehr wert und für die notwendigen Bedürfnisse in keiner Weise zu gebrauchen; und oft hat einer viel Geld und ermangelt der notwendigen Nahrung. Aber dies muß doch ein unsinniger Reichtum sein, bei dessen Besitz man Hungers sterben könnte, wie man es von jenem Midas erzählt, dem wegen der Unersättlichkeit seiner Wünsche alles, was ihm vorgesetzt wurde, zu Gold wurde." – denn es wäre ein großer Unfug den Staat wegen Gelddingen ins Chaos abgleiten zu lassen! Wobei das übrige Europa hier die reinen Fürchte der griechischen Wirren ernten wird: Sollten nämlich Spanien und Italien nachfolgen, so ist der Euro tot, da man sich namentlich in Deutschland kaum in südländische Geldwirren hineinziehen lassen wird! Mit der Gemeinschaftswährung dürfte aber auch der despotisch-bürokratische Moloch zu Brüssel fallen und die Staaten ihre alte Beweglichkeit in Gelddingen wiedererlangen...
  3. #132

    Immer noch kein Titel

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...673577,00.html

    Na, das hat doch was. Wir lassen uns einfach mal zwei Sätze aus dem Artikel - nacheinander gelesen - auf der Zunge zergehen:

    "Im Klartext: Die Arbeitnehmer sollen sich mit geringen Tarifabschlüssen bescheiden."
    und
    "Deutschland und andere vergleichsweise erfolgreiche Staaten wie Österreich und die Niederlande müssten gegen die chronische Schwäche ihrer Inlandsnachfrage vorgehen."

    Und das macht man durch moderate Lohnabschlüsse?
    Aha, haben wir wieder etwas VERlernt.
    Gott bewahre und vor solchen Experten.

    Aber es kommt noch besser:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...673807,00.html

    Nachdem die seit Monaten herbeigeschriebene Inflation nicht nur ausblieb, sondern wir praktisch eine leichte Deflation haben, soll die Inflation nun "par Ordre de Mufti" verordnet werden.
    Nur, wo soll die herkommen, bei niedrigen Lohnabschlüssen und mangelnder Nachfrage?


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