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Sorge um den Euro: EU-Kommission warnt vor Euro-Absturz

Die EU-Kommission schlägt Alarm: Angesichts horrender Defizite fürchtet die Brüsseler Behörde um den Euro. Vor allem Krisenländer wie Spanien oder Irland sollen nun auf Sparkurs gehen. Nach SPIEGEL-Informationen wird dabei auch eine bescheidene Lohnpolitik nach deutschem Vorbild empfohlen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...673577,00.html
  1. #120

    Euro-Absturz

    Zitat von hink Beitrag anzeigen
    Ich hielt Sie damals für zu dumm, als dass ich Ihnen die Folgenabschätzung Ihres "Europapolitikertums" zugetraut hätte.

    Heute weiß ich, dass Sie nur mit Vorsatz gehandelt haben können.

    Sie haben ab 1982 Ihr Land verkauft. Wer war Ihr Auftraggeber, guter dicker Birnenmann?
    Sehr guter Beitrag.Ich bin ganz Ihrer Meinung.Meiner persönlichen Meinung nach steckt das globale Großkapital hinter der Zerschlagung der Nationalstaaten in Europa.Es soll alles der absoluten Ausbeutung und dem maximalen Profit untergeordnet werden.Mit einem einheitlichen Europa kann man die Werktätigen in Europa so richtig schön gegeneinander auspielen und totales Lohndumping betreiben.Der eifernde Eurokratismus von Herrn Dr.Kohl war mir schon immer unsympatisch.Ich halte Kohl,Schröder und Merkel für die schlechtesten und unfähigsten Bundeskanzler.
  2. #121

    eu - Kommision

    Gerade da Liegt das Problem, von Deutschland Östereich und Niederlande.
    In Deutschland ist der Nettolohn der Arbeitnehmer Gesungen
    SEIT 1985 das Brutto Gestiegen.
    Klar es wird Wenniger Ausgegeben.
    Der Mittlere und untere schicht hält ins Leben Deutschland.
    So wie der Staat und die Warenhäuser.
    Wo sind die Preise für Grundstücke oder Häuser heute und wo waren vor 5 Jahren.
    Wenn die Ca. 80 Milionen Burger nicht kaufen in Deutschland
    Sollen Kaufen die Bulgaren oder Rumänen?.
    Sicher Spanien, Griechenland und so weiter dunn nichts.Die fressen nur Ihre Politiker. Und die Brüsseler erwarten von Griechenland Gute Statistik. Die Sollen lieber Siemens fraken nach die Statistik von Griechenland.
    Was bewegt heute noch in Deutschland.
    Nur Bilig ware aus der China, Thailand und so weiter.
    Bei der Frage Soll jetzt Investiert?
    Na Klar wer in Krise Verstäkt, der verliert der Übersicht.
    Dann ist der Zug Weg für immer.
    Heute past nicht mehr Nationalismus, Egoismus.
    Nur Agieren, um der Bevolkerung mut zu Zeiken. Damit nicht seine Übrike Euro nicht in Sparbuch einsetzt. oder Edelmedale Kauft.

    transniklas
  3. #122

    Danke im voraus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    EU-Kommission warnt vor Euro-Absturz
    Ihr hättet halt eben schon 1992 auf mich hören sollen, nun habt Ihr den Salat. Also, Ihr dürft mir jetzt alle eine Entschuldigung und Sie hatten Recht mein lieber Alka Wumm posten. Dankeschön!
  4. #123

    Re.: 5 - Punkte Katalog von HAL

    Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    - Wir müssen den Leitzinz sanft anheben, damit das Kreditvolumen wieder sinkt SINKT
    Gleichzeitig sollten wir die Versorgung des Mittelstandes mit Krediten sicherstellen. Leitzinserhöhung ist sinnvoll, um dem Markt Spekulationskapital zu entziehen, aber bevor das erfolgreich ist, zwickt die Kreditklemme an ganz anderen Stellen. Wäre eigentlich Aufgabe von Sparkassen und Landesbanken, aber vor allem Letztere haben sich ja auch lieber der Spekulation verschrieben.
    - 3% Tobin-Steuer (Börsenumsatzsteuer)
    Bei 3% können wir die Börsen auch gleich komplett schließen, dann handelt nämlich keiner mehr. Maximal 1%, außerdem degressiv abhängig von der Haltedauer der gehandelten Papiere. Das bestraft hektische Händler, die die Kurse auf Achterbahnfahrt schicken und die Kosten daraus externalisieren.

    - Moderate aber deutlichen Lohnerhöhungen
    Moderat oder deutlich? Wie umsetzbar? Wie berücksichtigen, wie leistungsfähig ein Unternehmen ist? Wenn alle die Löhne erhöhen müssen, kratzt das manche wenig, andere geraten in Existenznot. Das Linkspartei-Argument, Unternehmen, die ihren Arbeitnehmern nicht den von diesen als angemessen befundenen Lohn zahlen können, sollten sowieso besser dicht machen, nützt vor allem den Platzhirschen auf dem Markt und festigt deren Position, die dann sicherlich auch schnell für 'Preisanpassungen' genutzt wird (siehe z.B. Energieversorger - dort sind es allerdings nicht die Löhne, sondern die hohen Anfangsinvestitionen, die die Etablierten vor Konkurrenz schützen).

    - Vermeidung allzu unnötiger Subventionen (7% MwSt für Übernachtungen, zum Beispiel)
    Subventionsabbau allerorten, auf Bundes- und EU-Ebene. Auch wenn die Lobbyisten schreien. Damit können wir die Haushalte sofort um eine mittlere zweistellige Milliardensumme entlasten. Rettungsschirme für Banken, die nicht zurückgezahlt werden müssen, sind ebenfalls Subventionen, und zwar solche mit einem ganz schlechten Preis-Leistungs-Verhältnis

    - Schrittweise Verringerung der Abgabenlasten
    Zweckmäßig, aber wohl mittelfristig nicht realisierbar. Ein Staat, der 40-50% seiner Bewohner auf die eine oder andere Weise den Lebensunterhalt finanzieren muss, kann die Steuern nicht senken.

    - Anheben des Spitzensteuersatzes
    Zweckmäßig, aber Notwendigkeit der Differenzierung. Besser zunächst Einführung von Sozialabgaben auf Einkommensarten, die nicht nichtselbständige Arbeit sind. Wir müssen von einer Schlechterstellung zu einer Besserstellung der Erwerbsarbeit gegenüber anderen Arten der Einkommenserzielung kommen, um diese wieder attraktiv zu machen.
  5. #124

    GeldDummheit

    Zitat von Inuk Beitrag anzeigen
    Die wirklich großen Geldbesitzer verdienen an der Krise und investieren in Grundstücke, Edelmetalle, Immobilien etc. also in Produkte, welche weitgehend resistent gegen Inflation sind. Sie sind die Gewinner!
    Das sind nur extrem wenige die wirklich so klug sind. Die meisten Vermögenden sind schlichtweg sau-dumm, da sie an ein "irgendwoher" wird die Rendite und das Geld kommen wie ein Göttliches Mantra aufgesogen haben!

    Auch die einfachsten Zusammenhänge werden da geistig ausgeblendet, kein Wunder das jeder glaubt in diesem Zockersystem würde gerade "ER" der Gewinner sein, er müsse nur lange genug weiterzocken!

    Sogar erfolgreiche Grossinvestoren wie Warren Buffet geht erst langsam auf, das die "Geldschöpfungmaschine" Investment Handel und Kredite seine wie er es nannte "Aktien-anteile verwässert" - das er also zwar irgendwann mehr Ziffern gutgeschrieben bekommt (Rendite) aber sein Vermögen faktisch vorher schon kleiner geworden ist.

    Auch die Anleger in der Privatbank "Sal.Oppenheimer" glauben immer noch das die Dt. Bank ihnen gutes will, weniger als 5% haben ihre Konten bisher gekündigt - alle scheinen zu glauben das Ackermann "ihnen" 25% geben will , während der darauf spekuliert das er natürlich nur den Reichen ihren Reichtum wegnehmen kann -bei den Armen würde sich das ja nicht lohnen!

    Die Masse ist dumm eben - und am Tag wo das gesamte System kracht werden sich gerade die Reichen wundern - weil sie immer noch darauf setzen das ein paar "Ziffern" in Computern irgendwas bedeuten - man nennt das inzwischen ja das Schickedanz-Problem .. Luftschlösser und Bankkonten sind eben kein Vermögen .. sondern Hoffnung auf den Kobold der irgendwo Geld druckt ohne das man eine Gegenleistung dafür erbringen muss.
  6. #125

    Die Medien sind die vierte Macht im Staate.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU-Kommission schlägt Alarm: Angesichts horrender Defizite fürchtet die Brüsseler Behörde um den Euro. Vor allem Krisenländer wie Spanien oder Irland sollen nun auf Sparkurs gehen. Nach SPIEGEL-Informationen wird dabei auch eine bescheidene Lohnpolitik nach deutschem Vorbild empfohlen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...673577,00.html
    Heute haben sich die internationalen Staatsfinanzierer um die griechischen Staatsanleihen gerissen, so wurde die Nachfrage von 3 bis 5 Mrd. € vom griechischen Staat, von den Angeboten mind. um das dreifache überboten.
    Was mich nicht sonderlich überrascht hat, bedenkt man welchen Griechenland für diese Kredite zu zahlen hat.

    Leider konnte ich bis jetzt keinen entschprechenden Artikel bei der FTD oder beim MM oder einem anderen deutschen Medium finden, der beschreibt, dass das internationale Kapital noch immer in die Bonität der Griechen vertraut.
    Auch in den angelsächischen Medien, die sich doch so sehr am Erhalt und an der Stabilität des € interessiert haben; Warum eigentlich? Die Briten haben doch keinen €. Habe ich keine Meldung zu diesem Geschehen gefunden.

    Sollte es wirklich so sein, dass nicht so heiss gegessen wird, wie es gekocht wird?
    Gerade die Medien wissen um ihre Macht, und leider ist es so, dass selbst bei den "unabhängigen" Medien die schnöden monitären Ziele zählen und um die hierfür erfordelichen Leser, Seher und Hörer zu erreichen sind bad news wohl immer noch die bessern Nachrichten.

    Objektivität und Fairness dürfen hierbei schon mal auf der Strecke bleiben.

    MfG


    MfG
  7. #126

    Sorry

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU-Kommission schlägt Alarm: Angesichts horrender Defizite fürchtet die Brüsseler Behörde um den Euro. Vor allem Krisenländer wie Spanien oder Irland sollen nun auf Sparkurs gehen. Nach SPIEGEL-Informationen wird dabei auch eine bescheidene Lohnpolitik nach deutschem Vorbild empfohlen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...673577,00.html
    Ich muss mich korrigieren, FTD hat um 17:oo einen entsprechenden Artikel veröffentlicht.
  8. #127

    Hallo Petros t;...

    Zitat von petros t Beitrag anzeigen
    Heute haben sich die internationalen Staatsfinanzierer um die griechischen Staatsanleihen gerissen, so wurde die Nachfrage von 3 bis 5 Mrd. € vom griechischen Staat, von den Angeboten mind. um das dreifache überboten.
    Was mich nicht sonderlich überrascht hat, bedenkt man welchen Griechenland für diese Kredite zu zahlen hat.
    Leider konnte ich bis jetzt keinen entschprechenden Artikel bei der FTD oder beim MM oder einem anderen deutschen Medium finden, der beschreibt, dass das internationale Kapital noch immer in die Bonität der Griechen vertraut.
    Auch in den angelsächischen Medien, die sich doch so sehr am Erhalt und an der Stabilität des € interessiert haben; Warum eigentlich? Die Briten haben doch keinen €. Habe ich keine Meldung zu diesem Geschehen gefunden.
    Sollte es wirklich so sein, dass nicht so heiss gegessen wird, wie es gekocht wird?
    Gerade die Medien wissen um ihre Macht, und leider ist es so, dass selbst bei den "unabhängigen" Medien die schnöden monitären Ziele zählen und um die hierfür erfordelichen Leser, Seher und Hörer zu erreichen sind bad news wohl immer noch die bessern Nachrichten.
    Objektivität und Fairness dürfen hierbei schon mal auf der Strecke bleiben.

    MfG

    MfG
    ...Ich habe bereits im Nachbarstrang "Griechenland - soll die EU im Notfall einspringen?"...
    Griechenland - soll die EU im Notfall einspringen?...
    ...Einiges zum Thema Euro/EU/Griechenland geschrieben...
    Leider mußte auch ich feststellen, daß es oft nur um Bashing, und nicht um's Verstehen ging...
    Die guten Geschäfte der deutschen Rüstungsindustrie mit dem griechischen Staat werden dabei gerne unterschlagen...
    Links zur "Erholung"...
    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/a.../50065347.html
    Interessant ein Zitat aus dem 2. Artikel:
    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/a.../50065468.html
    "...Staatsanleihen anderer schwächer bewerteter Euro-Zonen-Länder. So verringerten sich auch die Risikoaufschläge irischer und italienischer Papiere im Vergleich zu zehnjährigen deutschen Bundesanleihen."
    ...und...
    "Mit der geglückten Platzierung der neuen Staatspapiere wurde auch denjenigen der Wind aus den Segeln genommen, die auf eine Staatspleite Griechenlands wetten. Diese zeigte sich am Aufschlag auf Kreditderivate. Dieser fiel laut dem Datendienstleister CMA Datavision um 9 auf 329 Basispunkte. Vergangene Woche hatte er noch bei 350 Basispunkten gelegen. Kreditderivate entsprechen auch den Kosten für eine Versicherung gegen den Zahlungsausfall eines Emittenten. Im Fall Griechenlands bedeutet das, dass es 329.000 $ jährlich kostet, um griechische Bonds im Umfang von 10 Mio. $ zu versichern."...
    Zuviel Optimismus ist aber verfrüht und Zitat:"Der Markt wird genau beobachten, ob die griechische Regierung tief greifende und glaubwürdige Reformen anstößt und diese auch von der Bevölkerung mitgetragen werden"...
    Eine Staatspleite/Bondscrash sieht ganz anders aus...
    Wie Sie bereits in ihren früheren Postings angemahnt haben, muß Griechenland, aber auch die anderen EU-Länder, noch seine Hausaufgaben/Reformen erledigen...

    Viele Grüße aus Südtirol...
  9. #128

    Aber abschliesen will...

    ...ich einen harten Arbeitstag doch noch mit ein wenig Kultur;...nachdem ich an diesem Abend nur vom lieben Geld geschrieben hatte...;)
    Passend zu den Staatsanleihen fällt mir dieses Altgriechische Grabbild aus dem Süditalienischen Poseidonia/Paestum(einer altgriechischen Kolonie südlich von Neapel) ein... :)

    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...um_-_Italy.JPG

    Griechenland und die anderen EU-Staaten müssen "springen"...;
    ...aber das kalte Wasser ist ja vielleicht recht gesund und erholsam...

    In diesem Sinne wünsch' ich allen Mitforisten eine gute Nacht...

    Viele Grüße aus Südtirol...
  10. #129

    Kaltes Wasser verschafft einen kühlen Kopf.

    Zitat von glücklicher südtiroler Beitrag anzeigen
    ...ich einen harten Arbeitstag doch noch mit ein wenig Kultur;...nachdem ich an diesem Abend nur vom lieben Geld geschrieben hatte...;)
    Passend zu den.......
    Sehr geehrter glücklicher Südtiroler, herzlichen Dank für ihre Links, ihren post hatte ich bereits seinerzeit gelesen und Kultur ist allemale wichtiger als der Mamom, der sich dem menschlichen Wirken als ein Mittel unterzuordnen hätte und nicht als Selbstzweck diennen dürfte.

    Sicher ist eine Grabtafel ein anschauliches Kulturobjekt und umso mehr, wenn die Abbildung darauf sich auf "unsere" gegenwärtige Situation ubertragen lässt,
    zum überwinden der gedrückten Stimmung, die in EU und Gr herrscht, ist doch eine dem Leben, dem Glück und dem Gelingen zugewendete Grundhaltung http://dionysos.e-e-e.gr/dionysos/files/dionysos.gif sicher hilfreich.

    In diesem Sinne alles Gute für uns alle, aber dabei sollten wir auch alle die bedenken denen es nicht so gut geht und eventuell eine Hand reichen.

    MfG petros t








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